03.02.2012 MB Verkäufe per Jan 12


Mit einem Rekordabsatz im Januar startet Mercedes-Benz in das Jahr 2012. Ingesamt verkaufte die Marke weltweit 86.921 Einheiten. Damit wurde der bisherige Bestwert aus dem Vorjahr nochmals um 5,1% übertroffen. Ebenfalls auf einem neuen Januar-Hoch lag der Absatz des Geschäftsfelds Mercedes-Benz Cars. Im vergangenen Monat wurden 94.526 Pkw (+5,8%) der Marken Mercedes-Benz, smart und Maybach an Kunden übergeben.

Vor allem die neue B-Klasse stößt auf hervorragende Kundenresonanz. Durch ihren baldigen Produktionsstart in Kecskemét werden noch mehr Fahrzeuge verfügbar sein und damit lässt sich die hohe Nachfrage noch besser bedienen.
Neben der B-Klasse erwartet das Unternehmen weiteren Rückenwind in 2012 unter anderem durch eine anhaltend hohe Nachfrage im C-Klasse Segment, weiteres Wachstum bei den SUVs sowie durch die Einführung der neuen A-Klasse und des CLS Shooting Brake.

Einen sehr starken Jahresstart mit einem Rekordabsatz im Januar verbuchte Mercedes-Benz in den USA. Mit 20.306 verkauften Einheiten wurde ein Absatzplus von 23,8% erzielt (Details siehe hier). Damit war Mercedes-Benz im Januar die erfolgreichste Premiummarke in den Vereinigten Staaten. Einen Bestwert erzielte Mercedes-Benz auch in Mexiko (+22,4%) und der gesamten NAFTA-Region, wo die Marke den Absatz im Januar um 24,0% auf 22.660 Einheiten steigern konnte.

Aber auch auf dem Heimatmarkt startete Mercedes-Benz hervorragend in das neue Jahr. Mit 12.627 verkauften Pkw mit Stern und einem Absatzplus von 14,0% unterstrich Mercedes-Benz wie schon im Gesamtjahr 2011 seine Position als stärkste Premiummarke in Deutschland. Getragen wurde das Wachstum vor allem durch die hohe Nachfrage nach der neuen B-Klasse, die im Januar die KBA-Rangliste in ihrem Segment anführte. In Westeuropa (ohne Deutschland) lag der Absatz von Mercedes-Benz mit 21.578 Einheiten (+1,4%) über Vorjahresniveau.

Aufgrund der hervorragenden Absatzentwicklung im Dezember 2011 sowie der Kapazitätserweiterung bei BBAC und der damit verbundenen Produktionsunterbrechung waren in China einige Baureihen im Januar nur eingeschränkt verfügbar. Insgesamt summierten sich die Verkäufe (inkl. Hongkong) auf 14.463 Einheiten (-7,0%). Wie auch im Gesamtjahr 2011 verzeichnete Mercedes-Benz im Januar einen Rekordabsatz in den Wachstumsmärkten Russland (+41,7%) und Indien (+17,0%).

In 2011 war die S-Klasse Limousine das meistverkaufte Fahrzeug in ihrem Segment. Auch im Januar entwickelte sich das Flagschiff der Marke Mercedes-Benz hervorragend. Insgesamt wurden 5.302 Einheiten (+0,4%) an Kunden übergeben. Ebenfalls einen sehr positiven Jahresstart verzeichnete die C-Klasse Limousine. Mit 18.235 Auslieferungen wurden 4,3% mehr Fahrzeuge verkauft als im ersten Monat des Vorjahres. Auf Erfolgskurs bleibt zudem das C-Klasse T-Modell, dessen Verkäufe im Januar um 10,8% zulegten.

Einen starken Januar verzeichnete auch die neue B-Klasse, deren Absatz um 7,8% anstieg. In den kommenden Monaten rechnet das Unternehmen beim ersten seiner insgesamt fünf neuen Kompaktmodelle mit einem weiteren Absatzschub. Ab dem zweiten Quartal wird die B-Klasse durch die zusätzliche Produktion in Kecskemét in weiteren Märkten voll verfügbar sein.

Bei den SUVs entwickelten sich im Januar vor allem die neue M-Klasse (+15,2%), die G-Klasse (+17,1%) und die GL-Klasse (+9,6%) positiv. Für die neue M-Klasse gab es zum Jahresbeginn einen weiteren Grund zu feiern. Bei der Leserwahl „Die besten Autos 2012“ der deutschen Automobilzeitschrift „auto, motor und sport“ wurde sie in ihrer Kategorie zum besten Auto des Jahres 2012 gekürt. Auf Rang zwei landete die Mercedes-Benz G-Klasse.

Einen glänzenden Jahresstart legte der smart fortwo hin. Mit 7.605 abgesetzten Fahrzeugen konnte der Absatz im Januar um 13,7% gesteigert werden. Besonders erfolgreich war der Zweisitzer dabei erneut in China (inkl. Hongkong), wo insgesamt 1.464 Fahrzeuge an Kunden übergeben wurden. Sehr positiv entwickelten sich zudem die Verkäufe in den USA. Im Januar wurden 38,5% mehr Einheiten verkauft als noch im Vergleichszeitraum 2011. Aber auch in UK (+52,8%), Spanien (+47,4%) und Mexiko (+9,0%), erfreute sich der smart fortwo einer steigenden Nachfrage. Positive Impulse erwartet smart 2012 durch zwei echte Highlights: das smart ebike sowie die dritte Generation des smart fortwo electric drive.

02.02.2012 Höchster Januar-Verkauf in MBUSA Geschichte


Mercedes-Benz hat in den USA im Januar 2012 so viele Fahrzeuge ausgeliefert wie noch nie zuvor. Den höchsten Absatz erzielte die C-Klasse mit 6.525 Einheiten, gefolgt von der E-Klasse mit 4.097 Einheiten. Auf Platz 3 des internen Mercedes Ranking kommt die neue M-Klasse mit 4.002 Modellen. Insgesamt wurden im Januar 20.306 Einheiten ausgeliefert (+23,8%). Darin ist der Sprinter und der smart nicht enthalten. Der fortwo wurde im Januar 2012 496 mal in den USA verkauft. Dies ist der beste Monat seit dem MBUSA den Vertrieb im Juli 2011 übernommen hat. Die weiteren Modelle sind in der nachfolgenden Tabelle aufgelistet:

09.01.2012 Daimler auf der Detroit Motor Show 2012


Die Weltpremiere des neuen SL und zwei neu entwickelte Hybrid-Modelle standen im Mittelpunkt des Mercedes-Benz Auftritts beim Auftakt der North American International Auto Show 2012 in Detroit. Damit setzte Mercedes-Benz starke Impulse für das neue Autojahr und die Zukunft der Marke – direkt im Anschluss an das bisher beste Verkaufsjahr der Unternehmensgeschichte. Der komplett neu entwickelte SL Roadster ist erstmals fast vollständig aus Aluminium gefertigt und wiegt dank intelligentem Leichtbau bis zu 140 kg weniger als sein Vorgänger. Ergebnis: mehr Agilität und Fahrdynamik bei gleichzeitig verbessertem Komfort und höherer Crashsicherheit. Die neuen BlueDIRECT-Motoren sind stärker und dennoch bis zu 29 Prozent sparsamer als die Motoren des Vorgängers. Mehr Fahrspaß bei weiter reduziertem Verbrauch bieten auch die beiden neuen E-Klasse Hybrid-Modelle: Der E 300 BlueTEC HYBRID begnügt sich als sparsamstes Oberklassemodell der Welt mit 4,2 l Diesel pro 100 km (109 g CO2/km). Der benzinbetriebene E 400 HYBRID, der zuerst in den USA eingeführt wird, erzielt eine Reichweite von 27 mpg (kombiniert).

„2011 haben wir weltweit mehr als 1,36 Millionen Automobile verkauft – so viele wie nie zuvor. 2012 werden wir unsere Produktoffensive konsequent fortsetzen und zwei Dinge wiederholen, die im Vorjahr sehr gut funktioniert haben: Wir bringen erneut sechs Modellneuheiten (Anmerkung: neuer GL, G-Klasse Facelift, GLK Facelift, A-Klasse W176, und der neue SL) auf den Markt, und wir werden die Messlatte wiederum höher legen, indem wir grüne Autos cooler und coole Autos grüner machen“, so Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, im Rahmen der NAIAS Pressekonferenz. Als ersten Beleg dafür präsentierte Mercedes-Benz den SL der sechsten Generation. Gegenüber seinem erfolgreichen Vorgänger bietet das neue Modell ein deutliches Plus an Sportlichkeit und Komfort und setzt hier neue Maßstäbe in der Klasse der Luxus-Roadster. Hinzu kommt absolute Alltagstauglichkeit.

Der stilvolle Luxussportwagen zeigt klassische Proportionen mit langer Motorhaube und einem zurückgesetzten, kompakten Passagierabteil. Fein ausgearbeitete Details sowie Belüftungsgitter mit verchromten Finnen aus dem dynamisch-traditionellen Formenschatz von Mercedes-Benz unterstreichen optisch den Mythos des SL.

Darüber hinaus glänzt der neue SL mit beispielhafter Aerodynamik. Neben dem geringsten Luftwiderstandsbeiwert (cW = 0,27 im SL 350) bietet er unter anderem auch die geringsten Windgeräusche, die fast auf dem Niveau einer geschlossenen Limousine liegen, sowie den besten Geräusch- und Strömungskomfort beim Offenfahren.

Hybrid-Offensive von Mercedes-Benz mit der E-Klasse
Mit den beiden neuen Hybrid-Modellen der E-Klasse schlägt Mercedes-Benz ein neues Kapitel im Kernsegment der Marke auf und setzt dabei neue Maßstäbe für Business-Fahrzeuge der Oberklasse: Der sowohl als Limousine als auch als T-Modell erhältliche E 300 BlueTEC HYBRID erzielt neue Rekordwerte bei der Effizienz. Das sparsamste Oberklasse-Modell der Welt glänzt mit vorbildlichen Verbrauchswerten (4,2 l/100 km) bei hoher Leistung: Der Vierzylinder-Diesel des E 300 BlueTEC HYBRID leistet 150 kW (204 PS) und entwickelt 500 Nm Drehmoment. Der Elektromotor entwickelt 20 kW / 27 PS und stellt 250 Nm bereit.

Der V6-Ottomotor des E 400 Hybrid leistet 306 PS und entwickelt ein Drehmoment von 370 Nm, hinzu kommen auch hier 20 kW und 250 Nm des Elektromotors. Die Verbrauchswerte nach amerikanischer Norm CAFE: City 24 mpg, Highway 31 mpg, Combined 27 mpg.

Der E 300 BlueTEC HYBRID ist zunächst für den europäischen Markt vorgesehen, während der E 400 Hybrid auf dem amerikanischen Markt startet und später in weiteren Ländern wie Japan und China angeboten wird.

Alle Detailinfos zum neuen SL (R231)
Alle Detailinfos zu den E-Klasse Hybriden
Alle Detailinfos zum smart for-us

08.01.2012 Mercedes M274 Produktion u.a. in USA

Daimler und Nissan werden im Powertrain-Werk von Nissan in Decherd, Tennessee, gemeinsam Mercedes-Benz Vierzylinder-Benzinmotoren (der neuen Generation M274) produzieren. Die Produktion wird im Jahr 2014 aufgenommen und auf eine Kapazität von 250.000 Einheiten pro Jahr hochgefahren. Die Motoren werden sowohl in Modellen von Mercedes-Benz als auch von Infiniti zum Einsatz kommen.

„Dies ist der jüngste Meilenstein unserer pragmatischen Zusammenarbeit und unser bisher wichtigstes Projekt außerhalb Europas“, sagt Carlos Ghosn, Vorstandsvorsitzender und CEO der Renault-Nissan Allianz. „Lokale Fertigungskapazitäten verringern das Risiko von Wechselkursschwankungen und ermöglichen gleichzeitig eine schnelle, positive Geschäftsentwicklung in Nordamerika – eine Win-Win-Situation für die Allianz und für Daimler.”

Diese Vereinbarung ist die Grundlage für die erste Motorenproduktion von Mercedes-Benz in den USA. Die strategische Lage (rund 300km vom Mercedes Werk in Tuscaloosa) und logistische Anbindung des Nissan-Werks in Decherd ermöglicht ab dem Jahr 2014 eine direkte Belieferung der Produktion der neuen Mercedes-Benz C-Klasse (W205) im Pkw-Werk in Tuscaloosa/Alabama mit Motoren.

Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars: „Im Rahmen unserer Wachstumsstrategie Mercedes-Benz 2020 haben wir festgelegt, auch die dafür notwendigen Produktionskapazitäten kundennah auszubauen. Durch die strategische Erweiterung unserer Kooperation mit Renault-Nissan können wir eine marktnahe Motorenfertigung im NAFTA-Raum wirtschaftlich attraktiv darstellen und Synergien der Kooperation optimal nutzen. Damit bauen wir unsere Fertigungsbasis in diesem wichtigen Wachstumsmarkt gezielt weiter aus.“

Ausbau des Projektportfolios
Daimler und Renault-Nissan begannen ihre strategische Zusammenarbeit im April 2010. Diese schließt auch eine gegenseitige Kapitalbeteiligung ein: die Renault-Nissan Allianz hält einen Anteil von 3,1% an Daimler und die Daimler AG einen Anteil von 3,1% an Renault und 3,1% an Nissan.
Die Zusammenarbeit begann mit drei Projekten: Gemeinsame smart/Twingo-Architektur: Das Projekt verläuft gemäß dem ursprünglichen Zeitplan. Zweisitzer-smart (Produktion bei smart in Hambach) und Viersitzer-smart und Renault (Produktion bei Renault in Novo Mesto) ab März 2014 wird der fortwo Nachfolger verfügbar sein.

Das neue Projekt für das Einstiegsmodell des City-Van für Mercedes-Benz ist gut unterwegs. Die Markteinführung ist ab Ende 2012 geplant.

Die gegenseitige Belieferung von Antrieben und Antriebskomponenten verläuft planmäßig. Die Allianz wird Daimler mit kompakten Dreizylinder-Benzinmotoren für das Kleinwagen-Segment (smart, Twingo) sowie mit Vierzylinder-Dieselmotoren für die nächste Generation von Premium-Kompaktwagen von Mercedes-Benz und für das gemeinsam entwickelte leichte Nutzfahrzeug beliefern. Daimler wird Nissan und Infiniti mit Vierzylinder- und Sechszylinder-Benzin- und -Dieselmotoren aus dem aktuellen und zukünftigen Motorenportfolio sowie mit Automatikgetrieben beliefern.

Seit der Gründung der Kooperation im April 2010 wurde die Zusammenarbeit zudem schrittweise weiter ausgebaut. Zusätzlich zu der Bekanntgabe über die gemeinsame Motorenproduktion in Nordamerika hatten die Unternehmen bereits zuvor entschieden, auch in weiteren Punkten zusammenzuarbeiten:

Gemeinsame Nutzung von Architekturen: Infiniti plant ab 2014 ein Premium-Kompaktfahrzeug auf der Basis der Mercedes-Benz Kompaktwagen-Architektur (MFA) zu produzieren.

Emissionsfreie Fahrzeuge: In den elektrischen Versionen von smart und Twingo kommen Daimler Batterien aus der Produktionsstätte in Kamenz sowie ein Elektromotor von Renault-Nissan zum Einsatz. Erste emissionsfreie Fahrzeuge aus dieser Kooperation wird es im Juni 2014 (4. Generation smart fortwo electric drive) geben.

05.01.2012 2011 Absatzrekord für Mercedes-Benz

Mercedes-Benz Cars verkaufte 2011 so viele Fahrzeuge wie nie zuvor in einem Jahr. Insgesamt wurden 1.362.908 Pkw der Marken Mercedes-Benz, smart und Maybach an Kunden übergeben – rund 77.000 Einheiten mehr als im bisherigen Rekordjahr 2007 (1.285.900 Einheiten).

Auch für die Marke Mercedes-Benz war 2011 das beste Verkaufsjahr der Unternehmensgeschichte. Mit 1.260.912 abgesetzten Einheiten und einem Zuwachs von 8,0% im Vergleich zum Vorjahr wurde der bisherige Rekordabsatz von 2007 (1.185.200 Einheiten) deutlich übertroffen. Seit Jahresbeginn verzeichnete die Marke mit dem Stern Monat für Monat ein Absatzplus. Besonders erfolgreich entwickelten sich die Verkäufe im vierten Quartal. 341.624 ausgelieferte Einheiten machten dieses zum bisher absatzstärksten Quartal der Unternehmensgeschichte. Allein im Dezember legten die Auslieferungen trotz des sehr starken Vorjahresmonats weltweit um 15,1% auf 124.387 Fahrzeuge zu. Damit wurden im vergangenen Monat mehr Fahrzeuge verkauft, als jemals zuvor in diesem Zeitraum.

Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars: „Wir sind sehr zufrieden mit unserer Absatzentwicklung. Noch nie haben wir so viele Fahrzeuge verkauft wie in 2011. Gleichzeitig haben wir wichtige Weichen für die Zukunft gestellt: Die neu eingeführte Generation der C-Klasse, das C-Klasse Coupé, der SLK und der CLS erfreuen sich großer Beliebtheit bei den Kunden. Dasselbe gilt für die neue B-Klasse und die neue M-Klasse, die erst kürzlich ihre Markteinführung in Europa feierten. Geprägt war das Gesamtjahr 2011 auch von unserer starken Entwicklung in wichtigen Wachstumsmärkten wie den BRIC-Staaten und unserer positiven Entwicklung in den USA.“

Das Jahr 2012 bietet gute Voraussetzungen, den Erfolg des Vorjahres fortzusetzen. Dr. Zetsche weiter: „2012 werden wir unsere Produktoffensive konsequent fortsetzen und weitere attraktive Fahrzeuge auf den Markt bringen, die uns zusätzlichen Rückenwind geben werden. Allen voran die neue A-Klasse, mit der wir unsere Marke verstärkt für jüngere Zielgruppen öffnen. Mit dem neuen CLS Shooting Brake unterstreichen wir unsere Führungsrolle bei innovativen Fahrzeugkonzepten und Design.“

Auch der neue SL feiert pünktlich zum 60. Geburtstag der Modellreihe 2012 seinen Marktstart. Nach der erfolgreichen Einführung der neuen M-Klasse 2011 werden der neue GL, die neuen Generationen des GLK und der traditionsreichen G-Klasse für zusätzliche Nachfrage im SUV-Segment sorgen.

In China (inkl. Hongkong) entwickelte sich Mercedes-Benz im vergangenen Jahr weiterhin hervorragend. Das Rekordergebnis aus 2010 wurde in 2011 nochmals um 30,6% überboten. Das Ziel, in China im Gesamtjahr um mindestens 20% zuzulegen, hat die Marke somit deutlich übertroffen. Insgesamt entschieden sich 193.339 Kunden für ein Fahrzeug mit Stern. Allein im Dezember waren es 23.227 (+29,5%) Käufer, die einen Mercedes-Benz Pkw als Neufahrzeug wählten.

In den weiteren BRIC-Staaten entwickelte sich Mercedes-Benz in den letzten zwölf Monaten ebenfalls durchweg positiv. Die Rekordabsätze des Vorjahres wurden sowohl in Russland (29.058 Einheiten; +47,3%), als auch in Indien (7.089 Einheiten; +22,7%) deutlich überboten. In Brasilien knüpfte die Marke an die dynamische Entwicklung aus 2010 an und steigerte die Verkäufe im Gesamtjahr um 35,3% auf 10.197 Fahrzeuge. Summiert verzeichnete Mercedes-Benz damit in den BRIC-Staaten ein Absatzplus von 32,4% in 2011.
Den bisher besten Absatz aller Zeiten verzeichnete Mercedes-Benz in den vergangenen zwölf Monaten unter anderem auch in Taiwan (+31,7%), Südkorea (+18,8%), Mexiko (+17,7%), Dänemark (+15,0%) und Schweden (+12,2%). Erwähnenswert ist zudem die Entwicklung in Japan. Trotz des starken Erdbebens im März und der folgenschweren Auswirkungen für das Land wurden im vergangenen Jahr 7,1% (32.405 Einheiten) mehr Fahrzeuge mit Stern verkauft.
Wie schon im Vorjahr konnte Mercedes-Benz in den USA von Januar bis Dezember ein zweistelliges Wachstum verbuchen und stärker wachsen als der Gesamtmarkt. Mit einem Zuwachs von 13,3% wurden 245.231 Einheiten abgesetzt. Damit waren die Vereinigten Staaten erneut der zweitgrößte Markt für die Marke. Getragen von der neuen Generation der C-Klasse und der neuen M-Klasse lag der Absatz im Dezember bei 25.701 Mercedes-Benz Pkw (+27,9%). In Kanada wurden im Gesamtjahr 28.584 (+1,8%) Fahrzeuge mit Stern verkauft. Nach dem Rekord in 2010 entspricht dies erneut einem Bestwert. Einen solchen verzeichnete Mercedes-Benz 2011 mit 279.946 (+12,2%) verkauften Fahrzeugen auch in der gesamten NAFTA-Region.
In Deutschland ist Mercedes-Benz seit 1993 die Nummer eins im Premiumsegment. Trotz der teilweise eingeschränkten Verfügbarkeit der volumenstarken A- und B-Klasse aufgrund der Produktionsumstellungen auf die neuen Modelle, lagen die Verkäufe auf dem Heimatmarkt 2011 mit 262.256 Fahrzeugen (i.V. 265.000 Einheiten) nahezu auf Vorjahr. Im Dezember verbuchte die Marke mit dem Stern einen Zuwachs von 16,8% (25.290 Einheiten). In Westeuropa (ohne Deutschland) erreichten die Verkäufe in den vergangenen zwölf Monaten mit 289.285 ausgelieferten Einheiten ebenfalls nahezu das Vorjahresniveau (i.V. 291.853 Einheiten). Ein Absatzplus wurde dabei unter anderem in Großbritannien (+10,1%) erzielt.

Die C-Klasse bestätigte auch mit der neuen Generation 2011 ihre Position als Erfolgsmodell. Im C-Klasse Segment erzielte Mercedes-Benz in den vergangenen zwölf Monaten einen Zuwachs von 16,8% auf 401.340 Einheiten. Sehr beliebt, und im Gesamtjahr erneut das erfolgreichste Modell in ihrem Segment, war die C-Klasse Limousine. Insgesamt wurden 270.968 (+8,1%) Einheiten an Kunden übergeben. Im Jahr der Modellpflege erreichte das C-Klasse T-Modell mit 76.446 (+21,6%) ausgelieferten Fahrzeugen ein neues Rekordniveau. Aber auch das neue C-Klasse Coupé erfreut sich seit seiner Markteinführung letzten Juni einer hohen Nachfrage. Bisher wurden bereits 23.698 Einheiten des sportlichen Zweitürers an Kunden übergeben. Ebenfalls überzeugen konnte im vergangenen Jahr der SLK. Für den Roadster entschieden sich von Januar bis Dezember 26.756 Käufer. Dies entspricht einem Zuwachs von 85,7%.

Nach dem Rekordabsatz im Vorjahr verzeichnete das E-Klasse Segment mit einem Plus von 4,7% (338.386 Einheiten) auch 2011 einen neuen Bestwert. Die Auslieferungen der E-Klasse Limousine und des T-Modells summierten sich dabei auf 244.341 Einheiten (i.V. 252.775 Einheiten). Für den im Januar eingeführten CLS entschieden sich im vergangenen Jahr 32.533 Kunden (+210,4%).

Die S-Klasse Limousine konnte trotz wesentlich jüngerer Wettbewerbsmodelle ihren Absatz im Vergleich zum Vorjahr nochmals steigern. Seit ihrer Markteinführung im Jahr 2005 wurden vom Flagschiff der Marke bereits über 440.000 Fahrzeuge verkauft. Ein Absatzplus erzielte auch der CL, der seine Auslieferungen um 6,9% anheben konnte. Auf hervorragende Kundenresonanz stößt auch der SLS AMG. Seit seiner Markteinführung im März 2010 wurden bereits über 5.000 Einheiten des Supersportwagens verkauft. Die Verkäufe der High-End Luxuslimousine Maybach lagen mit mehr als 200 Fahrzeugen über dem Niveau der vergangenen beiden Jahre.

2011 war erneut ein ausgezeichnetes Jahr für die SUVs von Mercedes-Benz. Von Januar bis Dezember stellten sie durchgehend einen neuen Rekordabsatz auf, so dass der bisherige Bestwert aus dem Vorjahr nochmals um 24,0% übertroffen wurde (248.574 Einheiten). So viele Kunden wie nie zuvor in einem Jahr entschieden sich in den vergangenen zwölf Monaten für einen GLK (93.836 Einheiten; +24,0%). Beliebt ist der kleine Geländewagen auch in China, wo er seit Anfang Dezember für den lokalen Markt produziert wird. Auch die anderen Baureihen entwickelten sich 2011 weltweit durchweg positiv und konnten ihren Absatz deutlich steigern. Die R-Klasse legte um 45,5% zu, die G-Klasse verbuchte einen Zuwachs von 28,3%, der GL steigerte seine Verkäufe um 28,2% und die Auslieferungen der M-Klasse stiegen trotz ihres Modellwechsels um 17,9% an.

Trotz der Produktionsumstellung aufgrund des Modellwechsels der B-Klasse und der damit verbundenen eingeschränkten Verfügbarkeit der Modelle der A- und B-Klasse wurden im vergangenen Jahr 194.133 Einheiten (i.V. 222.373 Einheiten) in diesem Segment verkauft. Dabei verzeichnete die B-Klasse bis kurz vor Markteinführung des neuen Modells einen Zuwachs.

smart fortwo übertrifft 100.000er Marke
Der smart fortwo entwickelte sich im Gesamtjahr 2011 hervorragend und konnte mit 101.996 verkauften Fahrzeugen (+4,6%) das Absatzziel von 100.000 Einheiten durchbrechen. Dr. Dieter Zetsche: „Die Entwicklung des smart fortwo im vergangenen Jahr hat unsere Erwartungen weit übertroffen. Auch für 2012 stehen alle Ampeln auf grün. Mit der dritten Generation des smart fortwo electric drive und dem smart ebike stehen gleich zwei echte Highlights in den kommenden zwölf Monaten an, von denen wir uns weitere positive Impulse für die Marke erwarten.“ Besonders beliebt war der innovative Zweisitzer im Gesamtjahr 2011 vor allem in China (inkl. Hongkong), wo insgesamt 11.045 Käufer einen smart fortwo mit nach Hause nahmen (i.V. 3.900 Einheiten). Hohe Zuwächse erzielte der Kleinstwagen zudem unter anderem in Mexiko (+57,1%), Polen (+50,7%), Tschechien (+26,6%) und Taiwan (+21,4%). In Deutschland behauptete der smart fortwo im Gesamtjahr die Spitzenposition in seinem Segment und wurde 29.005 Mal an Kunden übergeben (+3,3%). Seit der Markteinführung der ersten Generation des Stadtflitzers 1998 wurden bereits über 1,5 Millionen Einheiten der Marke smart verkauft.

02.01.2012 2 Mio. SUV von Mercedes

Die SUV-Modelle von Mercedes-Benz feiern einen weiteren Meilenstein. Seit der Markteinführung des ersten Geländewagens von Mercedes-Benz, der G-Klasse, vor über 30 Jahren sind mittlerweile über zwei Millionen Modelle der G-Klasse, der M-Klasse, der R-Klasse, der GL-Klasse und der GLK-Klasse an Kunden ausgeliefert worden. Dr. Joachim Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Cars, Vertrieb & Marketing: „Unsere gesamte SUV-Familie ist bei unseren Kunden sehr beliebt, insbesondere in den USA und in ihrem zweitgrößten Markt China. Mit der Einführung des ersten Geländewagens, der G-Klasse, vor über 30 Jahren haben wir ein Segment erschlossen, in dem wir heute mit fünf Modellen äußerst erfolgreich vertreten sind. Die SUVs sind heute eine wichtige Säule für das Wachstum von Mercedes-Benz. Seit Juli 2010 erzielen sie Monat für Monat einen neuen Rekordabsatz. Für weiteren Rückenwind wird die neue Mercedes-Benz M-Klasse sorgen, die bisher auf fantastische Kundenresonanz stößt.“

Im November 2011 stellten die SUVs von Mercedes-Benz mit 25.552 ausgelieferten Modellen (+23,4%) einen weiteren monatlichen Spitzenwert auf. Von Januar bis November wurden weltweit 221.518 Geländewagen ausgeliefert (+24,3%), so viele wie noch nie zuvor in diesem Zeitraum. Besonders positiv wirkten sich dabei der starke Auslauf der M-Klasse sowie der hervorragende Start ihrer neuen Modelle in den USA aus. Einen neuen Rekord verzeichnete der GLK, dessen Auslieferungen seit Anfang des Jahres auf Rekordhoch liegen (+25,6%). Um der starken Nachfrage auf dem chinesischen Markt gerecht zu werden, wird der kleine Geländewagen seit Anfang Dezember lokal in China produziert. Auch die anderen Baureihen entwickelten sich im bisherigen Jahresverlauf durchweg positiv und konnten ihren Absatz deutlich steigern. Die R-Klasse legte um 50,3 Prozent zu, die G-Klasse verbuchte einen Zuwachs von 30,9 Prozent, der GL steigerte seine Verkäufe um 28,9 Prozent und die Auslieferungen der M-Klasse stiegen trotz ihres Modellwechsels um 15,8 Prozent an. Im aktuellen Jahr werden der neue GL sowie die neuen Generationen des GLK und der G-Klasse für zusätzliche Nachfrage im SUV-Segment sorgen.

Die SUV Modelle machen rund ein Fünftel des weltweiten Absatzes von Mercedes-Benz aus. Der mit Abstand größte Markt für die gesamte SUV-Familie wie auch für die M-Klasse, die GLK-Klasse und die GL-Klasse sind die USA. Der zweitgrößte Markt für die Geländewagen insgesamt ist China, gefolgt von Deutschland. Der Geländewagenklassiker, die G-Klasse, erfreut sich auf dem deutschen Heimatmarkt der größten Beliebtheit während die R-Klasse am stärksten in China nachgefragt ist.

Der neueste Star der SUV-Familie von Mercedes-Benz ist die dritte Generation der M-Klasse, die im November letzten Jahres ihre Markteinführung feierte. Sie überzeugt vor allem mit einer ausgezeichneten Energieeffizienz. Als verbrauchsärmstes SUV im Segment erhielt die M-Klasse rechtzeitig zum Marktstart als erstes Fahrzeug seiner Klasse das begehrte TÜV-Umweltzertifikat. Zu den weiteren Stärken des permanent allradgetriebenen Premium-Geländewagens gehören ausgezeichnete Sicherheit sowie ausgewogener Fahrkomfort bei hoher Fahrdynamik sowohl auf der Straße als auch abseits befestigter Wege. Für ihre herausragenden Sicherheitssysteme wurde die M-Klasse nach dem europäischen NCAP-Verfahren (New Car Assessment Programme) als bestes Fahrzeug im Segment mit der Bestwertung von fünf Sternen für hervorragenden Insassenschutz ausgezeichnet.

In Sachen Wertbeständigkeit markiert die neue M-Klasse die Spitze ihres Segments. Sie wurde erst kürzlich von „Focus Online“ und „Bähr & Fess Forecast“ zu einem der Restwertriesen 2015 gekürt. Als vierjähriger Gebrauchtwagen kann der ML 250 BlueTEC noch 55 Prozent seines Neuwertes erzielen. Zudem wurde die Mercedes-Benz M-Klasse dieses Jahr im Rahmen der Leserwahl von „Bild am Sonntag“ und „Auto Bild“ mit dem „Goldenen Lenkrad 2011“ ausgezeichnet.

Auch die anderen SUV Modelle sind bei den Kunden sehr beliebt. So gewann die dienstälteste Mercedes-Benz Baureihe, die G-Klasse, dieses Jahr bereits zum achten Mal die wichtige Leserwahl der Fachzeitschrift „Off Road“ und darf sich deshalb erneut „Geländewagen des Jahres“ nennen. Bei der Leserwahl der „AutoBild Allrad“ ging der Sieg in der Kategorie „Geländewagen und SUV über 60.000 Euro“ ebenfalls an die G-Klasse, gefolgt von der GL-Klasse.

28.12.2011 Auto Test Sieger in Grün: S- & M-Klasse

Das Institut „ÖkoTrend“ hat den S 250 CDI BlueEFFICIENCY und den ML 250 BlueTEC 4MATIC zu den umweltfreundlichsten Autos ihrer Klasse erklärt. Die Fachzeitschrift AUTO TEST zeichnete beide Mercedes-Benz Modelle deshalb als „Sieger in Grün“ aus.

Seit 1997 veröffentlicht das Institut ÖkoTrend jährlich ein Auto-Umwelt-Ranking. Dafür bewertet das Institut auf der Basis von mehreren zehntausend Daten umfassend die Umweltverträglichkeit von rund tausend Automodellen in zwölf Kategorien. In die strenge Bewertung fließen Angaben über Verbrauch, Schadstoffe, Herstellung, Logistik, Recycling und das Umweltmanagement der Hersteller ein.

Dieses Jahr siegten zwei Modelle von Mercedes-Benz – in der Luxusklasse der S 250 CDI BlueEFFICIENCY sowie in der Kategorie »SUV« der ML 250 BlueTEC 4MATIC. Deshalb verlieh ihnen das Fachblatt AUTO TEST die Auszeichnung „AUTO TEST SIEGER in GRÜN!“.

Beide Sieger-Modelle treibt als Basismotor ein Vierzylinder-Diesel mit Direkteinspritzung und Turboaufladung an. Dieser schöpft aus 2,1 Liter Hubraum 204 PS und stellt ein kraftvolles Drehmoment von 500 NM zur Verfügung. Damit beschleunigt der S 250 CDI BlueEFFICIENCY in 8,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h; der ML 250 BlueTEC 4MATIC benötigt dafür 9,0 Sekunden. Beide Modelle gehen genügsam mit dem Kraftstoff um. Der S 250 CDI BlueEFFICIENCY verbraucht kombiniert 5,7 l/100 km (das entspricht CO2-Emissionen von 149 g/km kombiniert). Der ML 250 BlueTEC 4MATIC konsumiert 6,0 Liter auf 100 Kilometer bei CO2-Emissionen von 158 g/km (beide Werte kombiniert).

05.12.2011 Mercedes Absatz per Nov 11

Mercedes-Benz hat im November dieses Jahres mehr Autos verkauft als jemals zuvor in diesem Monat. Mit 113.859 abgesetzten Fahrzeugen wurde das bisherige Rekordergebnis aus dem Vorjahr nochmals um 8,3% übertroffen. Seit Jahresbeginn wurden bislang insgesamt 1.136.525 Einheiten (+7,3%) an Kunden übergeben, was ebenfalls einem neuen Bestwert entspricht.

Dr. Joachim Schmidt: „Mit einem Rekordabsatz im November haben wir nunmehr seit über zwei Jahren in Folge mehr Autos verkauft als in den Vergleichsmonaten des Vorjahres. Das zeigt, dass wir mit Mercedes-Benz gut unterwegs sind und sich unsere Produkte einer großen Beliebtheit erfreuen. Ein Beleg dafür ist auch die hervorragende Kundenresonanz auf die neuen Modelle der B-Klasse und der M-Klasse, die Ende des vergangenen Monats ihre Markteinführung in Europa feierten. Schon jetzt steht fest, dass wir unser Ziel, im Gesamtjahr mehr Fahrzeuge zu verkaufen als jemals zuvor, erreichen werden.“ Im Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars wurden im bisherigen Jahresverlauf 1.230.863 (+7,1%) Mercedes-Benz und smart fortwo verkauft. Dies ist ebenfalls ein neuer Rekordwert.

So viele Fahrzeuge wie noch nie in einem Monat verkaufte Mercedes-Benz im November in China (inkl. Hongkong). Insgesamt wurden 18.067 Einheiten (+24,1%) an Kunden ausgeliefert. Seit Januar summieren sich die Verkäufe damit auf 170.112 Fahrzeuge (+30,8%), nachdem bereits im Oktober der Gesamtjahresabsatz des Vorjahres übertroffen wurde. Sowohl im bisherigen Geschäftsjahr als auch im vergangenen Monat verzeichnete Mercedes-Benz einen neuen Absatzrekord in Russland (+18,2%), Mexiko (+17,6%) und Südkorea (+10,4%). So viele Fahrzeuge wie nie zuvor wurden seit Januar außerdem in Taiwan (+38,0%), Indien (+23,6%), Schweden (+13,1%), Dänemark (+12,2%) und der Türkei (+8,5%) ausgeliefert. Weiterhin sehr dynamisch entwickelten sich im November der japanische Markt mit einem Absatzplus von 30,8% sowie die Auslieferungen in Brasilien (+49,3%).

Auf einen sehr erfolgreichen November mit einem neuen Absatz-Bestwert kann Mercedes-Benz auch in den USA zurückblicken. Die Verkäufe legten um 47,2% auf 26.796 Einheiten zu. Damit war Mercedes-Benz, wie schon im Oktober, die meistverkaufte Premiummarke in den Vereinigten Staaten. In den letzten elf Monaten wurden in den USA bisher 219.491 (+11,8%) Fahrzeuge an Kunden übergeben. Einen erneuten Rekordmonat verzeichnete im November Kanada mit 2.685 verkauften Einheiten (+12,7%). Auch im bisherigen Jahresverlauf stellt der Absatz einen neuen Rekordwert dar (26.078 Einheiten; +2,7%).

Wie schon in den Vormonaten stand Mercedes-Benz auch im November an der Spitze der Premiumhersteller in Deutschland. Insgesamt lagen die Auslieferungen bei 24.326 (i.V. 27.731; -12,3%) Fahrzeugen. Gegen Ende des Monats feierten die neuen Modelle der volumenstarken B-Klasse und die neue M-Klasse eine gelungene Markteinführung in Deutschland. Rund 300.000 Besucher konnten die Händler zur Premiere in ihren Showrooms begrüßen. In den kommenden Monaten erwartet das Unternehmen von den neuen Modellen weitere positive Impulse. Bei den Zulassungen des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) waren im November erneut sowohl der CLS als auch das E-Klasse Coupé, gefolgt vom SLK, die Spitzenreiter in ihren Wettbewerbsklassen. Seit Jahresbeginn wurden 236.966 (i.V. 243.728; -2,8%) Fahrzeuge an Kunden in Deutschland übergeben. In Westeuropa (ohne Deutschland) liegen die Verkäufe im bisherigen Gesamtjahr auf dem sehr hohen Vorjahresniveau. Summiert wurden von Januar bis November 265.549 (-0,8%) Einheiten ausgeliefert. Dabei entwickelte sich der Absatz von Mercedes-Benz vor allem in Großbritannien sehr positiv (+10,3%).

Spitzenreiter in ihrem Segment ist seit Jahresbeginn die C-Klasse Limousine. Gemeinsam mit dem T-Modell verzeichnete sie mit einem Zuwachs von 14,3% einen neuen Bestwert im vergangenen Monat. Einen neuen Verkaufsrekord mit 27.209 Fahrzeugen (+4,0%) im November erzielte zudem das E-Klasse Segment. Auch im bisherigen Jahresverlauf liegen die Auslieferungen hier mit 306.763 Einheiten (+4,3%) auf Rekordniveau. Das Flagschiff der Marke Mercedes-Benz, die S-Klasse Limousine, entwickelte sich in den vergangenen elf Monaten mit 61.808 abgesetzten Einheiten (+3,5%) ebenfalls weiter positiv. Mit 25.552 ausgelieferten Modellen (+23,4%) konnten die SUVs von Mercedes-Benz im November einen weiteren monatlichen Spitzenwert aufstellen. Besonders positiv waren dabei der starke Auslauf der M-Klasse, sowie der hervorragende Start ihrer neuen Modelle in den USA. Insgesamt konnte die M-Klasse ihren Absatz um +43,3% auf einen neuen November-Bestwert steigern. Ebenfalls einen neuen Rekord im vergangenen Monat verzeichneten der GL (+38,0) und der GLK, dessen Auslieferungen auch seit Jahresbeginn auf Rekordhoch liegen (+25,6%). Per November wurden 221.518 (+24,3%) SUVs mit Stern an Kunden ausgeliefert, so viele wie noch nie zuvor.

Nach der positiven Entwicklung im Oktober entwickelten sich die Verkäufe des smart fortwo im November hervorragend. Mit 8.466 ausgelieferten Einheiten im vergangenen Monat legte der Absatz um 18,2% zu. Seit Jahresbeginn wurde der Absatz um 4,9% gesteigert (94.338 Einheiten). Besonders erfolgreich ist die Entwicklung weiterhin in China (inkl. Hongkong), wo im vergangenen Monat 1.142 Einheiten verkauft wurden. Damit wurden im Gesamtjahr 2011 bereits mehr als 10.000 smart fortwo an chinesische Kunden übergeben. Starke Zuwächse erzielte der Stadtflitzer im November zudem in Mexiko (+171,2%), Österreich (+122,9%), den USA (+96,2%), Spanien (+51,1%) und Italien (+10,8%). In Deutschland liegt der smart fortwo seit Januar mit 27.156 ausgelieferten Fahrzeugen 5,5% über dem Vorjahr und steht damit weiterhin auf der Spitzenposition in seiner Vergleichsklasse. Im Gesamtjahr 2011 ist smart weiterhin auf Kurs die Absatzmarke von 100.000 Einheiten zu erreichen.

22.11.2011 B- & M-Klasse kommen sehr gut an

Die neuen Modelle der B-Klasse und M-Klasse feierten am vergangen Samstag eine gelungene Markteinführung und stoßen auf eine hervorragende Kundenresonanz. Insgesamt verzeichneten die Mercedes-Benz Händler in Deutschland rund 300.000 Besucher in ihren Showrooms. Auf weit über 2.000 Probefahrten überzeugten sich die Kunden persönlich von den neuen Sicherheitspaketen, der gesteigerten Effizienz, dem nochmals erhöhten Komfort und der beeindruckenden Dynamik der neuen Modelle. Zudem wurden mehr als 4.000 weitere Probefahrten für die kommenden Tage vereinbart.

Seit der offiziellen Verkaufsfreigabe hat Mercedes für die B-Klasse weltweit bereits rund 27.000 Kundenvorbestellungen vorliegen. Bei der neuen M-Klasse sind es über 28.000.

Auch bei den ersten Testfahrten der Medienvertreter stießen die neue B-Klasse und die neue M-Klasse auf positive Resonanz. Insgesamt konnten mehr als 600 Journalisten die neue B-Klasse auf der Fahrveranstaltung in Wien persönlich erleben. Rund 400 Journalisten unterzogen die neue M-Klasse in Kitzbühel einem ausgiebigen Test.

10.11.2011 500 smart ed als Car2Go in Stuttgart

Das Land Baden-Württemberg, die Landeshauptstadt Stuttgart, die Daimler AG, die car2go GmbH, die EnBW Energie Baden-Württemberg AG und die Stuttgarter Straßenbahnen AG beabsichtigen, Stuttgart ab 2012 zum lebendigen Schaufenster für die Zukunft urbaner Mobilität zu machen. Kern des Vorhabens wird die Errichtung der erforderlichen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge und die Einführung einer Flotte von 500 elektrischen car2go Fahrzeugen sein. Parallel werden im Rahmen eines Pilotversuchs die Mobilitätsangebote im Verkehrsverbund Stuttgart (VVS), car2go Fahrzeuge und weitere Mobilitätsdienste miteinander vernetzt und auf einer Internet-basierten Plattform angeboten. Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt können so auf denkbar einfache, flexible und umweltverträgliche Weise innerstädtisch mobil sein. Angestrebt wird, das Vorhaben zu einem wichtigen Baustein der badenwürttembergischen Bewerbung für das Schaufensterprojekt der Bundesinitiative "Nationale Plattform Elektromobilität" zu machen.

Grundlage für die Umsetzung des Konzeptes ist der Aufbau der erforderlichen Ladeinfrastruktur in der Region Stuttgart und die Versorgung mit Ökostrom, die vom Energieversorger EnBW vorgenommen wird. Geplant ist eine Größenordnung von ca 500 Ladepunkten. Die Standorte der Ladesäulen werden zwischen den Kooperationspartnern abgestimmt. Die EnBW stellt im Projekt die komplette Ladeinfrastruktur und den Öko-Strom bereit, damit die Elektroautos den Weg zu den Bürgern finden und umgekehrt die Bürger den Weg zur Elektromobilität.

Ein wichtiger Bestandteil des Modellvorhabens wird der Start des innovativen Mobilitätskonzeptes car2go sein, das als weltweit erstes voll-flexibles Kurzzeitmietmodell für Autos durch die Daimler AG entwickelt wurde. Nach Amsterdam und dem kalifornischen San Diego wird Stuttgart die erste deutsche Stadt sein, in der car2go mit einer reinen Elektroflotte an den Start geht. Eingesetzt werden ausschließlich umweltverträgliche smart fortwo electric drive, die batterieelektrisches Fahren mit einer Reichweite von rund 135 Kilometern ermöglichen. Prof. Dr. Thomas Weber, im Vorstand der Daimler AG zuständig für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung: "Ich freue mich, dass car2go jetzt auch nach Stuttgart kommt. Wir unterstreichen mit diesem Vorhaben nicht nur unsere Verbundenheit mit der Region sondern bieten als Pionier innovativer Fahrzeug- und Mobilitätskonzepte auch eine Lösung für die Herausforderungen des urbanen Verkehrs." Registrierten Kunden werden ab dem zweiten Halbjahr 2012 zunächst im Stuttgarter Stadtgebiet mehrere Hundert dieser Fahrzeuge zur spontanen Kurzzeitmiete angeboten. Angedacht ist eine Aufstockung auf insgesamt 500 Fahrzeuge und eine spätere Ausweitung des Geschäftsgebietes auch in die Region. Der Geschäftsführer der Daimlertochter car2go GmbH, Robert Henrich, erläutert: "Wir bringen die größte Elektroflotte der Welt nach Stuttgart! Elektromobilität und car2go passen hervorragend zusammen und werden den Stuttgartern eine neue attraktive Form der individuellen Mobilität ermöglichen, die gleichzeitig umweltverträglich ist und Spaß macht."

Das Mobilitätskonzept car2go wird in ein multimodales Gesamtkonzept eingebunden, das weitere Angebote enthalten und einzelne Verkehrsträger in der Region miteinander vernetzen wird. Eine erste Vernetzung wird im Rahmen eines Pilotversuchs getestet und soll auf einer Internet-basierten Plattform sowie über Applikationen ("Apps") auf Internet-fähigen Mobiltelefonen zur Verfügung stehen. Dies ist zum einen Aufgabe des Bereiches Business Innovation innerhalb der Daimler AG, in der gegenwärtig weitere Mobilitätsangebote entwickelt werden. Zum anderen arbeitet der Nahverkehrsbetrieb SSB an dieser Vernetzung. Im Rahmen des Pilotversuchs sollen Erkenntnisse darüber gewonnen werden, inwieweit eine Verknüpfung verschiedener Verkehrsmittel zu einer effizienteren Mobilität und zu einer Schonung der vorhandenen Ressourcen führen kann. Gemeinsame Marketingaktivitäten und eine technische Verzahnung von Informationsaktivitäten runden die Kooperation ab. Darüber hinaus wird die umfassende Einbeziehung von Mobilitätsdiensten in einen gemeinsamen elektronischen Fahrschein und damit ein gemeinsames Abrechnungs- und Bezahlsystem geprüft, das den Kunden den einfachen Übergang zwischen den verschiedenen Transportsystemen ermöglichen soll. "Mit diesem Modell wird ein reibungsloser Wechsel zwischen verschiedenen Verkehrsträgern unterschiedlicher Betreiber ermöglicht und unsere Kunden können bequem das für sie jeweils am Besten geeignete Transportmittel wählen", so Jörn Meier-Berberich, kaufmännischer Vorstand der SSB AG.

04.11.2011 Mercedes Absatz per Okt 2011

Nach dem Rekordabsatz im dritten Quartal konnte Mercedes-Benz auch im Oktober das hervorragende Absatzniveau des Vorjahresmonats nochmals verbessern. Kurz vor Einführung der volumenstarken B-Klasse entschieden sich 103.378 Kunden (+2,9%) für ein Fahrzeug der Marke. Seit Januar wurden 1.022.666 Einheiten ausgeliefert, ein Zuwachs von 7,1%. Damit verzeichnete Mercedes-Benz einen neuen Absatzrekord im bisherigen Jahresverlauf und durchbrach die Millionengrenze bereits einen Monat früher als in 2010.
Getragen wurde das Wachstum insbesondere von der neuen Generation der C-Klasse. Positive Impulse erwartet Mercedes vor allem durch die Markteinführung der neuen B-Klasse und M-Klasse im November. Bereits vor der offiziellen Händlerpremiere ist die Resonanz der Kunden auf diese Fahrzeuge hervorragend. Dementsprechend sind wir weiter auf Kurs, im Gesamtjahr mehr Fahrzeuge zu verkaufen als jemals zuvor. Im Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars wurden von Januar bis Oktober 1.108.538 (+6,9%) Mercedes-Benz und smart verkauft, ebenfalls ein neuer Rekordwert.

Auch im Oktober verzeichnete Mercedes-Benz erneut in zahlreichen Märkten einen Rekordabsatz. In China (inkl. Hongkong) wurden 16.539 Fahrzeuge (+22,9%) an Kunden übergeben. Mit insgesamt 152.045 Auslieferungen (+31,6%) wurde somit bereits im Oktober der Gesamtjahresabsatz des Vorjahres übertroffen. Rekordverkäufe im Oktober verbuchte Mercedes-Benz ebenfalls in Südkorea (+23,0%), Russland (+34,6%) und Schweden (+2,2%). Auch im bisherigen Jahresverlauf erreichte der Absatz in diesen Ländern einen neuen Spitzenwert. Ein Rekordniveau notierte Mercedes-Benz im Zeitraum von Januar bis Oktober auch in Taiwan (+38,5%), Indien (+24,4%), Mexiko (+18,2%), Dänemark (+13,1%) und der Türkei (+11,5%). Im Oktober verbuchten zudem unter anderem UK (+14,9%) und Japan (+18,8%) ein starkes Absatzplus.

Besonders erfolgreich entwickelte sich die Marke mit dem Stern im Oktober in den USA. Vor allem die kürzlich eingeführten Modelle der neuen Generation der C-Klasse (+87,9%) und die neue M-Klasse (+44,8%) erfreuen sich einer ausgezeichneten Resonanz. Mit einem Zuwachs von 23,4% summierten sich die Auslieferungen im vergangenen Monat auf insgesamt 22.637 Einheiten. Damit war Mercedes-Benz im Oktober die meistverkaufte Premiummarke in den Vereinigten Staaten. Seit Jahresbeginn verkaufte Mercedes-Benz in den USA 192.695 Fahrzeuge (+8,2%). In Kanada erzielte Mercedes-Benz im Oktober - wie schon im Vormonat – einen neuen Absatzrekord und steigerte die Verkäufe um 18,0% auf 2.614 Fahrzeuge.

Auf dem Heimatmarkt lag Mercedes-Benz im Oktober erneut an der Spitze der Premiumwettbewerber. Einen Monat vor Neuauflage der in Deutschland beliebten B-Klasse und M-Klasse wurden 22.603 Einheiten (i.V. 26.956; -16,1%) verkauft. Im Jahresverlauf summierten sich die Auslieferungen auf 212.640 (i.V. 215.997; -1,6%) Fahrzeuge. Im KBA-Ranking erreichten im Oktober sowohl der CLS als auch das E-Klasse Coupé, gefolgt vom SLK die Spitzenposition in ihrer Wettbewerbsklasse. In der Region Westeuropa (ohne Deutschland) lagen die Verkäufe von Januar bis Oktober auf dem sehr hohen Niveau des Vorjahres. Insgesamt wurden 243.913 (i.V. 244.572; -0,3%) Pkw der Marke mit dem Stern an Kunden übergeben.

Seit Jahresbeginn stehen sowohl die C-Klasse Limousine, als auch die S-Klasse an der Spitze in ihrem Segment. Die S-Klasse wurde im bisherigen Jahresverlauf 56.283 mal (+5,0%) ausgeliefert. Die C-Klasse Limousine verzeichnete im selben Zeitraum einen Zuwachs von 6,2% auf 219.377 verkaufte Einheiten. Auch das C-Klasse T-Modell entwickelt sich weiter sehr positiv und konnte sowohl im Oktober als auch seit Januar einen neuen Rekordabsatz verbuchen. Hervorragend gestaltete sich im Oktober erneut die Entwicklung des neuen SLK. Der sportliche Roadster konnte seinen Absatz im Vergleich zum Vorjahresmonat um 169,3% steigern. Höhere Zuwächse verzeichnete nur der neue CLS. Im Oktober entschieden sich mehr als viermal (+331,5%) so viele Kunden für das viertürige Coupé als noch im Vorjahresmonat. Mit 26.534 (+0,4%) verkauften Einheiten im vorigen Monat und 279.554 (+4,3%) ausgelieferten Fahrzeugen seit Jahresbeginn liegen die Verkäufe im E-Klasse Segment auf Rekordniveau. Ebenfalls von einem Rekord zum nächsten eilen die SUVs von Mercedes-Benz. Von Januar bis Oktober wurden 195.966 Einheiten an Kunden übergeben. Rekorde im Oktober und im bisherigen Geschäftsjahr verzeichnet auch der GLK, der die Auslieferungen seit Januar um mehr als ein Viertel steigern konnte (+28,1%). Positiv entwickelte sich im Oktober erneut die M-Klasse. Trotz des Modellwechsels konnten die Verkäufe nochmals um 22,2% zulegen.

Die Auslieferungen des smart fortwo entwickelten sich im Oktober positiv und lagen mit 8.305 verkaufter Modelle über dem Niveau des starken Vorjahres (+5,3%). Damit summieren sich die Auslieferungen von Januar bis Oktober auf 85.872 Einheiten (+3,7%). Einen neuen Absatzrekord im Oktober und seit Jahresbeginn verzeichnet der smart in China. Seit Januar wurden dort insgesamt 9.484 (+161,3%) Stadtflitzer ausgeliefert. Besonders gefragt war der innovative Zweisitzer im Oktober auch in Spanien (+43,6%), Italien (+23,2%), Belgien (+16,4%) und Frankreich (+13,7%). In Deutschland verzeichnete der smart fortwo mit 24.699 ausgelieferten Fahrzeugen seit Jahresbeginn einen Zuwachs von 7,0% und ist damit weiterhin führend in seiner Vergleichsklasse. Im Gesamtjahr 2011 wird smart das ursprüngliche Ziel von mehr als 90.000 verkauften Einheiten deutlich übertreffen und peilt die Marke von rund 100.000 Auslieferungen an.

27.10.2011 Daimler Ergebnis 3Q 2011

Die Daimler AG hat im 3. Q 2011 ihren Erfolgskurs fortgesetzt. Das Konzern-EBIT betrug 1.968 (i. V. 2.418) Mio. €. Um Sondereffekte bereinigt lag das EBIT aus dem laufenden Geschäft mit 2.110 Mio. € höher als im entsprechenden Vorjahresquartal (2.022 Mio. €).

Das Konzernergebnis belief sich auf 1.360 (i. V. 1.610) Mio. €. Das Ergebnis je Aktie lag bei 1,21 (i. V. 1,44) €.

Die Ergebnisentwicklung im dritten Quartal 2011 spiegelt in erster Linie höhere Fahrzeugauslieferungen in allen Fahrzeugsegmenten wider. Wie bereits im zweiten Quartal angekündigt, wirkten sich bei Mercedes-Benz Cars Veränderungen im Produkt-Mix sowie Belastungen aufgrund der anstehenden Modellwechsel beim EBIT aus. Alle anderen Geschäftsfelder konnten ein höheres Ergebnis verbuchen.

Das Konzern-EBIT des dritten Quartals 2011 beinhaltet Aufwendungen aus der Abwertung der Beteiligungsbuchwerte an Renault und Kamaz in Höhe von 110 Mio. € und 23 Mio. €. Aufgrund des starken Rückgangs des Börsenkurses bei beiden Unternehmen war eine Abwertung vorzunehmen.

Im dritten Quartal hat Daimler weltweit 525.500 Pkw und Nutzfahrzeuge abgesetzt und damit das Vorjahresniveau um 11% übertroffen.
Der Umsatz ist deutlich um 5% auf 26,4 (i. V. 25,1) Mrd. € gestiegen. Bereinigt um Wechselkursveränderungen betrug der Umsatzanstieg 8%.

Die Netto-Liquidität des Industriegeschäfts belief sich zum 30. September 2011 auf 10,4 Mrd. € (31. Dezember 2010: 11,9 Mrd. €). Abzüglich der Aufstockung der Beteiligung an Tognum und der Zuwendung in unsere Pensionsfonds war der Free Cash Flow aus dem Industriegeschäft mit 1,5 Mrd. € ebenfalls deutlich positiv.

Zum Ende des dritten Quartals waren bei Daimler weltweit 269.887 (i. V. 259.943) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren 167.948 (i. V. 164.589) in Deutschland tätig.

Mercedes-Benz Cars hat im dritten Quartal den positiven Geschäftsverlauf weiter fortgesetzt und beim Absatz mit 337.200 (i. V. 317.500) Einheiten einen neuen Rekord für ein drittes Quartal erreicht. Auch die Marke Mercedes-Benz verbuchte mit 315.400 (i. V. 294.400) Fahrzeugen eine Bestmarke im dritten Quartal. Der Umsatz stieg auf 13,8 (i. V. 13,7) Mrd. €. Das Geschäftsfeld konnte trotz einer Vielzahl von Belastungsfaktoren ein EBIT von 1.108 (i. V. 1.299) Mio. € erreichen. Die Umsatzrendite betrug 8% (i. V. 9,5%).

Im dritten Quartal standen einem Rekordabsatz insbesondere Veränderungen im Produkt-Mix sowie Effekte aus höheren Materialkosten, Wechselkursveränderungen, anstehenden Modellwechseln und gestiegenen Forschungs- und Entwicklungskosten gegenüber. Die hohe Qualität der Produkte führte zu geringeren Garantieaufwendungen.

Daimler Trucks setzte ebenfalls den erfolgreichen Geschäftsverlauf fort und steigerte den Absatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 22% auf 115.600 Einheiten. Der Umsatz erhöhte sich auf 7,6 (i. V. 6,4) Mrd. €. Das Geschäftsfeld erzielte ein EBIT von 555 (i. V. 496) Mio. €. Die Umsatzrendite betrug 7,3% (i. V. 7,7%).
Mercedes-Benz Vans erhöhte den Absatz um 18% auf 63.500 (i. V. 53.700) Transporter. Der Umsatz lag mit 2,2 Mrd. € ebenfalls signifikant über dem Vorjahresniveau (1,9 Mrd. €). Das Geschäftsfeld erwirtschaftete ein operatives Ergebnis von 200 (i. V. 122) Mio. €. Die Umsatzrendite verbesserte sich auf 9% gegenüber 6,4% im Vorjahr.

Ausblick
Auf Basis der aktuellen Einschätzungen rechnet Daimler im Jahr 2011 weiterhin mit einem Konzern-EBIT aus dem laufenden Geschäft, das sehr deutlich über dem Niveau des Jahres 2010 liegen wird. Der bisherige Geschäftsverlauf hat gezeigt, dass sich das Unternehmen weiter auf einem guten Weg befindet, die angestrebten Zielrenditen ab dem Jahr 2013 nachhaltig zu erreichen. Die Ziel-Umsatzrenditen sind für Mercedes-Benz Cars 10%, Daimler Trucks 8%, Mercedes-Benz Vans 9% und Daimler Buses 6%; die Ziel-Eigenkapitalrendite für Daimler Financial Services beträgt 17%. Diese Ziele basieren auf der Annahme eines stabilen weltwirtschaftlichen und politischen Umfelds und intakter Automobilmärkte.

Auf Basis der Planungen der Geschäftsfelder wird ein weiterer Anstieg des Konzern-Umsatzes auf deutlich mehr als 100 Mrd. € erwartet. Das Wachstum wird voraussichtlich von allen automobilen Geschäftsfeldern getragen.

Der Konzern-Absatz wird insgesamt ebenfalls deutlich steigen (i. V. 1,9 Mio. Fahrzeuge). Dabei wird erwartet, dass der Absatz in allen Geschäftsfeldern jeweils über dem Niveau des Vorjahres liegen wird.

Mercedes-Benz Cars geht für das Jahr 2011 angesichts der insgesamt weiterhin günstigen Marktperspektiven sowie zahlreicher Modellwechsel und Produktneuheiten von einer weiteren Steigerung des Absatzes der Marke Mercedes-Benz auf ein neues Rekordniveau aus. Dank des aktuellen und wettbewerbsfähigen Modellangebots wird das Geschäftsfeld von der hohen Nachfrage nach den zahlreichen neuen Modellen im Segment der C-Klasse sowie vom anhaltenden Markterfolg der Geländewagen profitieren. Im September wurde in den USA mit der Auslieferung der neuen M-Klasse begonnen. Im vierten Quartal folgt die Roadster-Variante des Mercedes-Benz SLS AMG. Im November wird auch die neue B-Klasse an den Start gehen – das erste Modell von insgesamt fünf neuen Fahrzeugen im Kompaktwagensegment.
Auf der Motorenseite werden besonders effiziente Vier-, Sechs- und Achtzylindermotoren sowie die Eco-Start-Stopp-Technologie in weiteren Modellen eingeführt. So ist in der neuen Generation der C-Klasse beispielsweise der C 220 CDI mit einem Verbrauch von nur 4,4 l/100 km bzw. 117 g CO2/km erhältlich.
Für die Marke smart wird aufgrund der vollen Verfügbarkeit der neuen Generation des smart fortwo ein Absatzniveau in der Größenordnung des Jahres 2010 erwartet.

21.10.2011 Tuscaloosa bekommt 5. Modell

Daimler baut sein US-Werk in Tuscaloosa, Alabama weiter aus: Ab 2015 wird am Standort eine neue Mercedes-Benz Baureihe als fünftes Produkt vom Band laufen. Das Werk ist der traditionelle Standort der SUV-Fertigung mit den Baureihen der M-, GL- und R-Klasse und wird ab 2014 auch die C-Klasse für den nordamerikanischen Markt produzieren. Für die Produktion der neuen Baureihe investiert Daimler weitere 350 Mio. US-Dollar und schafft rund 400 zusätzliche Arbeitsplätze am Standort.

Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars: „Dieses neue Modell aus dem Werk Tuscaloosa ist ein wichtiger Baustein unserer Wachstumsstrategie. Es ist eines der zehn zusätzlichen Modelle, die wir allein in den nächsten vier Jahren über alle Segmente hinweg einführen.“ Mit Blick auf die Rolle des Werks Tuscaloosa im globalen Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz Cars ergänzte Zetsche: „Gleichzeitig bauen wir unsere Fertigungsbasis in der NAFTA-Region gezielt weiter aus.“

Erst im Juli dieses Jahres hatte Daimler anlässlich des Produktionsstarts der neuen Mercedes-Benz M-Klasse im Werk Tuscaloosa (Mercedes-Benz U.S. International – MBUSI) angekündigt, dort mehr als 2 Mrd. US-Dollar zu investieren. Ingesamt werden sich die Investitionen am Standort zwischen 2010 und 2014 damit auf 2,4 Mrd. US-Dollar belaufen, die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze auf rund 1.400.

Anmerkung: Es handelt sich hier um das neue M-Klasse Coupé (C292) welches ab 2015 auf den Markt kommen wird.

20.10.2011 Mercedes setzt Designtrends

Der Mercedes-Benz CLS, der SLS AMG Roadster sowie die Modelle der C-Klasse sind die attraktivsten Fahrzeuge ihrer Klasse. Außerdem darf sich der legendäre 300 SL Flügeltürer aus den 1950er Jahren als Design-Ikone der letzten Jahrzehnte bezeichnen. Dies ist das Ergebnis einer Leserumfrage der großen deutschen Automobil-Fachzeitschrift „auto motor und sport“.

Als einziges Kriterium zählt bei dieser Wahl, welches Auto den Lesern optisch am besten gefällt. Überlegene Sieger in der Mittelklasse mit über zwei Drittel aller Leserstimmen wurden die Mercedes-Benz C-Klasse und das Coupé dieser Modellfamilie. Die neue C-Klasse Generation überzeugte mit dynamischem Design. Das gilt erst recht für das C-Klasse Coupé mit seinen klassischen Coupé-Proportionen.
In der Oberklasse wählten die fachkundigen Leser das viertürige Coupé Mercedes-Benz CLS auf den ersten Rang des Schönheitswettbewerbs. Wie sein Vorgänger überzeugt auch die Neuauflage des CLS mit faszinierendem Design und kultivierter Sportlichkeit.
Unter den Cabrios stand 2011 der Mercedes-Benz SLS AMG Roadster am höchsten in der Lesergunst. Die offene Variante des Supersportwagens weist die gleichen technischen Highlights auf wie das Coupé mit Flügeltüren, das bereits 2009 in diesem Wettbewerb Furore machte. Dank eines kompakten Stoffverdecks, das in nur elf Sekunden öffnet und schließt, bietet der neue SLS AMG Roadster neben herausragender Fahrdynamik atemberaubenden Roadster-Spaß.

05.10.2011 MB Absatz per September 2011

Nach dem Rekordabsatz im Vorjahresmonat erzielte Mercedes-Benz auch in diesem Jahr einen neuen Absatzrekord im September. Der vergangene Monat war für Mercedes-Benz der bislang absatzstärkste dieses Jahres. Weltweit wurden insgesamt 120.982 Fahrzeuge an Kunden übergeben. Seit Jahresbeginn summieren sich die Verkäufe damit auf 919.288 Pkw der Marke Mercedes-Benz, ein Zuwachs von 7,6%.

Dr. Joachim Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Cars, Vertrieb und Marketing: „Wir sind weiter auf Wachstumskurs: Nachdem wir bereits im zweiten Quartal einen Rekordabsatz erzielen konnten, haben wir auch im September und damit im dritten Quartal eine neue Bestmarke gesetzt. Positive Impulse kamen im September vor allem aus China, wo wir ebenfalls einen neuen Rekordmonat verzeichneten. Auch im vierten Quartal wollen wir wachsen. Wir sind so weiterhin auf Kurs, in 2011 den höchsten Absatz der Unternehmensgeschichte zu erreichen.“ Seit Jahresbeginn wurden im Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars 996.855 (+7,3%) Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und smart an Kunden übergeben, ebenfalls ein neuer Rekord.

In den USA verzeichnete Mercedes-Benz seit Jahresbeginn einen Zuwachs von 6,3% (169.862 E., i.V. 159.729 E.). Im September konnte der Absatz nochmals um 9,0% gesteigert werden (21.649 E., i.V. 19.862 E.). Die Markteinführung der neuen C-Klasse Generation und der neuen M-Klasse wird in den kommenden Monaten für zusätzliche positive Impulse sorgen. Einen Rekord erzielte Kanada, wo im September 2.343 Pkw mit Stern an Kunden übergeben wurden.

In Deutschland bestätigte Mercedes-Benz im September erneut die Stellung als erfolgreichste Premiummarke. Kurz vor der Markteinführung der neuen B- und M-Klasse wurden nach dem sehr starken Vorjahresmonat (27.273 E.) 24.514 Fahrzeuge in Deutschland ausgeliefert. Seit Jahresbeginn liegt der Absatz mit 190.037 verkauften Pkw leicht über dem hohen Niveau des Vorjahres (+0,5%). In der Region Westeuropa (ohne Deutschland) wurden seit Jahresbeginn 222.926 Pkw an Kunden übergeben (+0,1%), davon 32.425 Einheiten im September.

Bei den Baureihen sicherte sich die neue C-Klasse Limousine im sechsten Monat in Folge die Marktführerschaft in ihrem Segment. Insgesamt wurden im September 26.816 Modelle (+8,9%) ausgeliefert. Ebenfalls die Spitzenposition in ihrer Vergleichsklasse belegten im vergangenen Monat aufgrund einer hervorragenden Absatzentwicklung der neue SLK (+135,8%) und das neue C-Klasse Coupé. Insgesamt stieg der Absatz im C-Klasse Segment um 19,5%. Auch in der Luxusklasse steht im bisherigen Jahresverlauf nach wie vor ein Fahrzeug mit Stern auf Rang eins der meistverkauften Fahrzeuge: Der Absatz der S-Klasse Limousine stieg von Januar bis September um 8,4% auf 51.665 Einheiten. Im gleichen Zeitraum lieferte Mercedes-Benz im E-Klasse Segment 253.020 Pkw an Kunden aus, ein Zuwachs von 4,7%. Besonders erfolgreich entwickelte sich im September erneut der Absatz des neuen CLS (+187,0%), der damit im vergangenen Monat Marktführer in seinem Segment war.
Auf Erfolgskurs befinden sich seit Jahresbeginn auch die SUVs der Marke mit dem Stern. Insgesamt wurden 174.612 Einheiten an Kunden übergeben, ein Viertel (+25,5%) mehr als im Vorjahreszeitraum. Erwähnenswert sind dabei vor allem die Verkaufszahlen der M-Klasse. Trotz des kommenden Modellwechsels legte der Absatz seit Jahresbeginn um mehr als zehn Prozent zu. Aber auch die anderen Baureihen entwickelten sich sehr dynamisch. Unter anderem verzeichnete die R-Klasse einen Zuwachs von 67,9%, der GLK legte um 29,8% zu und von der G-Klasse wurden 43,8% mehr Fahrzeuge ausgeliefert.

Auch der Absatz des smart fortwo entwickelt sich seit Jahresbeginn positiv: Von Januar bis September wurden bereits 77.567 Fahrzeuge verkauft (i.V. 74.885 E.). Besonders erfolgreich ist der innovative Zweisitzer auf dem chinesischen Markt. Mit 8.445 (+217,0%) ausgelieferten Einheiten wurde im bisherigen Jahresverlauf eine neue Bestmarke erzielt. Auch in Deutschland verzeichnete der smart fortwo im selben Zeitraum einen starken Absatz: Mit 22.335 verkauften Einheiten stiegen die Auslieferungen um 8,7%. Damit ist er in Deutschland seit Jahresbeginn führend in seiner Vergleichsklasse. Weltweit wurden im September insgesamt 8.494 Fahrzeuge verkauft (i.V. 10.066 E.). Der Vorjahresmonat fiel durch die ersten Auslieferungen der Modellpflege besonders stark aus. Im Gesamtjahr 2011 wird smart das ursprüngliche Ziel von mehr als 90.000 verkauften Einheiten deutlich übertreffen und peilt die Marke von rund 100.000 Auslieferungen an.

05.09.2011 MB Absatz per August 2011

Der Absatz von Mercedes-Benz steigt weiter. Im August erzielte die Marke ein Plus von 7,9 Prozent im Vergleich zum hohen Verkaufsvolumen des Vorjahresmonats. Insgesamt wurden weltweit 87.384 (i.V. 81.010) Fahrzeuge an Kunden übergeben. Seit Jahresbeginn lieferte Mercedes-Benz damit 798.306 (i.V. 735.428) Einheiten aus, so viele wie noch nie zuvor in diesem Zeitraum. Der Zuwachs lag in den ersten acht Monaten des Jahres bei 8,5 Prozent.

2011 will Daimler über 1,35 Millionen Mercedes-Benz Pkw und smart zu verkaufen – so viele Fahrzeuge wie nie zuvor.

Für weiteren Schwung werden in den kommenden Monaten neue Produkte wie die M-Klasse und die B-Klasse sorgen. Die M-Klasse wird in Europa im November eingeführt, der Verkauf der B-Klasse startet am 15. September.

Der August war für Mercedes-Benz gekennzeichnet von hohen Zuwächsen in vielen Märkten. In Deutschland verkaufte die Marke mit dem Stern über ein Fünftel mehr Fahrzeuge als im August letzten Jahres. Der Absatz stieg um 23,2 Prozent auf 19.412 (i.V. 15.754) Pkw. Damit war Mercedes-Benz auch im August wieder die stärkste Premiummarke in Deutschland. In der KBA Rangliste sicherten sich der SLK und das E-Klasse Coupé die ersten Plätze in ihrer Klasse, die C-Klasse war das meistverkaufte Fahrzeug unter den Premiumwettbewerbern im Mittelklassesegment. Seit Jahresbeginn liegt der Absatz mit 165.523 (i.V. 161.768) ausgelieferten Fahrzeugen 2,3 Prozent über dem Vergleichswert des Jahres 2010. In Westeuropa übertraf Mercedes-Benz im August den Vorjahreswert um 13,8 Prozent (32.940 E., i.V. 28.951), neben Deutschland gab es auch in Großbritannien (plus 3,4 Prozent), Frankreich (plus 16,6 Prozent), den Niederlanden (plus 10,1 Prozent) und Schweden (plus 31,0 Prozent) Zuwächse.

In China (inkl. Hongkong) verzeichnete Mercedes-Benz seit Beginn des Jahres ein dynamisches Wachstum von 35,8 Prozent und legte damit deutlich stärker zu als der chinesische Gesamtmarkt. Die Auslieferungen stiegen auf das Rekordniveau von 120.234 (i.V. 88.509) Einheiten. Im August erzielte Mercedes-Benz ebenfalls einen neuen Bestwert, 13.812 (i.V. 13.382) Pkw gingen in Kundenhand. Die Verkäufe lagen damit 3,2 Prozent über dem hohen Niveau des Vorjahres. Durch die höhere Verfügbarkeit von Fahrzeugen einzelner Baureihen, den Hochlauf der lokalen Produktion der neuen C-Klasse Modelle sowie die Einführung neuer Produkte wie des neuen SLK, des C-Klasse Coupé und des CLS erwartet das Unternehmen in den kommenden Monaten positive Impulse.

Rekordabsätze sowie deutliches Wachstum sowohl im August als auch im Zeitraum von Januar bis August gab es außerdem in vielen weiteren Märkten. Dazu gehören Taiwan (im August plus 6,7 Prozent, per August plus 40,1 Prozent), Südkorea (im August plus 10,1 Prozent, per August plus 16,1 Prozent), Russland (im August plus 52,8 Prozent, per August plus 62,3 Prozent) und Indien (im August plus 20,0 Prozent, per August plus 31,1 Prozent). In Brasilien legten die Verkäufe im (plus 40,3 Prozent) und per (plus 38,4 Prozent) August ebenfalls deutlich zu. Auch in Südafrika war der August ein starker Monat (plus 40,0 Prozent).

In den USA verbuchte Mercedes-Benz im bisherigen Jahresverlauf eine Absatzsteigerung von 6,1 Prozent (148.409 E., i.V. 139.867). Im August lag der Absatz, bedingt durch den Modelljahrwechsel insbesondere bei der volumenstarken C-Klasse, mit 18.477 Pkw (i.V. 18.826 E.) nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Durch die Markteinführung der neuen M-Klasse und der neuen C-Klasse Generation ab September erwartet das Unternehmen weitere positive Impulse für den Absatz.

Bei den Produkten sorgten im August insbesondere die SUVs für Tempo und neue Rekorde. Die M-Klasse war auch kurz vor der Markteinführung ihres Nachfolgers bei den Kunden äußerst begehrt und steigerte den Absatz um 8,1 Prozent, seit Jahresbeginn übertrafen die Auslieferungen den Vorjahreszeitraum um 13,6 Prozent. Auch die anderen Baureihen legten im August weiter zu, der GLK verbuchte einen neuen Rekord. Insgesamt verkaufte die Marke 16.852 Geländewagen (plus 16,2 Prozent), seit Januar liegt der Zuwachs bei 28,4 Prozent.

Die neue C-Klasse Limousine war vergangenen Monat das fünfte Mal in Folge weltweit die Nummer eins in ihrer Klasse. Der Absatz im C-Klasse Segment stieg um 9,7 Prozent. Auch der neue SLK steigerte die Verkäufe wieder deutlich (plus 144,6 Prozent) und behielt den Spitzenplatz in seinem Segment. Die S-Klasse ist im Zeitraum von Januar bis August die meistverkaufte Luxuslimousine der Welt. Der Absatz stieg im bisherigen Jahresverlauf um 11,4 Prozent auf 45.703 Fahrzeuge. Bei den Modellen im Segment der E-Klasse gingen seit Januar 221.682 Pkw weltweit an Kunden, ein Plus von 5,6 Prozent. Das E-Klasse Cabrio punktete dabei mit einem Wachstum von 50,2 Prozent. Sehr hohe Zuwächse gab es vergangenen Monat erneut bei der A-Klasse, die Verkäufe stiegen um 66,3 Prozent auf 8.774 Fahrzeuge. Die B-Klasse überzeugte auch im Jahr der Einführung des neuen Modells und übertraf die Auslieferungen im bisherigen Jahresverlauf um 7,6 Prozent (73.046 E.) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Die Präsentation der dritten Generation des smart fortwo electric drive wird ein weiteres Highlight auf der IAA sein. Sie ist ab Frühjahr 2012 in über 30 Märkten erhältlich und bietet emissionsfreies Fahren mit noch mehr Fahrspaß. Die aktuelle Generation des smart fortwo entwickelte sich im August weiter positiv. Die Auslieferungen lagen mit 5.778 (i.V. 5.748) Zweisitzern über dem Niveau des Vorjahres. Seit Jahresbeginn liegt das Plus bei 6,6 Prozent (69.073 E., i.V. 64.819). In Europa entwickelte sich der smart dabei insbesondere in Deutschland und Frankreich sehr erfolgreich. Auf dem Heimatmarkt stiegen die Verkäufe seit Januar um 13,0 Prozent auf 20.286 Einheiten. Damit ist der smart seit Jahresbeginn die Nummer eins seines Segments. In Frankreich überzeugte der Zweisitzer im gleichen Zeitraum 7,1 Prozent mehr Kunden. In China stehen für den smart nach wie vor alle Zeichen auf Rekord: im bisherigen Jahresverlauf wurden nahezu viermal so viele smart verkauft wie im Vorjahreszeitraum. Allein im August stieg der Absatz noch einmal um 141,5 Prozent.

02.09.2011 Hohe Nachfrage nach der C-Klasse

Seit Ende März 2011 ist die neue Generation der C-Klasse auf dem Markt. Sie kommt bei den Kunden so gut an, dass im Mercedes-Benz Werk Bremen weitere Sonderschichten gefahren werden. Von September bis Mitte November wird in der C-Klasse Produktion an sechs Samstagen zusätzlich gearbeitet. Für das erste Halbjahr wurden bereits insgesamt neun Sonderschichten für die Fertigung von C-Klasse und SLK vereinbart.

„Unsere Produkte, darunter die neue Generation der C-Klasse, kommen so hervorragend an, dass wir weiterhin Sonderschichten fahren. Um die Wünsche unserer Kunden zu erfüllen, agieren wir in der Produktion höchst flexibel“, sagt Dr. Wolfgang Bernhard, Vorstand Produktion und Einkauf Mercedes-Benz Cars und Mercedes-Benz Vans.

„Die hohe Nachfrage nach der C- Klasse ist für uns sehr erfreulich, insbesondere vor dem Hintergrund, dass wir ab 2014 das Kompetenzzentrum für die C-Klasse sein werden“, sagt Andreas Kellermann, Leiter Mercedes-Benz Werk Bremen. „Die Mannschaft ist für die anstehenden Herausforderungen bestens gerüstet. Das werden wir auch in den kommenden Monaten unter Beweis stellen.“

Die neue Generation der C-Klasse Limousine behauptete bereits den vierten Monat in Folge nach Markteinführung die Marktführerschaft. Im C-Klasse Segment legten die Verkäufe im Juli um 16,8 Prozent zu. Für den neuen SLK entschieden sich mehr als dreimal so viele Kunden wie im Vorjahresmonat (plus 207,3 Prozent). Damit belegt auch er den Spitzenplatz in seiner Klasse.

Mit über 12.400 Mitarbeitern ist das Werk Bremen größter privater Arbeitgeber in der Region. Aktuell werden am Standort die C-Klasse Limousine, das C-Klasse T-Modell und – seit Juni dieses Jahres - das C-Coupé der C-Klasse produziert. Auch das E-Klasse Coupé und Cabriolet, der GLK sowie die beiden Roadster SLK und SL laufen in Bremen vom Band. Im Jahr 2010 wurden mehr als 257.000 Fahrzeuge gefertigt. Um das Produktionsprogramm zu erfüllen, erweitert das Werk seine Stammbelegschaft in diesem Jahr mit 350 neuen, unbefristeten Arbeitsplätzen. Das Mercedes-Benz Werk Bremen ist in 2011 vom Marktforschungsinstitut J.D. Power and Associates als bestes Pkw-Produktionswerk in Europa ausgezeichnet worden. Auch in Zukunft wird der Standort eine bedeutende Rolle im Mercedes-Benz Produktionsverbund spielen: Mit der nächsten Generation der C-Klasse wird das Werk zum Kompetenzzentrum für diese volumenstarke Baureihe.

03.08.2011 Mercedes Absatz per Juli 11

Mercedes-Benz ist mit dem besten Juliabsatz aller Zeiten erfolgreich in das zweite Halbjahr gestartet. Weltweit gingen 100.391 (i.V. 97.727) Pkw in Kundenhand, der Absatz übertraf damit um 2,7 Prozent das hohe Volumen des Vorjahresmonats. Seit Jahresbeginn liegt das Plus bei 8,6 Prozent, 710.922 (i.V. 654.418) Fahrzeuge wurden verkauft – ebenfalls ein neuer Höchstwert.

Daimler fährt in vielen Werken Sonderschichten, zum Beispiel bei der C-Klasse, und produzieren im Sommer durch.
Wachstumsimpulse werden in der zweiten Jahreshälfte weiterhin insbesondere von den Modellen der neuen C-Klasse Generation ausgehen, aber auch die Markteinführung der neuen M-Klasse im Herbst wird für Tempo sorgen. Sie ist seit 11. Juli bestellbar. Dr. Schmidt : „Im November starten wir dann unsere Offensive im Kompaktwagensegment mit der Markteinführung der neuen B-Klasse, die wir in wenigen Wochen auf der IAA vorstellen. Alles in allem sind wir hervorragend aufgestellt und peilen für das Gesamtjahr 2011 den Verkauf von über 1,35 Millionen Mercedes-Benz Pkw und smart an – und damit das beste Jahr überhaupt.“

In den USA setzte Mercedes-Benz letzten Monat seinen Wachstumskurs weiter fort. Das Absatzvolumen erhöhte sich um 9,4 Prozent auf 19.006 (i.V.17.367) Einheiten. Seit Beginn des Jahres beträgt der Zuwachs 7,3 Prozent, 129.932 (i.V. 121.041) Fahrzeuge wurden ausgeliefert.
Innerhalb der Region Asien/Pazifik erzielte Mercedes-Benz in vielen Märkten hohe zweistellige Zuwächse. In China (inkl. Hongkong) verzeichnete Mercedes-Benz im bisherigen Jahresverlauf eine dynamische Steigerungsrate von 41,7 Prozent und konnte somit deutlich stärker wachsen als der Gesamtmarkt. Die Auslieferungen stiegen auf den neuen Bestwert von 106.422 (i.V. 75.127) Fahrzeugen. Im Juli lag der Absatz, beeinflusst durch die Modellumstellung bei der volumenstarken C-Klasse, bei 14.248 Pkw (i.V. 14.616/minus 2,5 Prozent). Dank der höheren Verfügbarkeit von Fahrzeugen und dem Start der neuen C-Klasse Generation rechnet das Unternehmen im dritten Quartal insgesamt mit einem deutlichen Wachstum in China.
Hohe Zuwächse gab es im Juli in Taiwan (plus 46,5 Prozent) und Südkorea (plus 20,3 Prozent), hier erzielte die Marke gleichzeitig einen neuen Bestwert. In Japan konnte Mercedes-Benz ein starkes Wachstum von 29,2 Prozent verbuchen. Auslieferungen auf Rekordniveau gab es letzten Monat auch in Russland, wo sich das Absatzvolumen um 37,0 Prozent erhöhte. In Indien übertrafen die Verkäufe im bisherigen Jahresverlauf um 33,0 Prozent den Wert aus 2010. In Brasilien lag der Zuwachs im Juli bei 59,5 Prozent. Ein starker Monat war der Juli auch in Südafrika (plus 28,0 Prozent) und der Türkei (plus 29,3 Prozent).

In seinem größten Markt Deutschland erzielte Mercedes-Benz mit 10,1 Prozent wieder den höchsten Marktanteil unter den Premiummarken. Der CLS und die S-Klasse belegten im Oberklassesegment des KBA ebenso die Spitzenpositionen wie das E-Klasse Coupé und der SLK bei den Sportwagen. Die C-Klasse Limousine war das meistverkaufte Fahrzeug unter den Premiumwettbewerbern im entsprechenden Segment. Der Absatz in Deutschland erreichte im Juli mit dem Verkauf von 23.098 (i.V. 23.556) Einheiten nahezu das hohe Volumen vom Juli 2010. Per Juli lag der Absatz mit 146.111 (i.V. 146.014) Pkw leicht über Vorjahresniveau. Innerhalb der Region Westeuropa waren die Fahrzeuge von Mercedes-Benz seit Jahresbeginn unter anderem in Belgien (plus 10,6 Prozent) und Schweden (plus 19,2 Prozent) sehr gefragt.

Bei den Produkten waren im Juli insbesondere die neuen Modelle der C-Klasse und die SUVs wichtige Wachstumstreiber. Die neue Generation der C-Klasse Limousine behauptete bereits den vierten Monat in Folge nach Markteinführung die Marktführerschaft. Im C-Klasse Segment insgesamt legten die Verkäufe im Juli um 16,8 Prozent zu. Für den neuen SLK entschieden sich mehr als dreimal so viele Kunden wie im Vorjahresmonat (plus 207,3 Prozent), damit hatte auch er den Spitzenplatz in seiner Klasse. Im SUV Segment erzielte die Marke mit 18.479 Geländewagen einen neuen Rekord und ein Plus von 26,5 Prozent. Alle Baureihen übertrafen das Vorjahr deutlich, beispielsweise der GLK (plus 14,6 Prozent) oder die M-Klasse (plus 22,4 Prozent), die auch kurz vor der Markteinführung des neuen Modells sehr begehrt ist. Im Luxussegment gibt die S-Klasse weiter den Ton an. Sie war im Zeitraum von Januar bis Juli die beliebteste Limousine in ihrer Klasse und steigerte den Absatz um 14,3 Prozent. Auch der neue CL kommt hervorragend bei den Kunden an (plus 28,5 Prozent). Im E-Klasse Segment verzeichnete das Unternehmen seit Januar ein Plus von 5,6 Prozent, insbesondere das E-Klasse Cabrio ist weiterhin auf der Überholspur (plus 60,1 Prozent). Der neue CLS konnte die Auslieferungen seit Jahresbeginn nahezu verdreifachen (plus 165,6 Prozent).
Die Verkäufe der A-Klasse entwickelten sich im Vergleich zu den Vormonaten im Juli deutlich positiver und lagen mit 10.358 Einheiten 3,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Grund dafür war die nun wieder höhere Verfügbarkeit der Fahrzeuge, nachdem es zwischenzeitlich durch die Produktionsumstellung im Werk Rastatt auf die Nachfolgegeneration der A- und B-Klasse zu Verzögerungen kam. In Deutschland gingen 9,3 Prozent mehr A-Klassen in Kundenhand als im Juli 2010. Die B-Klasse, deren Nachfolger in wenigen Wochen Weltpremiere auf der IAA feiert, übertraf die Verkäufe seit Januar weltweit um 12,4 Prozent (68.691 E.).

Der modellgepflegte smart fortwo machte im Juli weiter Tempo, 8.521 (i.V. 8.348) Modelle wurden verkauft, ein Plus von 2,1 Prozent. Seit Januar punktet der Zweisitzer mit einem Zuwachs von 7,2 Prozent und 63.322 (i.V. 59.071) Einheiten. China bleibt dabei eine Erfolgsgeschichte: im Juli wählten mehr als dreimal so viele Kunden wie noch im Vorjahresmonat den smart, seit Januar waren es 6.371 (i.V. 1.471/plus 333,1 Prozent). In Deutschland stieg die Nachfrage im Juli (plus 7,9 Prozent) und seit Januar (plus bei 17,4 Prozent) ebenfalls. Der smart verteidigte hier letzten Monat den siebzehnten Monat in Folge den ersten Platz in seinem Segment.

27.07.2011 Daimler EBIT 2Q11 iHv 2,58 Mrd. EUR

Die Daimler AG hat im zweiten Quartal 2011 eines der besten Quartalsergebnisse ihrer Unternehmensgeschichte eingefahren: Das Konzern-EBIT betrug 2.581 (i. V. 2.104) Mio. €. Das Konzernergebnis stieg auf 1.704 (i. V. 1.312) Mio. € und erreichte ebenfalls einen Bestwert. Das Ergebnis je Aktie betrug 1,51 (i. V. 1,18) €.

„Unser Unternehmen hat sich im zweiten Quartal bei Absatz, Umsatz und Ergebnis sehr dynamisch entwickelt“, sagte Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter von Mercedes-Benz Cars. „Die sehr gute Ergebnisentwicklung spiegelt in erster Linie höhere Fahrzeugauslieferungen in nahezu allen Geschäftsfeldern wider. Mercedes-Benz Cars verbuchte sogar das volumenstärkste Quartal mit dem höchsten EBIT aller Zeiten“, betonte Zetsche. Auch Daimler Trucks und Mercedes-Benz Vans konnten im zweiten Quartal in allen wichtigen Regionen den Absatz im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern. Daimler Financial Services profitierte insbesondere von geringeren Risikokosten. Zetsche: „Mit unserem exzellenten ersten Halbjahr liegen wir voll auf Kurs, 2011 zu einem der erfolgreichsten Jahre unserer langen Unternehmensgeschichte zu machen. Wir gehen nun davon aus, dass das Konzern-EBIT sich erfreulicher als erwartet entwickeln und sehr deutlich über dem Niveau des Vorjahres liegen wird.“

Im zweiten Quartal 2011 hat Daimler weltweit 527.600 Pkw und Nutzfahrzeuge abgesetzt und damit das Vorjahresniveau um 6% übertroffen. Der Umsatz von Daimler ist um 5% auf 26,3 (i. V. 25,1) Mrd. € gestiegen. Bereinigt um Wechselkursveränderungen betrug der Umsatzanstieg 9%. Die Nettoliquidität des Industriegeschäfts hat sich sehr gut entwickelt und liegt zum 30. Juni mit 11,5 (Jahresende 2010: 11,9) Mrd. € weiterhin auf hohem Niveau. Dem positiven Free Cash Flow und der konzerninternen Dividendenzahlung des Finanzdienstleistungsgeschäfts stand die Auszahlung der Dividende für das Geschäftsjahr 2010 in Höhe von 2 Mrd. € gegenüber. Vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats plant Daimler seinem deutschen Pensionsplanvermögen im zweiten Halbjahr 2011 weitere Barmittel bis zu einer Höhe von 2 Mrd. € zuzuführen. Zum Ende des zweiten Quartals waren bei Daimler weltweit 266.114 (i. V. 257.658) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren 166.840 (i. V. 163.507) in Deutschland tätig.


Mercedes-Benz Cars hat die positive Geschäftsentwicklung fortgesetzt und den Absatz im zweiten Quartal mit 357.600 (i. V. 342.500) Einheiten auf ein neues Rekordniveau gesteigert. Auch die Marke Mercedes-Benz verbuchte mit 327.800 (i. V. 314.400) Modellen einen neuen Absatzrekord. Der Umsatz nahm um 4% auf 14,6 Mrd. € zu. Das Geschäftsfeld erzielte beim EBIT einen Bestwert von 1.566 (i. V. 1.376) Mio. €. Die Umsatzrendite belief sich auf 10,7% (i. V. 9,8%) und lag damit ebenfalls auf Rekordniveau. Diese positive Ergebnisentwicklung war das Ergebnis eines weiteren Absatzwachstums, insbesondere im Mittelklasse-Segment und bei den Geländewagen. Darüber hinaus haben der gute Produkt-Mix, eine bessere Preisdurchsetzung sowie geringere Garantieaufwendungen zu dieser Ergebnissteigerung beigetragen. Gegenläufig haben Rohstoffverteuerungen, höhere Mitteleinsätze im Zusammenhang mit dem Anlauf neuer Fahrzeuge und Wechselkurseffekte das Ergebnis belastet.

Ausblick
Mercedes-Benz Cars geht für 2011 angesichts der insgesamt weiterhin günstigen Marktperspektiven sowie zahlreicher Modellwechsel und Produktneuheiten von einer fortgesetzten Steigerung des Absatzes der Marke Mercedes-Benz auf ein neues Rekordniveau aus. Dank des aktuellen und wettbewerbsfähigen Modellangebots wird Mercedes-Benz Cars von der hohen Nachfrage nach den zahlreichen neuen Modellen im Segment der C-Klasse sowie vom anhaltenden Markterfolg der S-Klasse profitieren.

Für zusätzliche Absatzimpulse sorgen seit Ende März die neue Generation der Limousine und des T-Modells der C-Klasse sowie der neue Roadster SLK. Seit Juni wird auch das Coupé der C-Klasse ausgeliefert. Ab September folgt die Neuauflage der M-Klasse sowie im vierten Quartal die Roadster-Variante des Mercedes-Benz SLS AMG. Im November wird die neue B-Klasse an den Start gehen, das erste Modell von insgesamt vier neuen Fahrzeugen im Kompaktwagensegment. Auf der Motorenseite werden besonders effiziente Vier-, Sechs- und Achtzylindermotoren sowie die Eco-Start-Stopp-Technologie in weiteren Modellen eingeführt und damit der CO2-Ausstoß der Flotte weiter gesenkt. So ist in der neuen Generation der C-Klasse beispielsweise der C 220 CDI mit einem Verbrauch von nur 4,4 l/100 km beziehungsweise 117 g CO2/km erhältlich.
Für die Marke smart wird aufgrund der vollen Verfügbarkeit der neuen Generation des smart fortwo ein Absatzniveau in der Größenordnung des Jahres 2010 erwartet.

21.07.2011 MB Werk Tuscaloosa wird ausgebaut

Anlässlich der Produktion des ersten Kundenfahrzeugs der neuen Mercedes-Benz M-Klasse im Werk Tuscaloosa (Mercedes-Benz U.S. International – MBUSI) hat die Daimler AG umfangreiche Investitionsentscheidungen für ihr nordamerikanisches Pkw-Werk bekannt gegeben. Insgesamt werden mehr als 2 Mrd. US-Dollar in die Produktion der neuen M-Klasse, der Nachfolge-Generationen der GL- (X166) und der C-Klasse (W205) sowie in die Erweiterung der Produktionskapazitäten investiert.

Das Werk Tuscaloosa wurde 1995 gegründet und nahm 1997 die Produktion auf. Die Mercedes-Benz M-Klasse wird seitdem am Standort gefertigt, später kamen auch die SUVs der GL- und R- Klasse hinzu. Im Jahr 2010 produzierte das Werk mehr als 125.000 Fahrzeuge und beschäftigte am Jahresende rund 2.800 Mitarbeiter. Ab 2014 wird MBUSI die Nachfolge-Generation der aktuellen C-Klasse für den nordamerikanischen Markt produzieren - als einer der vier globalen Standorte neben dem C-Klasse Kompetenzzentrum in Bremen, dem südafrikanischen Werk in East London sowie dem chinesischen Produktionsstandort Beijing Benz Automotive Co., Ltd. (BBAC).

05.07.2011 MB Absatz per Juni 2011

Mercedes-Benz ist beim Absatz weiter auf Rekordkurs: die Marke erzielte vergangenen Monat den besten Juni aller Zeiten. Weltweit wurden insgesamt 120.510 (i.V. 113.297) Pkw an Kunden ausgeliefert, ein Zuwachs von 6,4 Prozent im Vergleich zum volumenstarken Vorjahresmonat. Dank des hohen Juniabsatzes war das zweite Quartal das volumenstärkste Quartal aller Zeiten, der Absatz stieg um 7,2 Prozent auf 329.979 (i.V. 307.733) Einheiten. In der ersten Jahreshälfte insgesamt verkaufte Mercedes-Benz damit so viele Fahrzeuge wie noch nie zuvor in diesem Zeitraum. Von Januar bis Juni entschieden sich 610.531 (i.V. 556.691) Kunden für einen Pkw der Marke Mercedes-Benz, ein Plus von 9,7 Prozent.

Ein Treiber der positiven Entwicklung wird neben der neuen, äußerst beliebten C-Klasse Generation auch die neue M-Klasse sein. Sie ist ab dem 11. Juli bestellbar und wird ab Herbst an Kunden in Westeuropa ausgeliefert. Dr. Schmidt weiter: „Wir sind auf Kurs und haben unser Ziel, dieses Jahr den höchsten Absatz aller Zeiten zu erzielen und über 1,3 Millionen Mercedes-Benz Pkw und smart zu verkaufen, fest im Blick.“

Das erste Halbjahr war gekennzeichnet von einer dynamischen Entwicklung und hohen Wachstumsraten insbesondere in Asien und den BRIC-Staaten. In China steigerte Mercedes-Benz den Absatz um 52,3 Prozent auf das Rekordniveau von 92.174 (i.V. 60.511) Fahrzeugen. Im Juni lagen die Auslieferungen 19,1 Prozent über dem Vorjahresmonat, 16.278 (i.V. 13.667) Einheiten wurden verkauft – auch dies ein neuer Bestwert. Dr. Schmidt: „Noch in diesem Jahr beginnen wir in China mit der Produktion des GLK für den chinesischen Markt. Ab 2013 starten wir sukzessive mit der lokalen Fertigung von drei unserer neuen Kompakten und schaffen damit die Voraussetzungen für ein weiterhin dynamisches Wachstum von Mercedes-Benz in China. 2015 rechnen wir dort mit 300.000 Verkäufen.“

In den anderen Märkten Asiens war die Entwicklung ähnlich positiv: In Taiwan (plus 45,0 Prozent) und Südkorea (plus 16,6 Prozent) übertraf Mercedes-Benz in der ersten Jahreshälfte die bisherigen Bestmarken. Dies gelang auch in Indien (plus 40,3 Prozent) und Russland (plus 70,6 Prozent). In Brasilien erzielte Mercedes-Benz im bisherigen Jahresverlauf ein Plus von 34,7 Prozent. Im Juni verzeichnete Mercedes-Benz in Russland und Brasilien den besten Monat aller Zeiten. Im zweitgrößten Auslandsmarkt von Mercedes-Benz, den USA, war die Marke mit einem Plus von 13,0 Prozent im Juni ebenfalls sehr erfolgreich. Die Verkäufe stiegen damit auf 20.652 (i.V. 18.269) Pkw. Im ersten Halbjahr wurden 110.926 (i.V. 103.674) Fahrzeuge an Kunden übergeben, 7,0 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. In Kanada erzielte Mercedes-Benz von Januar bis Juni einen neuen Rekord (14.503 E./plus 1,5 Prozent).
In Deutschland war Mercedes-Benz auch im Juni wieder die meistverkaufte Premiummarke. Der Absatz lag mit 26.747 (i.V. 26.974) verkauften Pkw nahezu auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Seit Januar stiegen die Auslieferungen leicht auf 123.013 (i.V. 122.458) Einheiten. In der Region Westeuropa (ohne Deutschland) verkaufte Mercedes-Benz bei meist rückläufigen Marktentwicklungen im ersten Halbjahr 153.830 (i.V. 152.332) Pkw, ein leichter Zuwachs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Besonders gefragt waren die Fahrzeuge mit dem Stern unter anderem in Großbritannien (plus 11,7 Prozent), Belgien (plus 13,0 Prozent) und Schweden (plus 20,0 Prozent).

Bei den Produkten waren die C-Klasse, die S-Klasse und die SUVs wichtige Wachstumstreiber in der ersten Jahreshälfte. Die neue Generation der C-Klasse Limousine behauptete seit dem ersten Monat ihrer Markteinführung die Spitzenposition in ihrer Klasse, zuletzt wieder im Juni. Die Verkäufe im C-Klasse Segment legten im ersten Halbjahr um insgesamt 11,4 Prozent zu, im Juni betrug das Plus 18,7 Prozent. Seit Januar verzeichnete besonders das C-Klasse T-Modell (plus 38,5 Prozent) hohe Zuwächse. Auch der neue SLK punktet weiter: er legte im Juni um 23,9 Prozent zu. Die S-Klasse konnte sowohl im Juni als auch im bisherigen Jahresverlauf ihre Position als meistverkaufte Luxuslimousine verteidigen und steigerte die Verkäufe um 18,1 Prozent auf 35.956 Einheiten seit Januar. Im SUV Segment erzielte Mercedes-Benz seit Januar jeden Monat neue Rekorde, der Absatz stieg insgesamt um 30,7 Prozent auf 118.629 Geländewagen. Vom GLK wurden 43,1 Prozent mehr Fahrzeuge an Kunden übergeben als im Vorjahreszeitraum, von der neuen Generation der R-Klasse 67,5 Prozent. Die M-Klasse verbuchte auch kurz vor der Markteinführung des neuen Modells noch ein Plus von 13,2 Prozent. Ebenfalls sehr beliebt war die G-Klasse mit einer Steigerungsrate von 59,7 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2010. Im E-Klasse Segment verzeichnete Mercedes-Benz in den ersten sechs Monaten einen Zuwachs von 8,0 Prozent. Insbesondere das E-Klasse Cabrio war sehr gefragt (plus 80,1 Prozent). Der neue CLS konnte die Auslieferungen seit Jahresbeginn mehr als verdoppeln (plus 155,4 Prozent).

Auch der modellgepflegte smart fortwo macht weiter Tempo. Im Juni verbuchte der Zweisitzer einen weltweiten Zuwachs von 7,9 Prozent mit der Auslieferung von 10.314 (i.V.9.560) Einheiten. Weltweit wurden in der ersten Jahreshälfte 54.801 (i.V. 50.723) smart fortwo an Kunden übergeben, 8,0 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. In Deutschland stieg die Nachfrage um 19,2 Prozent auf 15.729 Fahrzeuge. Damit war der smart von Januar bis Juni jeden Monat durchgängig die Nummer eins in seinem Segment. Auch in Frankreich ging es aufwärts, hier stiegen die Auslieferungen in den ersten sechs Monaten um 11,4 Prozent. In China geht die Erfolgsgeschichte des smart dynamisch weiter: seit Januar entschieden sich mehr als viermal so viele Kunden für den Zweisitzer wie im Vorjahreszeitraum, 5.493 (i.V. 1.204) Fahrzeuge wurden ausgeliefert.

06.06.2011 MB Absatz per Mai 2011

Im Mai verkaufte Mercedes-Benz so viele Fahrzeuge wie noch nie zuvor in diesem Monat. Insgesamt wurden 108.766 (i.V. 101.359) Pkw weltweit an Kunden ausgeliefert. Die Auslieferungen stiegen damit um 7,3 Prozent im Vergleich zum volumenstarken Vorjahresmonat. Seit Januar entschieden sich 490.021 (i.V. 443.394) Kunden für einen Pkw der Marke Mercedes-Benz, was einem Zuwachs von 10,5 Prozent entspricht.

Im Laufe des Jahres wird Mercedes-Benz weitere neue Modelle auf den Markt bringen. Dazu gehört die neue M-Klasse, deren Weltpremiere in dieser Woche stattfindet. Am 11. Juli startet der Verkauf in Europa, ab Herbst werden die ersten Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. Dr. Schmidt : "Die neue M-Klasse wird ab dem Herbst für weiteres Tempo sorgen und zu unserem Ziel beitragen, 2011 das beste Jahr der Unternehmensgeschichte zu verbuchen. Insgesamt wollen wir über 1,3 Millionen Mercedes-Benz Pkw und smart verkaufen."

Mercedes-Benz konnte im Mai in vielen Märkten den Absatz deutlich steigern. In China (inkl. Hongkong) lagen die Verkäufe mit 16.401 (i.V. 11.463) Einheiten einmal mehr auf Rekordniveau. Dies entspricht einem Zuwachs von 43,1 Prozent im Vergleich zum volumenstarken Vorjahresmonat. Seit Januar stieg der Absatz damit um 62,0 Prozent auf 75.896 (i.V. 46.844) Pkw, ebenfalls ein neuer Bestwert. In den anderen BRIC-Staaten war die Entwicklung ebenso dynamisch: in Indien (plus 39,8 Prozent) und Russland (plus 49,2 Prozent) übertraf Mercedes-Benz die bisherigen Bestmarken im Mai. Dies gelang auch in Südkorea (plus 29,1 Prozent) und Taiwan (plus 37,0 Prozent). Hohe Zuwächse gab es zudem in Brasilien (plus 55,9 Prozent) und der Türkei (plus 49,9 Prozent).

In den USA übergab Mercedes-Benz im Mai 18.886 (i.V. 18.548) Fahrzeuge an Kunden, 1,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. In den ersten fünf Monaten des Jahres summierten sich die Auslieferungen auf 90.274 (i.V. 85.405) Modelle, ein Zuwachs von 5,7 Prozent. Eine neue Bestmarke erreichte Mercedes-Benz im Mai in Kanda mit 3.052 (plus 11,0 Prozent) verkauften Fahrzeugen. Nie zuvor wurden in einem Monat mehr Modelle an kanadische Kunden ausgeliefert. Damit summiert sich der Absatz seit Jahresbeginn auf 11.715 (i.V. 11.535) Einheiten, ebenfalls ein neuer Rekord.

In Deutschland war Mercedes-Benz auch im Mai wieder die meistverkaufte Premiummarke. Der Absatz lag mit 24.647 (i.V. 24.688) verkauften Pkw auf Niveau des Vorjahres. Seit Jahresbeginn stiegen die Auslieferungen auf 96.266 (i.V. 95.484) Einheiten. In der Region Westeuropa lieferte Mercedes-Benz seit Januar 219.782 (i.V. 216.669) Pkw aus, die Verkäufe stiegen damit leicht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Besonders gefragt waren die Fahrzeuge mit dem Stern im Mai unter anderem in Schweden (plus 17,3 Prozent) und UK (plus 12,7 Prozent).

In der Luxusklasse gibt die S-Klasse Limousine weiterhin den Ton an. Seit ihrer Markteinführung 2005 behauptete sie jedes Jahr die Spitzenposition in ihrem Segment. Bis heute wurden insgesamt rund 400.000 Modelle der Luxuslimousine an Kunden ausgeliefert. Im Mai war sie wieder Marktführer: mit 6.224 verkauften Fahrzeugen legte der Absatz um 9,9 Prozent zu. Im E-Klasse Segment wächst Mercedes-Benz weiter, 30.820 Fahrzeuge wurden verkauft, 5,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Besonders beliebt ist im bisherigen Jahresverlauf das neue E-Klasse Cabrio (plus 126,4 Prozent). Aber auch die neuen Modelle kommen sehr gut bei den Kunden an. Der seit Januar erhältliche neue CLS und der im März eingeführte SLK entwickelten sich mit einer Steigerungsrate von 164,2 Prozent bzw. 53,2 Prozent im Mai erneut sehr dynamisch. Die C-Klasse Limousine konnte die Marktführerschaft in ihrem Segment mit 24.833 ausgelieferten Modelle behaupten und zusammen mit dem neuen T-Modell um 25,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zulegen. Im SUV Segment ist Mercedes-Benz weiter auf der Erfolgsspur: die Nachfrage stieg um 30,6 Prozent auf den Rekordwert von insgesamt 21.766 Einheiten. Alle Baureihen legten deutlich zu, beispielsweise die G-Klasse (plus 57,4 Prozent) oder die neue Generation der R-Klasse, die ihre Auslieferungen nahezu verdoppeln konnte (plus 98,9 Prozent). Der GLK erreichte mit einem Zuwachs von 51,2 Prozent den besten Monat aller Zeiten.

Auch beim Absatz des smart fortwo geht es weiter aufwärts. Vergangenen Monat entschieden sich 10.165 Kunden für den innovativen Zweisitzer, 8,6 Prozent mehr als im Mai 2010. Seit Januar stiegen die Verkäufe um 8,1 Prozent auf 44.487 (i.V. 41.163) Modelle. Besonders starke Zuwächse gibt es nach wie vor in China (inkl. Hongkong) - mit 1.011 (i.V. 350) verkauften Fahrzeugen hat sich der Absatz dort vergangenen Monat verdreifacht (plus 188,9 Prozent). Aber auch auf dem deutschen Markt macht der smart weiter Tempo: hier hielt er sich im Mai den fünfzehnten Monat in Folge an der Spitze seines Segments und legte um 21,8 Prozent auf 3.196 Einheiten zu.

04.05.2011 MB Absatz per April 2011

Nach einem starken ersten Quartal war Mercedes-Benz auch im April weiter auf der Erfolgsspur: Die Verkäufe stiegen um 8,2 Prozent im Vergleich zum volumenstarken Vorjahresmonat. Insgesamt wurden weltweit 100.703 (i.V. 93.077) Pkw der Marke mit dem Stern ausgeliefert. Seit Jahresbeginn stieg der Absatz auf 381.255 (i.V. 342.035) Einheiten, ein Plus von 11,5 Prozent.

Basis dafür sind neben des Erfolgs der aktuellen Produktpalette insbesondere neue Produkte wie die modellgepflegte C-Klasse und der neue SLK. Beide Modelle waren bereits im ersten Monat nach Markteinführung sehr gefragt. Die C-Klasse Limousine eroberte mit der Auslieferung von 20.965 Einheiten auf Anhieb die Marktführerschaft in ihrem Segment. Zusammen mit dem neuen T-Modell stieg der Absatz im April um 14,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Der neue SLK verzeichnete im ersten Monat nach Markteinführung ebenfalls einen kräftigen Zuwachs und startete mit einem Plus von 47,7 Prozent in die Cabriosaison. Das neue C-Klasse Coupé steht bereits in den Startlöchern, um den Erfolg der neuen C-Klasse Generation fortzusetzen: ab Juni kommt es zu den Händlern. Im Laufe des Jahres wird Mercedes-Benz viele weitere neue Modelle auf den Markt bringen: Die neue M-Klasse und der SLS Roadster stehen ab Herbst in den Verkaufsräumen, die neue B-Klasse folgt Ende des Jahres.

Dr. Schmidt: „Mit diesem attraktiven Produktportfolio sind wir im Wettbewerb sehr gut positioniert. Unser Ziel, dieses Jahr einen neuen Absatzrekord aufzustellen und über 1,3 Millionen Mercedes-Benz Pkw und smart zu verkaufen, haben wir weiter fest im Blick.“

In China (inkl. Hongkong) wurden im April 46,9 Prozent mehr Pkw der Marke Mercedes-Benz verkauft als im volumenstarken Vorjahresmonat. Das entspricht einem neuen Rekordwert von 16.536 (i.V. 11.254) Einheiten. Über die ersten vier Monate stieg der Absatz damit um 68,2 Prozent auf 59.526 (i.V. 35.381) Pkw. Im April gab es zudem deutliche Zuwächse in Südkorea (plus 56,6 Prozent) und Taiwan (plus 19,7 Prozent). In Indien (plus 61,3 Prozent) und Russland (plus 59,5 Prozent) erzielte Mercedes-Benz zudem einen neuen Bestwert.

In den USA wurden im April 18.042 (i.V. 17.628) Pkw abgesetzt, 2,3 Prozent mehr als im April 2010. In den ersten vier Monaten des Jahres summierten sich die Auslieferungen auf 71.388 (i.V. 66.857) Modelle, ein Zuwachs von 6,8 Prozent. In Deutschland stieg die Nachfrage im April um 3,3 Prozent auf 22.270 (i.V. 21.551) Einheiten. Mercedes-Benz war erneut die stärkste Premiummarke auf dem Heimatmarkt. Seit Jahresbeginn liegt der Absatz mit dem Verkauf von 71.588 (i.V. 70.796) Pkw ebenfalls über dem Vorjahresniveau. In der Region Westeuropa verzeichnete Mercedes-Benz ein Wachstum von 2,2 Prozent, 46.817 (i.V. 45.801) Einheiten wurden an Kunden übergeben. Zuwächse gab es unter anderem in Frankreich (plus 8,9 Prozent), Spanien (plus 4,4 Prozent), Belgien (plus 11,6 Prozent) und Schweden (plus 19,6 Prozent).

In der Luxusklasse setzte die S-Klasse Limousine im April erneut den Maßstab in ihrem Segment. Mit 6.305 Verkäufen steigerte sie den Absatz um 34,3 Prozent und war die Nummer eins in der Vergleichsklasse. Im E-Klasse Segment wächst Mercedes-Benz weiter, mit 28.708 Fahrzeugen wurden 8,1 Prozent mehr Modelle an Kunden übergeben als im Vorjahresmonat. Besonders beliebt war das neue E-Klasse Cabrio (plus 84,7 Prozent), das vergangenen Monat wieder Marktführer war. Der seit Januar erhältliche neue CLS ist ebenfalls auf der Erfolgsspur und legte um 70,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Bei allen Mercedes-Benz Geländewagen entwickelte sich die Nachfrage weiter dynamisch und stieg auf den Rekordwert von insgesamt 19.640 verkauften Modellen (plus 21,4 Prozent). Dazu trug unter anderem ein kräftiges Wachstum beim GLK bei (plus 62,1 Prozent). Im Kompaktwagensegment legte die B-Klasse auch im April weiter zu (plus 26,2 Prozent).

Der Absatz des smart fortwo entwickelte sich im April weiter positiv und lag mit 9.341 (i.V. 9.053) Verkäufen 3,2 Prozent über dem Vorjahresniveau. Kumuliert ergibt sich ein Zuwachs von 7,9 Prozent auf 34.322 (i.V. 31.806) Zweisitzer seit Jahresbeginn. Anhaltend hoch ist die Nachfrage dabei in China (inkl. Hongkong) - mit 1.026 (i.V. 210) verkauften Fahrzeugen hat sich der Absatz dort im April nahezu verfünffacht. In Deutschland hielt sich der Zweisitzer im April den vierzehnten Monat in Folge an der Spitze seines Segments.

29.04.2011 Daimler Ebit in Q1 +71% auf 2 Mrd EUR

Die Daimler AG ist hervorragend in das Jahr 2011 gestartet: Im ersten Quartal lag das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) bei 2.031 (i. V. 1.190) Mio. € und damit 71% über dem Vorjahreszeitraum.

Die positive EBIT-Entwicklung führte zu einer signifikanten Verbesserung des Konzernergebnisses auf 1.180 (i. V. 612) Mio. €. Das Ergebnis je Aktie stieg auf 0,99 (i. V. 0,65) €.
So konnten sowohl Mercedes-Benz Cars als auch Daimler Trucks und Mercedes-Benz Vans im ersten Quartal in allen wichtigen Regionen den Absatz im Vergleich zum Vorjahr steigern. Daimler Financial Services profitierte insbesondere von geringeren Risikokosten.
Im Zusammenhang mit der Naturkatastrophe in Japan wurden im ersten Quartal 2011 Aufwendungen von 49 Mio. € bei Daimler Trucks und 29 Mio. € bei Daimler Financial Services im Ergebnis erfasst. Etwaige Versicherungsleistungen sind noch nicht berücksichtigt.
Daimler wird auch zukünftig wachsam sein, um auf globale Herausforderungen wie das verheerende Unglück in Japan schnell und flexibel reagieren zu können.

Im ersten Quartal hat Daimler weltweit 461.700 Pkw und Nutzfahrzeuge abgesetzt und damit das Vorjahresniveau um 15% übertroffen. Der Konzernumsatz lag bei 24,7 Mrd. € und damit um 17% über dem Vorjahreswert. Bereinigt um Wechselkursveränderungen betrug der Umsatzanstieg 15%.

Die Netto-Liquidität des Industriegeschäfts erhöhte sich zum 31. März 2011 auf 12,4 Mrd. €. Zum Ende des ersten Quartals waren bei Daimler weltweit 261.718 (i. V. 254.779) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren 164.131 (i. V. 161.449) in Deutschland tätig.

Mercedes-Benz Cars setzte im ersten Quartal 2011 die sehr gute Geschäftsentwicklung des Vorjahres fort. Die Pkw-Sparte konnte den Absatz im Vergleich zum Vorjahr um 12% auf 310.700 (i. V. 277.100) Einheiten steigern. Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 20% auf 13,9 Mrd. €.
Das Geschäftsfeld erzielte ein EBIT von 1.288 Mio. € und steigerte damit das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 60%. Die Umsatzrendite betrug 9,3% (i. V. 7,0%). Der wesentliche Faktor für diese Ergebnisentwicklung war das weitere Absatzwachstum, insbesondere im Oberklasse- und Luxussegment sowie bei den Geländewagen. Vor allem in China konnte das Geschäftsfeld aufgrund der attraktiven Produktpalette seine Fahrzeugabsätze deutlich steigern. Der sehr gute Produkt-Mix, eine verbesserte Preisdurchsetzung sowie positive Wechselkurseffekte trugen ebenfalls zu diesem guten Ergebnis bei. Ergebnisbelastend wirkten Rohstoffverteuerungen und im Zusammenhang mit dem Anlauf neuer Fahrzeuge höhere Mitteleinsätze sowie gestiegene Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen.

Mercedes-Benz Vans hat den Absatz im ersten Quartal um 16% auf 54.000 Fahrzeuge der Modelle Sprinter, Vito/Viano und Vario gesteigert. Der Umsatz lag mit 2,0 Mrd. € ebenfalls deutlich über dem Vorjahresniveau von 1,7 Mrd. €. Das Geschäftsfeld erwirtschaftete ein operatives Ergebnis von 173 (i. V. 64) Mio. €. Die Umsatzrendite verbesserte sich auf 8,8% gegenüber 3,8% im Vorjahr. Die positive Ergebnisentwicklung resultierte im Wesentlichen aus der anhaltenden Markterholung und dem deutlich höheren Fahrzeugabsatz, insbesondere in Deutschland, China und der Türkei.

Ausblick für 2011 bekräftigt
Auf der Basis der aktuellen Einschätzungen erwartet der Daimler-Konzern im Jahr 2011 ein EBIT aus dem laufenden Geschäft, das deutlich über dem Niveau des Jahres 2010 liegt. Die Entwicklung im ersten Quartal hat gezeigt, dass sich Daimler weiter auf einem guten Weg in Richtung der Zielrenditen befindet, die ab dem Jahr 2013 nachhaltig erreicht werden sollen. Nach dem deutlichen Anstieg im Jahr 2010 geht Daimler davon aus, dass der Konzernumsatz im laufenden Jahr weiter zunehmen wird. Das Wachstum wird voraussichtlich von allen automobilen Geschäftsfeldern getragen. Auf Basis der Planungen der Geschäftsfelder wird der Konzernabsatz deutlich steigen (i. V. 1,9 Mio. Fahrzeuge). Mercedes-Benz Cars geht für das Jahr 2011 angesichts der insgesamt weiterhin günstigen wirtschaftlichen Perspektiven sowie zahlreicher Modellwechsel und Produktneuheiten von einer weiteren Steigerung des Absatzes der Marke Mercedes-Benz auf ein neues Rekordniveau von über 1,2 Mio. Pkw aus. Dank des aktuellen und wettbewerbsfähigen Modellangebots wird das Geschäftsfeld auch 2011 von der hohen Nachfrage nach den Modellen der E-Klasse und vom Markterfolg der S-Klasse profitieren. Es wird erwartet, dass der Absatz auch in den weiteren Quartalen des laufenden Jahres jeweils über dem Niveau des Vorjahres liegen wird.
Für zusätzliche Absatzimpulse sorgen seit Ende März 2011 die neue Generation der Limousine und des T-Modells der C-Klasse sowie der neue Roadster SLK. Im Juni folgt das Coupé der C-Klasse, ab September die Neuauflage der M-Klasse und im vierten Quartal die Roadster-Variante des Mercedes-Benz SLS AMG. Im November geht die neue B-Klasse an den Start, das erste Modell von insgesamt vier neuen Fahrzeugen im Kompaktwagensegment. Für die Marke smart wird aufgrund der vollen Verfügbarkeit der neuen Generation des smart fortwo ein Absatzniveau in der Größenordnung des Jahres 2010 erwartet. Gleichzeitig investiert Mercedes-Benz Cars zur Sicherung des Wachstums in die Erweiterung des Produktionsnetzwerkes, setzt die Produktoffensive fort und treibt die Entwicklung neuer Technologien voran. Dazu gehören auch das Joint Venture zwischen Daimler und Toray zur Herstellung und Vermarktung von Automobilteilen aus Karbonfasern und die Zusammenarbeit mit Bosch bei der Entwicklung von Elektromotoren für Pkw.

11.04.2011 car2go mit eledtric drive in Amsterdam

Nach dem erfolgreichen Start in Ulm und Austin (Texas, USA) mit über 35.000 Nutzern, ist seit letzter Woche car2go mit 300 Fahrzeugen in Hamburg gestartet. Bis Ende 2011 sollen nun auch erstmalig 300 fortwo electric drive in Amsterdam eingesetzt werden.

„Wir freuen uns, dass car2go Amsterdam als erste Stadt weltweit für den Start dieses elektrischen Carsharing-Projektes ausgewählt hat“, sagt Eric Wiebes, Stadtrat für Verkehr, Transport und Luftqualität der Stadt Amsterdam. „Es passt hervorragend zu dem Bestreben der Stadt Amsterdam, die Luftqualität im Stadtgebiet zu verbessern. Dieses Projekt ist ein wichtiger Schritt, um Carsharing mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen für ein großes Publikum verfügbar zu machen. Da die Carsharing-Autos viele Kilometer innerhalb der Stadt zurücklegen, wirkt sich die Elektrifizierung gerade solcher Fahrzeuge besonders positiv aus“. Amsterdam ist auf der ganzen Welt für seine Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Technologien und Geschäftsideen bekannt. Bis Ende 2011 sollen rund 300 öffentliche Ladestationen für Elektroautos installiert sein, weitere 1.000 sind bis Ende 2012 geplant.

05.04.2011 MB Absatz per März 2011

Mercedes-Benz erzielte mit einem Plus von 12,7 Prozent einen kräftigen Zuwachs im ersten Quartal. Weltweit wurden 280.552 (i.V. 248.958) Pkw an Kunden übergeben. Im März konnte die Marke erneut zulegen und verbuchte trotz des bereits sehr hohen Absatzniveaus im Vorjahresmonat einen Zuwachs von 7,7 Prozent. Insgesamt wurden 118.357 (i.V. 109.882) Pkw verkauft. Nicht zuletzt dank der neuen Generation der volumenstarken C-Klasse und des neuen SLK will Mercedes auch im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr wachsen. Die Resonanz der Kunden auf die beiden neuen Fahrzeuge im Rahmen der Markteinführung in Europa war hervorragend. Das neue C-Klasse Coupé, das seit dem 26. März bestellbar ist, kommt ebenfalls sehr gut bei den Kunden an. Im Gesamtjahr will Mercedes-Benz auf Basis der positiven Entwicklung in vielen Märkten und zahlreicher Produktneuheiten einen neuen Absatzrekord aufstellen.

Mercedes-Benz konnte im ersten Quartal in allen Regionen den Absatz im Vergleich zum Vorjahr steigern. Besonders dynamisch entwickelten sich die Verkäufe in China (inkl. Hongkong). Der Absatz lag mit 42.990 (i.V. 24.127) Einheiten auf Rekordniveau, der Zuwachs von 78,2 Prozent war der höchste unter den Premiumwettbewerbern. Im März stieg die Nachfrage um 80,4 Prozent auf 15.242 (i.V. 8.450) Pkw. In den anderen BRIC-Staaten Russland (plus 86,4 Prozent) und Indien (plus 37,0 Prozent) erzielte Mercedes-Benz ebenfalls neue Quartalsbestwerte, in Brasilien legte die Marke um 41,6 Prozent zu. Deutlich über Vorjahr lagen die Verkäufe seit Jahresbeginn auch in Taiwan (plus 74,5 Prozent), Südkorea (plus 16,8 Prozent) und Australien (plus 16,9 Prozent).

Im zweitgrößten Markt für Mercedes-Benz, den USA, entwickelte sich die Marke weiter sehr positiv. Im vergangenen Monat stieg der Absatz um 9,4 Prozent auf 21.484 (i.V. 19.637) Einheiten. Im ersten Quartal entschieden sich insgesamt 53.346 (i.V. 49.229) Kunden für einen Pkw der Marke, 8,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Mercedes-Benz war damit sowohl im März als auch im gesamten ersten Quartal volumenstärkste Premiummarke in den USA. In Kanada verbuchte Mercedes-Benz in den ersten drei Monaten des Jahres einen neuen Bestwert mit dem Verkauf von 6.133 Pkw.

Auf dem deutschen Markt behauptete Mercedes-Benz im März und im ersten Quartal wieder die Position als stärkste Premiummarke. Der Absatz lag mit 49.318 (i.V. 49.245) Einheiten in den ersten drei Monaten leicht über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. In Westeuropa (ohne Deutschland) lagen die Verkäufe mit 73.261 (i.V. 70.472) Einheiten 4,0 Prozent über dem Vorjahresquartal, Zuwächse gab es insbesondere in Großbritannien (plus 16,1 Prozent), Belgien (plus 24,2 Prozent), den Niederlanden (plus 15,0 Prozent) und Schweden (plus 30,6 Prozent).

Zum Absatzplus des ersten Quartals trug maßgeblich der anhaltende Erfolg der S-Klasse bei. Trotz zum Teil jüngerer Modelle der Wettbewerber stieg die Nachfrage um 24,8 Prozent auf 16.869 Luxuslimousinen. Die S-Klasse ist damit die Nummer eins in ihrer Vergleichsklasse. Auch die Modelle der E-Klasse fanden großen Anklang, insgesamt lag der Absatz mit 78.570 Pkw in diesem Segment 15,1 Prozent über Vorjahr. Besonders hoch waren die Zuwächse beim neuen E-Klasse Cabrio, das die Auslieferungen verfünffachte. Damit behauptete es die Marktführerschaft weltweit. Der neue CLS stößt ebenfalls auf hervorragende Resonanz, der Absatz stieg um 148,6 Prozent. Die C-Klasse Limousine und das T-Modell konnten auch kurz vor ihrer Modellpflege bei den Kunden weiter punkten: Die Limousine war das meistverkaufte Fahrzeug in ihrer Vergleichsklasse, das T-Modell legte um 43,8 Prozent zu. Einen neuen Rekord gab es bei den SUVs mit dem Verkauf von insgesamt 54.958 Geländewagen (plus 33,2 Prozent). Dazu trugen hohe Zuwachsraten beispielsweise beim GLK (plus 41,4 Prozent), der M-Klasse (plus 21,2 Prozent) und der neuen Generation der R-Klasse (plus 81,0 Prozent) bei. Die B-Klasse überzeugt die Kunden im Jahr vor Einführung ihres Nachfolgers weiterhin: der Absatz stieg um 32,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Auch der modellgepflegte smart fortwo war im ersten Quartal auf Wachstumskurs. Die Auslieferungen lagen 9,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums, 24.981 (i.V. 22.753) Modelle des Zweisitzers wurden an Kunden übergeben. Im März stiegen die Verkäufe weltweit um 6,2 Prozent auf 11.265 (i.V. 10.604) Einheiten – der höchste Absatz in einem Monat seit März 2009. Getragen war das Wachstum insbesondere von der hohen Nachfrage in China, wo sich der Absatz im Vergleich zum Vorjahr mehr als versechsfachte. Auch in Deutschland war der smart im März wieder erfolgreich: er steigerte die Auslieferungen um 21,3 Prozent. In Frankreich legte der innovative Zweisitzer um 23,7 Prozent zu.

18.03.2011 MB baut eigene Fertigung von Brennstoffzellenstacks auf

Mercedes-Benz wird in Kanada die Produktion von eigenen Brennstoffzellenstacks aufbauen. Damit bündelt das Unternehmen die Entwicklung und Produktion einer der wichtigsten Komponenten für Elektrofahrzeuge mit Brennstoffzelle am Standort Vancouver. Prof. Herbert Kohler, Leiter e-Drive und Future Mobility: "Um unsere Führungsrolle auf dem Gebiet der alternativen Antriebe weiter auszubauen, stellen wir den direkten Zugang auf die entscheidenden Schlüsseltechnologien sicher. Wie bei dem konsequenten Aufbau unserer Batteriekompetenz mit der Deutschen Accumotive GmbH, ist diese Entscheidung ein weiterer wesentlicher Schritt zur Kompetenzsicherung auf dem Weg zum emissionsfreien Fahren."

Günter Walz, Leiter Planung Kooperationen und Ausland Mercedes-Benz Cars, begründet die Entscheidung: "Die Gründung der neuen Produktionsstätte unter dem Dach von Mercedes-Benz Kanada ist die logische Konsequenz von Daimlers erfolgreicher Zusammenarbeit mit Partnern am Standort Vancouver." Die "Automotive Fuel Cell Cooperation" (AFCC) in Burnaby, östlich von Vancouver, wurde im Februar 2008 als Gemeinschaftsunternehmen von Daimler (50,1%), Ford (30%) und Ballard (19,9%) gegründet. Dort wurde auch der Brennstoffzellenstack entwickelt, der in der aktuellen Mercedes-Benz B-Klasse F-CELL sowie dem Stadtbus Citaro FuelCELL-Hybrid eingesetzt wird. Ziel ist es, die gesamte Wertschöpfungskette für den Stack von der Materialforschung über Entwicklung bis hin zur Produktion unter Serienbedingungen abzudecken. An dem neuen Fertigungsstandort wird auf rund 2.000 m² die Herstellung von Stacks für Brennstoffzellenfahrzeuge vorbereitet. Der Aufbau der Produktionsanlagen soll bis Anfang 2012 erfolgt sein. Nach einer schrittweisen Test- und Hochlaufphase soll dann ab 2013 die Serienproduktion der nächsten Generation von Brennstoffzellenstacks starten. Diese zeichnen sich neben einer höheren Leistung und Effizienz vor allem durch ihre kompakte Bauweise aus. Damit eignet sich der Nachfolger des aktuellen Brennstoffzellenstacks auch für den Einsatz in Limousinen wie etwa der Mercedes-Benz C- oder E-Klasse.

Mit der B-Klasse F-CELL produziert Mercedes-Benz seit Ende 2009 sein erstes Elektrofahrzeug mit Brennstoffzelle unter Serienbedingungen. Diese werden von Kunden in Europa und den USA im Alltagsbetrieb eingesetzt. Derzeit stellen drei Exemplare beim "Mercedes-Benz F-CELL World Drive" auf rund 30.000 Kilometern rund um den Globus die hohe technische Reife der Brennstoffzellentechnologie unter Beweis. Gleichzeitig ist diese Weltumrundung ein Appell an alle Beteiligten aus Industrie und Politik, den Aufbau des notwendigen Netzes an Wasserstoff-Tankstellen voran zu treiben.

125 Jahre nach Erfindung des Automobils übernimmt Daimler die Führungsrolle bei der Gestaltung der Mobilität der Zukunft. Die Antriebsstrategie zielt dabei auf drei zentrale Entwicklungsschwerpunkte: Erstens, die Optimierung der Fahrzeuge mit HighTech-Verbrennungsmotoren, zweitens, die weitere Effizienzsteigerung durch Hybridisierung und drittens, das emissionsfreie Fahren mit Batterie oder Brennstoffzelle. Diese Technologien bieten maßgeschneiderte Lösungen für die vielfältigen Kundenanforderungen, und damit die Basis für die individuelle Mobilität der Zukunft.

04.03.2011 MB Verkäufe per Februar 2011

Mercedes-Benz setzte im Februar den Aufwärtstrend der letzten Monate fort. Den sechzehnten Monat in Folge erzielte die Marke mit dem Stern einen zweistelligen Absatzzuwachs und steigerte die Verkäufe um 10 Prozent. Weltweit entschieden sich 79.500 (i.V. 72.100) Kunden für einen Mercedes-Benz Pkw. Seit Jahresbeginn stiegen die Auslieferungen damit um 17 Prozent auf 162.200 (i.V. 139.100) Einheiten.

In China (inkl. Hongkong) gewann der Absatz von Mercedes-Benz im Februar weiter an Fahrt: die Marke erzielte mit 12.200 (i.V. 7.300) verkauften Einheiten einen neuen Bestwert und steigerte die Auslieferungen um 66 Prozent. Seit Jahresbeginn beträgt der Zuwachs 77 Prozent (27.700 E./i.V. 15.700 E.). Mercedes-Benz ist damit die Premiummarke mit dem rasantesten Wachstum in China. Deutlich über Vorjahr lagen die Verkäufe im Februar außerdem in Russland (plus 100 Prozent), Brasilien (plus 67 Prozent) und Taiwan (plus 61 Prozent). In Südkorea (plus 22 Prozent), Indien (plus 48 Prozent) und Australien (plus 18 Prozent) erzielte Mercedes-Benz letzten Monat neue Absatzrekorde.
Auch in den USA konnte Mercedes-Benz im Februar wachsen. Die Verkäufe legten um vier Prozent auf 15.500 (i.V. 14.900) Fahrzeuge zu. In den ersten beiden Monaten des Jahres verbuchte die Marke insgesamt ein Plus von acht Prozent (31.900 E./i.V. 29.600 E.).
In Deutschland lagen die Verkäufe im Februar mit 14.800 (i.V. 15.000) Fahrzeugen auf dem Niveau des Vorjahres. Mercedes-Benz erzielte mit acht Prozent wieder den höchsten Marktanteil unter den Premiummarken. Der neue CLS und die S-Klasse waren im Februar die beiden Spitzenreiter im Oberklassesegment des KBA. Das E-Klasse Coupé und die B-Klasse führten ebenfalls ihre Vergleichsklasse an. Seit Jahresbeginn steigerte Mercedes-Benz den Absatz in Deutschland um sieben Prozent auf 25.900 (i.V. 24.200) Einheiten. In Westeuropa insgesamt verbuchte die Marke seit Januar eine Steigerung von acht Prozent, hohe Zuwächse gab es dabei unter anderem in Großbritannien (plus 49 Prozent), Belgien (plus 25 Prozent), der Schweiz (plus 12 Prozent) und Schweden (plus 36 Prozent).

Die S-Klasse ist bei den Kunden weiterhin sehr begehrt: trotz zum Teil deutlich jüngerer Modelle der Wettbewerber war sie wieder das meistverkaufte Fahrzeug in ihrer Vergleichsklasse. Die Verkäufe stiegen um 26 Prozent auf 5.000 Luxuslimousinen. Auch im Segment der E-Klasse wächst Mercedes-Benz weiter. Im Februar wurden insgesamt 21.800 Modelle verkauft, ein Plus von 12 Prozent. Einen Monat vor Markteinführung der Modellpflege kommt die C-Klasse hervorragend bei den Kunden an. Das T-Modell verzeichnete mit 39 Prozent einen starken Zuwachs. Einen neuen Rekord gab es bei den Geländewagen. Alle Baureihen legten im hohen zweistelligen Prozentbereich zu, insgesamt betrug das Plus 27 Prozent (16.200 E.). Im Jahr des Starts der neuen Kompaktwagengeneration von Mercedes-Benz entwickelte sich das Segment der A-und B-Klasse im Februar wieder positiv und steigerte den Absatz um sieben Prozent (14.500 E.).

Der smart fortwo setzte den guten Start in das neue Jahr mit einem Zuwachs im Februar fort. Die Verkäufe stiegen um sieben Prozent auf 7.000 (i.V. 6.600) Einheiten. Seit Januar beträgt der Zuwachs 13 Prozent (13.700 E./i.V. 12.100 E.). Hohe Steigerungsraten gab es im Februar in China, wo sich der Absatz mit 700 Einheiten versechsfachte. Auch in Deutschland ist der smart weiter auf Erfolgskurs: vergangenen Monat erzielte der Zweisitzer ein Plus von 25 Prozent (1.900 E.) und gewann Marktanteile. Bereits den 12. Monat in Folge war er die Nummer eins seines KBA-Segments.

16.02.2011 Daimler auf Erfolgskurs: 7,3 Mrd. EBIT

Die Mercedes-Benz Bank startet die erste Börse einer Autobank für Fahrzeug-Leasingverträge. Auf der Online-Plattform FlexibleStars können Leasingnehmer Mercedes-Benz Pkw und Transporter sowie smart-Fahrzeuge vor Ablauf des Leasingvertrages anbieten. Leasingkunden können damit schnell und unkompliziert auf andere Fahrzeuge umsteigen, wenn sie beispielsweise ein brandneues Modell fahren möchten oder bei erhöhtem Platzbedarf einen Kombi wünschen. Interessenten haben die Möglichkeit, auf www.flexiblestars.de attraktive junge Gebrauchtwagen für die Restlaufzeit des jeweiligen Vertrages zu übernehmen und dabei die am Anfang eines Leasingvertrages oft übliche Sonderzahlung zu sparen. „Mit FlexibleStars bieten wir Bestands- und Neukunden die Möglichkeit, ihre Mobilität je nach Bedarf flexibel zu gestalten“, sagt Anthony Bandmann, Vorstand Privat- und Firmenkunden der Mercedes-Benz Bank.

Die Fahrzeuge auf FlexibleStars werden von Autohändlern auf Wunsch ihrer Kunden zur Vertragsübernahme auf der Plattform eingestellt. „Für uns ist FlexibleStars eine neue und vielversprechende Möglichkeit, Mercedes-Benz bei unseren Kunden und Interessenten zu platzieren. Mit der Leasingübernahme zu attraktiven Konditionen sprechen wir zum einen Neukunden an, erhalten zum anderen aber auch die Möglichkeit, den Wünschen unserer Bestandskunden mit einem Maximum an Flexibilität zu begegnen", sagt Joachim Schlereth, Leiter der Mercedes-Benz Niederlassung Mainfranken.

Die Mercedes-Benz Bank tritt bei FlexibleStars als Dienstleister für den Handel und Vermittler zwischen den Kunden auf. Die Gebühr für die Umschreibung eines Leasingvertrages beträgt 119 Euro. Details zur Leasingübernahme sind zwischen dem bisherigen Leasingnehmer und dem Übernahme-Interessenten zu regeln. Auf FlexibleStars können nur Leasingverträge eingestellt werden, die über die Mercedes-Benz Bank laufen. Das Stuttgarter Unternehmen betreut in Deutschland rund 340.000 Leasingverträge von Pkw und Transportern.

16.02.2011 Daimler auf Erfolgskurs: 7,3 Mrd. EBIT

Die Daimler AG hat heute die vorläufigen und ungeprüften Ergebniszahlen für den Konzern und die Geschäftsfelder für das Jahr 2010 vorgelegt. Daimler erzielte im Geschäftsjahr 2010 ein EBIT von 7.274 (i. V. -1.513) Mio. € und konnte damit das Jahr sehr erfolgreich abschließen.
„Daimler hat im vergangenen Jahr ein glänzendes Comeback hingelegt“, sagte Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, auf der Jahrespressekonferenz in Stuttgart. Auf der Basis der aktuellen Einschätzungen erwartet Daimler im Jahr 2011 ein EBIT aus dem laufenden Geschäft, das deutlich über dem Niveau des Jahres 2010 liegt.

Geschäftsjahr 2010
Nachdem das Jahr 2009 noch stark von der Finanz- und Wirtschaftskrise beeinflusst war, entwickelte sich das operative Ergebnis im Jahr 2010 in allen Geschäftsfeldern deutlich erfreulicher als noch zu Jahresbeginn erwartet. Hierzu trugen die allgemeine Markterholung und insbesondere die attraktive Produktpalette sowie die realisierten Effizienzsteigerungen bei. Gegenläufig wirkten unter anderem gestiegene Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im operativen Ergebnis. Die Sonderfaktoren, die die Ergebnisentwicklung in den Jahren 2009 und 2010 beeinflussten, sind in der Tabelle auf Seite 12 und in den einzelnen Geschäftsfeldern dargestellt.
Die positive EBIT-Entwicklung führte zu einer signifikanten Verbesserung des Konzernergebnisses auf 4.674 (i. V. -2.644) Mio. €. Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich entsprechend auf 4,28 € (i. V. -2,63 €). Nachdem Daimler im vergangenen Jahr auf die Ausschüttung einer Dividende verzichtete, sollen nun mehr als 40% des auf die Daimler-Aktionäre entfallenden Konzernergebnisses ausgeschüttet werden. Auf dieser Basis haben Vorstand und Aufsichtsrat entschieden, der Hauptversammlung am 13. April 2011 die Ausschüttung einer Dividende von 1,85 € pro Aktie vorzuschlagen. Dies entspricht einer Ausschüttungssumme von 1.971 Mio. €.
Im vergangenen Jahr hat Daimler insgesamt 1,9 Mio. Fahrzeuge abgesetzt. Das aufgrund der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise sehr niedrige Vorjahresniveau wurde damit um 22% übertroffen. Der Konzernumsatz stieg um 24% auf 97,8 Mrd. €; bereinigt um Wechselkurseffekte war ein Zuwachs um 19% zu verzeichnen.
Der Free Cash Flow aus dem Industriegeschäft erhöhte sich 2010 deutlich um 2,7 Mrd. € auf 5,4 Mrd. €. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Netto-Liquidität des Industriegeschäfts um 4,7 Mrd. € auf 11,9 Mrd. €.
Durch die gestiegene Nachfrage hat sich die Zahl der Beschäftigten leicht erhöht. Am 31. Dezember 2010 beschäftigte das Unternehmen weltweit 260.100 (i. V. 256.407) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Davon waren 164.026 (i. V. 162.565) in Deutschland tätig. Die Zahl der Auszubildenden belief sich auf 8.841 (i. V. 9.151). Aufgrund der sehr guten Ergebnisentwicklung haben Vorstand und Gesamtbetriebsrat vereinbart, die besonderen Leistungen des Jahres 2010 mit einer hohen Ergebnisbeteiligung von 3.150 € pro anspruchsberechtigtem Mitarbeiter der Daimler AG zu honorieren. Im Jubiläumsjahr der Erfindung des Automobils erhalten die Mitarbeiter außerdem einen Sonderbonus, gestaffelt nach der Dauer der Betriebszugehörigkeit, von bis zu 1.000 €.

Investitionen in die Zukunftssicherung
Daimler hat im vergangenen Jahr die Forschungs- und Entwicklungsleistungen auf 4,8 (i. V. 4,2) Mrd. € erhöht. Insgesamt lagen die Forschungs- und Entwicklungsleistungen bei Mercedes-Benz Cars bei 3,1 (i. V. 2,7) Mrd. €. Daimler Trucks hat 1,3 (i. V. 1,1) Mrd. € für Forschung und Entwicklung aufgebracht. Schwerpunkte der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten waren neue, besonders kraftstoffeffiziente und umweltschonende Antriebstechnologien. Es ging dabei um die Optimierung konventioneller Antriebstechnologien, um weitere Effizienzsteigerung durch die Hybridisierung und um Elektroautos mit Brennstoffzelle und Batterie. Ein weiterer Schwerpunkt waren neue Sicherheitstechnologien.
Die Investitionen in Sachanlagen beliefen sich auf 3,7 (i. V. 2,4) Mrd. €. Im Mittelpunkt standen dabei Investitionen in neue Fahrzeugmodelle und neue Antriebssysteme. Vom gesamten Investitionsvolumen entfielen 2,1 Mrd. € auf Deutschland.

Die Geschäftsfelder im Einzelnen
Mercedes-Benz Cars mit den Marken Mercedes-Benz, Maybach und smart hat im vergangenen Jahr den Absatz um 17% auf 1.276.800 (i. V. 1.093.900) Fahrzeuge erhöht. Da sich die Absatzstruktur zugunsten besonders hochwertiger Fahrzeuge verändert hat, stieg der Umsatz deutlich stärker um 29% auf 53,4 Mrd. €.
Das Geschäftsfeld erzielte ein EBIT von 4.656 (i. V. -500) Mio. €. Die Umsatzrendite betrug 8,7% (i. V. -1,2%). Das hervorragende Ergebnis ist vor allem auf das hohe Absatzniveau zurückzuführen, während im Vorjahr noch ein Rückgang der Pkw-Nachfrage zu verzeichnen war. Vor allem in den USA und China konnte Mercedes-Benz Cars aufgrund der attraktiven Produktpalette den Fahrzeugabsatz deutlich steigern. Weitere Faktoren, die das Ergebnis positiv beeinflussten, waren ein vorteilhafterer Produkt-Mix, eine verbesserte Preisdurchsetzung sowie Effizienzsteigerungen. Darüber hinaus wirkten sich geringere Aufwendungen im Rahmen der Aufzinsung der langfristigen Rückstellungen (2010: 140 Mio. €; 2009: 657 Mio. €) aus. Für Forschung und Entwicklung wurden höhere Beträge als im Vorjahr aufgewendet.
Daimler Trucks erhöhte den Absatz um 37% auf 355.300 (i. V. 259.300) Fahrzeuge. Der Umsatz nahm um 31% auf 24 Mrd. € zu. Das EBIT des Geschäftsfelds betrug 1.323 (i. V. -1.001) Mio. €. Die Umsatzrendite belief sich auf 5,5% (i. V. -5,5%). Diese Ergebnisverbesserung ist vor allem auf die gute Absatzentwicklung zurückzuführen, zu der alle Kernmärkte (Europa, USA, Lateinamerika und Japan) beitrugen. Weitere positive Ergebnis-effekte ergaben sich aus den Maßnahmen zur Kostensenkung, insbesondere aus der Neuausrichtung von Daimler Trucks North America und Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation. Die Umsetzung dieser Programme belastete das Ergebnis noch mit 40 (i. V. 340) Mio. €. Darüber hinaus enthält das Ergebnis Aufwendungen im Rahmen der Bewertung von langfristigen Garantie- und Serviceverpflichtungen sowie höhere Aufwendungen für Forschungs- und Entwicklungsleistungen. Gegenläufig entstanden bei Daimler Trucks North America Erträge von 160 Mio. € aus der Anpassung von Gesundheitsfürsorge- und Pensionsleistungen. Zusätzlich wirkten geringere Aufwendungen im Rahmen der Aufzinsung der langfristigen Rückstellungen (2010: 58 Mio. €; 2009: 241 Mio. €).
Mercedes-Benz Vans setzte 224.200 (i. V. 165.600) Einheiten ab. Der Umsatz übertraf mit 7,8 (i. V. 6,2) Mrd. € ebenfalls das Vorjahresniveau. Das Geschäftsfeld verbuchte mit einem EBIT von 451 (i. V. 26) Mio. € eine deutliche Ergebnisverbesserung. Die Umsatzrendite lag mit 5,8% über dem Vorjahreswert von 0,4%. Die positive Ergebnisentwicklung resultierte im Wesentlichen aus dem höheren Fahrzeugabsatz insbesondere in Westeuropa, in den USA und in China sowie aus einer besseren Preisdurchsetzung. Ergebnisbelastungen aus Wechselkurseffekten konnten durch nachhaltige Effizienzsteigerungen mehr als ausgeglichen werden. Daimler Buses erzielte einen Absatz von 39.100 (i. V. 32.500) Komplettbussen und Fahrgestellen. Der Umsatz betrug 4,6 (i. V. 4,2) Mrd. €. Das Geschäftsfeld konnte sein EBIT auf 215 (i. V. 183) Mio. € steigern und erzielte eine Umsatzrendite von 4,7% (i. V. 4,3%). Diese Ergebnisverbesserung ist im Wesentlichen auf die im Vergleich zum Vorjahr deutlich höheren Auslieferungen von Fahrgestellen in Lateinamerika zurückzuführen. Gegenläufig wirkte sich ein geringerer Absatz von Komplettbussen in Westeuropa und Nordamerika aus.
Das weltweite Vertragsvolumen von Daimler Financial Services lag mit 63,7 Mrd. € um 9% über dem Vorjahreswert. Bereinigt um Wechselkurseffekte gab es einen Anstieg um 3%. Das Neugeschäft stieg im Vergleich zum Vorjahr um 17% auf 29,3 Mrd. €. Bereinigt um Wechselkurseffekte lag der Zuwachs bei 11%. Das Geschäftsfeld konnte das Ergebnis ebenfalls deutlich auf 831 (i. V. 9) Mio. € steigern. Die erwirtschaftete Eigenkapitalrendite lag bei 16,1% (i. V. 0,2%).

Maßgeblich für den Ergebnisanstieg waren nach dem Krisenjahr 2009 geringere Aufwendungen für die Risikovorsorge sowie höhere Zinsmargen. Gegenläufig waren aufgrund der Neuausrichtung der Geschäftsaktivitäten in Deutschland Belastungen von 82 Mio. € zu verzeichnen. Ferner veräußerte das Geschäftsfeld nicht fahrzeugbezogene Vermögenswerte, die Gegenstand von Leasingvereinbarungen waren, woraus sich ein Aufwand von 9 (i. V. 100) Mio. € ergab. Die Überleitung der operativen Ergebnisse der Geschäftsfelder auf das EBIT des Konzerns berücksichtigt das anteilige Ergebnis der at-equity bewerteten Beteiligung an EADS, weitere dem Konzern zuzurechnende Posten sowie Ergebniseffekte aus der Eliminierung konzerninterner Transaktionen zwischen den Geschäftsfeldern. Der Anteil von Daimler am Ergebnis der EADS betrug -261 (i. V. 88) Mio. €. Der starke Rückgang des Ergebnisbeitrags ist überwiegend auf die bei der EADS im Konzernabschluss 2009 zusätzlich gebildeten Rückstellungen im Zusammenhang mit dem Militärtransporter A400M zurückzuführen (-237 Mio. €). Zusätzlich wirkten negative Wechselkurseffekte. Die dem Konzern zuzurechnenden Posten führten zu einem Ertrag von 30 (i. V. Aufwand von 486) Mio. € und umfassen insbesondere einen Ertrag von 265 Mio. € aus dem Verkauf der 5,3%igen Beteiligung an Tata Motors sowie einen Ertrag vor Steuern von 218 Mio. € infolge eines im Oktober 2010 positiv beschiedenen Rechtsverfahrens gegen die Daimler AG. Ebenso enthalten sind Aufwendungen von insgesamt 125 Mio. € für den Jubiläumsbonus sowie 88 Mio. € für die Erhöhung des Stiftungskapitals der Daimler und Benz Stiftung sowie weitere im Jahr 2010 entstandene Aufwendungen im Zusammenhang mit rechtlichen Verfahren.

Ausblick
Nach heutiger Einschätzung wird die weltweite Automobilnachfrage im Jahr 2011 weiter wachsen, allerdings nicht mehr so dynamisch wie im Vorjahr. Der globale Pkw-Markt könnte in der Größenordnung von 5 bis 7% zulegen und damit auf ein neues Rekordniveau ansteigen. Die asiatischen Schwellenländer und insbesondere der chinesische Markt werden dabei weiterhin eine tragende Rolle spielen. Mit Blick auf die Triademärkte ist dagegen weiterhin ein gemischtes Bild zu erwarten. Der US-Markt sollte seinen Erholungskurs fortsetzen, während für Westeuropa in Summe mit einer Stagnation der Pkw-Verkäufe zu rechnen ist. In Deutschland hingegen ist nach dem zweistelligen Marktrückgang im Jahr 2010 nun mit einem spürbaren Zuwachs zu rechnen. Der japanische Pkw-Markt dürfte dagegen das durch staatliche Kaufanreize künstlich überhöhte Niveau des Jahres 2010 nicht erreichen.
Die weltweite Nutzfahrzeugnachfrage wird 2011 voraussichtlich durch eine deutlich unterschiedliche Marktentwicklung innerhalb und außerhalb der Triade gekennzeichnet sein. In der Triade ist vor allem im Segment der mittelschweren und schweren Lkw davon auszugehen, dass die Erholung weiter an Fahrt gewinnt. Für die Region NAFTA ist mit einem Marktzuwachs von 20 bis 25% zu rechnen. Die Lkw-Nachfrage in Europa dürfte um 15 bis 20% zulegen. Nach dem Auslaufen der staatlichen Kaufanreize im Herbst des vergangenen Jahres ist für mittlere und schwere Lkw in Japan ein moderater Volumenzuwachs zu erwarten . Die Lkw-Nachfrage außerhalb der Triade wird maßgeblich vom chinesischen Markt beeinflusst. Nachdem das staatliche Anreizprogramm zum Jahresende 2010 beendet wurde, ist für dieses Jahr in China mit einem Nachfragerückgang zu rechnen.
Mercedes-Benz Cars geht für 2011 angesichts der insgesamt weiterhin günstigen Marktperspektiven sowie zahlreicher Modellwechsel und Produktneuheiten von einer weiteren Steigerung des Absatzes der Marke Mercedes-Benz aus. Dank des aktuellen und wettbewerbsfähigen Modellangebots wird das Geschäftsfeld auch 2011 von der hohen Nachfrage nach den Modellen der E-Klasse und vom Markterfolg der S-Klasse profitieren. Darüber hinaus wird seit Ende Januar die Neuauflage des viertürigen Coupés CLS an die Kunden ausgeliefert. Für zusätzliche Absatzimpulse werden dann von März an die neue Generation der Limousine und des T-Modells der C-Klasse und der neue Roadster SLK sorgen. Im Juni folgt das Coupé der C-Klasse, ab September die Neuauflage der M-Klasse und im vierten Quartal die Roadster-Variante des Mercedes-Benz SLS AMG. Im November geht die neue B-Klasse an den Start, das erste Modell von insgesamt vier neuen Fahrzeugen im Kompaktwagensegment.
Außerdem werden die besonders effizienten Vier-, Sechs- und Achtzylindermotoren sowie die Eco-Start-Stopp-Technologie in weiteren Fahrzeug-Modellen eingeführt. So kommt mit der neuen Generation der C-Klasse beispielsweise der C 220 CDI mit einem Verbrauch von nur 4,4 l/100 km bzw. 117g CO2/km in den Handel.

Für die Marke smart wird aufgrund der vollen Verfügbarkeit der neuen Generation des smart fortwo ein Absatzniveau in der Größenordnung des Jahres 2010 erwartet.

Auf der Basis der aktuellen Einschätzungen erwartet Daimler für 2011 ein EBIT aus dem laufenden Geschäft, das deutlich über dem Niveau des Jahres 2010 liegt. In den kommenden Jahren soll das Ergebnisniveau der einzelnen Geschäftsfelder und damit des Unternehmens insgesamt erhöht und nachhaltig die Zielrenditen erreicht werden. Vom erwarteten Wachstum der Automobilmärkte will der Konzern dabei überproportional profitieren.
Für das Automobilgeschäft wird über die Markt- und Produktzyklen hinweg eine jahresdurchschnittliche Umsatzrendite von 9% angestrebt, die ab dem Jahr 2013 nachhaltig erreicht werden soll. Basis hierfür sind die Zielrenditen der einzelnen Geschäftsfelder: 10% für Mercedes-Benz Cars, 8% für Daimler Trucks, 9% für Mercedes-Benz Vans und 6% für Daimler Buses. Für das Geschäftsfeld Daimler Financial Services hat sich der Konzern eine Eigenkapitalrendite von 17% vorgenommen. Im Zeitraum von 2011 bis 2012 wird Daimler insgesamt 20,4 Mrd. € für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (10,3 Mrd. €) sowie für Sachinvestitionen (10,1 Mrd. €) einsetzen. Das sind rund 5,3 Mrd. € mehr als in den Jahren 2009 und 2010. Umfangreiche Mittel sind unter anderem für den Ausbau der Produktionskapazitäten in den USA, in China, in Indien und Ungarn vorgesehen.
Daimler geht davon aus, dass sich die Zahl der Beschäftigten vor dem Hintergrund steigender Produktionsumfänge und der angestrebten Produktivitätsfortschritte 2011 leicht erhöhen wird.

03.02.2011 Mercedes Absatz per Januar 11

Mercedes-Benz startete im Januar erfolgreich in das Jubiläumsjahr des Automobils. Weltweit steigerte die Marke den Absatz um 23 Prozent und damit erneut im zweistelligen Prozentbereich. Insgesamt wurden 82.700 (i.V. 67.000) Fahrzeuge ausgeliefert. Mercedes konnte den besten Januarabsatz aller Zeiten erzielen und die positive Entwicklung der letzten Monate fortsetzen. In den drei größten Märkten Deutschland, USA und China stieg der Absatz im zweistelligen Prozentbereich
Für 2011 erwartet das Unternehmen positive Impulse durch eine Vielzahl neuer Produkte. Den Auftakt bildete der neue CLS, der seit 29. Januar in den Showrooms der Händler ist und bei den Kunden hervorragend ankommt. Für zusätzlichen Schwung wird auch der neue SLK sorgen, der letztes Wochenende seine Weltpremiere feierte und seit dem 17. Januar bestellt werden kann. In Europa wird er ab Frühjahr im Handel verfügbar sein.

Mercedes-Benz will den Absatzrekord des Jahres 2007 übertreffen und das beste Jahr der Unternehmensgeschichte erzielen. Für weiteren Rückenwind wird dabei die Einführung der neuen C-Klasse Generation im Frühjahr und des neuen C-Klasse Coupé im Sommer sorgen, gefolgt von der neuen M-Klasse und der B-Klasse Ende des Jahres.

In Deutschland konnte Mercedes-Benz im Januar erneut Marktanteile gewinnen und seine Position als Premiummarke Nummer eins behaupten. Die Auslieferungen stiegen um 20 Prozent auf 11.100 (i.V. 9.300) Einheiten. In Westeuropa insgesamt verbuchte Mercedes-Benz mit dem Verkauf von 32.400 Pkw eine Steigerungsrate von 18 Prozent. Dabei lag der Absatz beispielsweise in Großbritannien (plus 59 Prozent), Frankreich (plus sechs Prozent) oder Belgien (plus 25 Prozent) über dem Niveau vom Januar 2010. In China (inkl. Hongkong) entwickelte sich Mercedes-Benz weiter dynamisch und erzielte erneut einen Absatzrekord. Die Auslieferungen stiegen um 87 Prozent auf 15.600 (i.V. 8.300) Fahrzeuge. Mercedes-Benz ist damit auch im ersten Monat des neuen Jahres die Premiummarke mit dem stärksten Wachstum in China. Die Verkäufe legten im Januar außerdem in Japan (plus vier Prozent), Australien (plus 21 Prozent) und in der Türkei (plus 55 Prozent) zu. In den BRIC-Staaten Indien (plus 14 Prozent) und Russland (plus 41 Prozent) lagen die Auslieferungen im Januar auf Rekordniveau, in Brasilien steigerte Mercedes-Benz den Absatz ebenfalls deutlich (plus 60 Prozent).
Auch in den USA begann das Jahr für Mercedes-Benz äußerst positiv. Der Pkw-Absatz stieg um elf Prozent auf 16.400 (i.V. 14.700) Einheiten. Damit war Mercedes-Benz die volumenstärkste Premiummarke.

Mercedes-Benz erzielte im Januar in allen Produktsegmenten von der Kompakt- bis zur Luxusklasse zweistellige Zuwächse. Die S-Klasse Limousine setzte ihren Erfolgskurs des letzten Jahres fort: der Absatz stieg um 24 Prozent auf 5.300 Modelle. Damit ist sie wieder und trotz teilweise deutlich jüngerer Modelle der Wettbewerber die weltweite Nummer eins in ihrer Vergleichsklasse. Innerhalb des Luxussegments punktet auch der neue CL mit einem Plus von 75 Prozent. Die Modelle im E-Klasse Segment entwickelten sich ebenfalls anhaltend positiv mit einem Zuwachs von 18 Prozent und insgesamt 22.700 Verkäufen. Zwei Monate vor der Markteinführung der neuen Generation machen auch die volumenstarke C-Klasse Limousine und das T-Modell weiter Tempo: der Absatz stieg um 23 Prozent auf 22.100 Einheiten. Die A- und B-Klasse behaupteten sich im Januar sehr gut am Markt und steigerten die Auslieferungen um ein Viertel auf 12.300 Pkw. Sehr erfolgreich schnitt vergangenen Monat auch der modellgepflegte smart fortwo ab: 6.700 (i.V. 5.600) innovative Zweisitzer wurden weltweit verkauft, 20 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Getragen war diese Entwicklung insbesondere von hohen Zuwächsen in China, Deutschland und den USA.

31.01.2011 125! Jahre Innovationen by Mercedes-Benz

Festakt unter Beteiligung der Bundeskanzlerin und des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg
Bedeutung des Automobils für die gesellschaftliche, soziale und wirtschaftliche Entwicklung gewürdigt
In 125 Tagen um die Welt: Mercedes-Benz F-CELL World Drive
Neuer Meilenstein: 30 Millionen Pkw der Marke Mercedes-Benz seit 1945 an Kunden ausgeliefert
Sonderzahlung für die weltweiten Mitarbeiter
Kapital der Gottlieb Daimler- und Karl Benz-Stiftung wird auf 125 Millionen Euro aufgestockt
Dr. Dieter Zetsche: „Als Erfinder des Automobils hat Daimler den Anspruch, die Zukunft der Mobilität von der Spitze weg zu gestalten.“


Auf den Tag genau 125 Jahre nachdem Carl Benz im Jahr 1886 sein „Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb“ unter der Patentnummer 37435 beim damaligen Kaiserlichen Patentamt in Berlin einreichte, hat die Daimler AG mit einem Festakt den Geburtstag des Automobils gefeiert. Rund 1.400 Gäste folgten heute der Einladung des Erfinders des Automobils in die Mercedes-Benz Welt in Stuttgart. Besondere Ehrengäste des von Desirée Nosbusch moderierten Abends waren die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Angela Merkel, und der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Stefan Mappus. Sie trafen auf internationale Gäste aus Automobilbranche, Politik, Wirtschaft, Sport, Gesellschaft und Medien sowie auf die Vorstände, Aufsichtsräte und zahlreiche Mitarbeiter der Daimler AG.

Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter von Mercedes-Benz Cars, betonte die Bedeutung des Automobils: „Die Erfindung von Daimler und Benz hat die Welt zum Besseren verändert – und sie wird dies auch weiter tun. Die Geschichte hat gezeigt: Wenn eine Gesellschaft automobil wird, dann wird sie auch sozial mobil und wirtschaftlich erfolgreich.“ Gleichzeitig richtete Dr. Zetsche den Blick nach vorn: „Als Erfinder des Automobils hat Daimler den Anspruch, die Zukunft der Mobilität von der Spitze weg zu gestalten.“
Eine wesentliche Herausforderung liege dabei im Übergang zur Elektromobiliät. Dr. Zetsche zeigte sich überzeugt: „Wenn Daimler und Benz noch lebten, dann würden sie uns raten, grüne Autos noch faszinierender und faszinierende Autos noch grüner zu machen. Nur attraktive Innovationen sind wirksame Innovationen.“


Weltreise von Brennstoffzellen-Fahrzeugen startet
Ein konkreter Beleg für die Innovationskraft von Daimler und Mercedes-Benz im Bereich grüner Technologien wurde im Rahmen des Festakts auf eine Weltreise geschickt. Gemeinsam mit der Bundeskanzlerin, den Motorsportlern Michael Schumacher, Nico Rosberg und David Coulthard sowie drei Ingenieurinnen der Daimler AG startete Dr. Zetsche symbolisch den Mercedes-Benz F-CELL World Drive. In125 Tagen fahren drei Modelle der B-Klasse mit Brennstoffzellenantrieb rund um den Globus.

Patenturkunde für Batterietechnologie
Genau 125 Jahre nach der Patenteinreichung durch Carl Benz und mehr als 80.000 erteilte Patente später erhielt die Daimler AG im Verlauf des Abends ein weiteres Technologie-Patent. Cornelia Rudloff-Schäffer, Präsidentin des Deutschen Patent- und Markenamtes, übergab Dr. Zetsche die Urkunde für die so genannte Bipolare Rahmenflachzelle. Deren Technologie ist bei Daimler aktuell im Forschungsstadium und bietet das Potenzial, ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Industrialisierung der Lithium-Ionen-Batterie zu sein.

30 Millionen Pkw von Mercedes-Benz
Pünktlich zum 125. Geburtstag des Automobils und nach 65 Jahren Nachkriegsproduktion hat die Marke Mercedes-Benz eine neue Rekordmarke erreicht. 30 Millionen Fahrzeuge der Marke mit dem Stern wurden seit 1945 an Kunden ausgeliefert. Dr. Dieter Zetsche: „Das Erreichen dieser Absatzmarke ist ein weiterer wichtiger Meilenstein unserer Unternehmensgeschichte und ein eindrucksvoller Beleg für die Beliebtheit unserer Fahrzeuge bei Kunden in der ganzen Welt.“

Auftakt für zahlreiche Aktivitäten
Der Festakt in der Mercedes-Benz Welt war der offizielle Start in das Jubiläumsjahr 2011, das Daimler unter das Motto „125! Jahre Erfinder des Automobils“ stellt. Die Marke Mercedes-Benz würdigt das besondere Datum unter der Überschrift „125! Jahre Innovation“. Im Jahresverlauf ist eine Vielzahl von Veranstaltungen rund um den 125. Geburtstag des Automobils geplant.

Sonderzahlung an die weltweit Beschäftigten
Die Erfolge des Unternehmens sind in höchstem Maße dem Engagement und der Begeisterung der weltweit rund 260.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Daimler geschuldet. Daher finden im kommenden Jahr zahlreiche Maßnahmen, Aktionen und Projekte statt, die die Mitarbeiter in den Mittelpunkt rücken. Zunächst wird das Unternehmen insgesamt 125 Millionen Euro an Erfolgsprämien an die weltweit Beschäftigten auszahlen. Abhängig von der Betriebszugehörigkeit sind in Stufen maximal 1.000 Euro pro Mitarbeiter vorgesehen, um die besondere Leistung in den vergangenen Jahren zu honorieren.

Unterstützung der Gottlieb Daimler- und Karl Benz-Stiftung
Zusätzlich zu den Sonderzahlungen an die Beschäftigten setzt die Daimler AG auch ein Zeichen sozialer und gesellschaftlicher Verantwortung: das Unternehmen wird das Kapital der Gottlieb Daimler- und Karl Benz-Stiftung (www.daimler-benz-stiftung.de) auf insgesamt 125 Millionen Euro aufstocken. Diese Stiftung wurde 1986 – dem Jahr des 100. Geburtstags des Automobils – gegründet und befasst sich vor allem mit langfristig angelegten Forschungsprojekten zu dem sich immer wieder verändernden Verhältnis zwischen Mensch, Umwelt und Technik. Mit dem erhöhten Kapital soll die Stiftung zu einer Denkfabrik zu diesem Themenfeld ausgebaut werden.

„125 Projekte, die bewegen“
Eine ganz besondere Aktion würdigt auch das gesellschaftliche Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: „Wir bewegen was! – 125 Mitarbeiter-Projekte der Nachhaltigkeit“. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland können sich mit Projekten aus den Bereichen Umwelt und Soziales bewerben, für die sie sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich einsetzen. Aus den Einreichungen werden durch eine Expertenjury 125 Projekte ausgewählt, die dann durch Daimler mit bis zu 5.000 Euro je Projekt unterstützt oder finanziert werden. Teilnehmen kann jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin, die sich in einer gemeinnützigen Organisation oder einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft engagiert oder engagieren möchte. Start der Bewerbungsphase ist am 29. Januar 2011. Ähnliche Aktionen werden auch in anderen Ländern wie etwa Brasilien oder Frankreich realisiert.

Feste für Mitarbeiter und deren Familien
Zudem werden 2011 an nahezu allen Daimler-Standorten weltweit Mitarbeiter- und Familienfeste ausgerichtet. Diese Standortveranstaltungen sollen ein Dankeschön an die Belegschaft sein. Bereits für den Festakt wurden 125 Gästekarten an Mitarbeiter verlost, weitere Aktionen, bei denen u.a. Tickets für das Fußball-Länderspiel in der Mercedes-Benz Arena sowie zahlreiche Sachpreise ausgeschrieben werden, folgen.

Ausstellungen in der ganzen Welt
Zentraler Ankerpunkt für die Geschichte des Automobils ist das Mercedes-Benz Museum, das 2011 sein fünfjähriges Jubiläum im neuen Domizil an der Mercedesstraße in Stuttgart feiert. Dort wird von Mai bis September 2011 die Daimler Kunst Sammlung mit der Ausstellung Art & Stars & Cars gastieren. Präsentiert werden mehr als 160 Exponate moderner und zeitgenössischer Kunst von über 80 international renommierten Künstlern aus der Unternehmenssammlung. Darunter befinden sich zahlreiche Arbeiten, die in der Auseinandersetzung mit der Geschichte, den Typen oder dem Design der Mercedes-Benz Automobile entstanden sind. Hierzu gehört u.a. die legendäre CARS Serie von Andy Warhol, die der Pop-Art Künstler vor 25 Jahren zum 100-jährigen Automobil-Jubiläum entwarf. Neben weiteren Werken mit Automobil-Bezügen u.a. von Bertrand Lavier, Robert Longo, Sylvie Fleury und Vincent Szarek, wird eine anlässlich des 125. Geburtstages beauftragte Arbeit erstmals im Mercedes-Benz Museum zu sehen sein.

Unter dem Titel „125 Geschichten, die bewegen“ wird ein Buch mit 125 Anekdoten rund um das Automobil veröffentlicht. Der Leser erfährt so Wissenswertes, Unterhaltsames und Überraschendes – darunter auch ganz neue Geschichten, die bislang nicht schriftlich festgehalten worden sind. In den internationalen Mercedes-Benz Galleries, Mercedes-Benz Brand Centern, den deutschen Mercedes-Benz Kundencentern und ausgewählten Niederlassungen veranschaulichen Ausstellungen mit historischen und aktuellen Exponaten den Einfluss der Erfindung des Automobils auf die Gesellschaft und belegen die Innovationskraft von Mercedes-Benz – vor allem mit Blick auf die Zukunft der Mobilität. Darüber hinaus wird Daimler eine Wanderausstellung klassischer Fahrzeuge zeigen, die in den kommenden zwei Jahren durch ausgewählte Einkaufscenter in Deutschland touren und damit für Millionen von Menschen die Automobilgeschichte erlebbar machen wird.

Im Sommer wird Mercedes-Benz zudem in enger Zusammenarbeit mit den internationalen offiziellen Mercedes-Benz Clubs in Berlin das größte Mercedes-Benz Treffen aller Zeiten veranstalten.

Rückblick: 125 Jahre Innovationen im Automobilbau Als Carl Benz am 29. Januar 1886 sein Patent 37435 in Berlin anmeldete, ahnte niemand, welchen Siegeszug das moderne Automobil in den kommenden 125 Jahren nehmen würde. Weniger als 100 Kilometer entfernt, arbeitete nahezu zeitgleich der schwäbische Erfinder und Unternehmer Gottlieb Daimler erfolgreich an seiner Motorkutsche, die er im gleichen Jahr fertig stellte. Beide mussten allerdings auf die wirtschaftliche Verwertung ihrer richtungsweisenden Entwicklungen noch einige Jahre warten. Der lange Weg zur Geburtstunde des modernen Automobils Bereits im 18. Jahrhundert gab es insbesondere in England und Frankreich erste Versuche, Fahrzeuge durch Dampfmaschinen anzutreiben. Im Laufe des 19. Jahrhunderts experimentierten unzählige Ingenieure, Entwickler und Erfinder in ganz Europa an der Weiterentwicklung der Dampfmaschinen. Auch Elektromotoren wurden erstmals erprobt. Der entscheidende Schritt hin zur Erfindung des modernen Automobils durch Gottlieb Daimler und Carl Benz erfolgte jedoch in Deutschland mit der Erfindung des Viertaktmotors (Gasmotor) durch Nikolaus August Otto. Sowohl Gottlieb Daimler und sein kongenialer Partner, Wilhelm Maybach, als auch Carl Benz erkannten die Chance in der Reduktion von Größe und Gewicht der Motoren bei gleichzeitiger Erhöhung der Leistungsfähigkeit. Die Konsequenz mit der Carl Benz und Gottlieb Daimler ihre Ideen weiterentwickelten, patentierten, umsetzten, erprobten, zur Marktreife brachten und schließlich in Serie produzierten, macht sie zu den Vätern einer Erfindung, die die Welt verändern sollte – gesellschaftlich, kulturell und wirtschaftlich.

27.01.2011 SLS und S-Klasse Auto des Jahres 2011

Die Mercedes-Benz S-Klasse ist das beste Auto der Luxusklasse, der Supersportler Mercedes-Benz SLS AMG ist der beste Sportwagen. Das ist das Ergebnis der Leserumfrage der großen deutschen Automobil-Fachzeitschrift „auto, motor und sport“. Der SLS wurde damit in zwei aufeinanderfolgenden Jahren als „Bestes Auto des Jahres“ in seiner Kategorie ausgezeichnet. Auch die S-Klasse Limousine hat diese begehrte Auszeichnung in den letzten Jahren bereits mehrfach gewonnen. Damit nehmen die Automobile aus Stuttgart eine Sonderstellung ein.

Seit 1977 führt die Automobil-Fachzeitschrift „auto, motor und sport“ die Wahl zu den „Besten Autos des Jahres“ durch. Über 90.000 Teilnehmer haben sich dieses Mal an dem traditionsreichen Leserwettbewerb beteiligt und die besten Autos des Jahres 2011 gekürt. 315 Fahrzeuge in zehn Kategorien hatten die Redakteure von „auto, motor und sport“ ihren Lesern dieses Jahr zur Wahl gestellt, darunter 40 brandneue Kandidaten.

24.01.2011 Daimler gibt Carbon Joint-Venture für neuen SL bekannt

Toray Industries und die Daimler AG haben bekannt gegeben, dass die Unternehmen ein gemeinsames Joint Venture (Hauptsitz: Esslingen, Deutschland) für die Herstellung und Vermarktung von Automobilteilen aus carbonfaserverstärkten Kunststoffen (CFK) gründen. Die Unternehmen unterzeichneten heute den Joint-Venture Vertrag. Im Rahmen der Entwicklungsvereinbarung, die im März letzten Jahres unterzeichnet wurde, arbeitet Toray an der Entwicklung von optimalen Ausgangsmaterialien zur Herstellung von Carbonfasern und neuen Formgebungsprozessen. Daimler übernimmt die Verantwortung für die Gestaltung der Komponenten, die Entwicklung von Technologien zur Integration dieser Teile im Gesamtfahrzeug und die Prozessautomatisierung. Durch die Verbindung der beidseitig ausgeprägten Kompetenzen und Stärken gelang es beiden Unternehmen, eine hocheffiziente Verfahrenstechnologie für die Massenproduktion von CFK-Teilen zu entwickeln, die einen deutlich kürzeren Formgebungszyklus bringen wird.

Die Partner planen mit der Serienfertigung von CFRP Komponenten mit einem Kurzzyklus-Harzinjektionsverfahrens (Short Cycle Resin Transfer Molding, RTM) in 2012 zu starten. Dabei handelt es sich um ein neues Verfahren für den CFK-Formgebungsprozess das Toray für Pkws der Marke Mercedes-Benz entwickelt hat.
Leichtbau ist ein integraler Bestandteil der Strategie von Daimler auf dem Weg zur nachhaltigen Mobilität. Das Unternehmen hat es sich zum Entwicklungsziel gesetzt, das Rohkarosseriegewichts bei allen Mercedes-Benz Fahrzeugen um bis zu 10 Prozent gegenüber den Vorgängermodellen zu reduzieren. Damit kann die Kraftstoffeffizienz noch weiter verbessert und die Emissionen weiter reduziert werden. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt Daimler auf die Entwicklung neuer Technologien, die auf Grundlage des Prinzips basieren, das richtige Material am richtigen Ort einzusetzen. Die Verwendung von CFK-Teilen in geplanten Karosserien ist integraler Bestandteil dieser Leichtbaustrategie.

Der Einsatz von Carbonfaser dürfte künftig als wichtiger Stellhebel dienen, um beträchtliche Gewichtssenkungen der Fahrzeugkarosserie zu erzielen. Diese gemeinsame Leichtbauentwicklung von Toray und Daimler kannn künftig auch Gewichtszunahmen infolge zusätzlicher Sicherheits- oder Komfortfunktionen sowie alternativen Antriebssysteme teilweise aufwiegen. Außerdem tragen CFK-Teile zu einer erhöhten Steifigkeit der Karosserie bei, wodurch die Stabilität der Fahrgastzelle nochmals erhöht wird. Davon profitieren die Insassen bei Unfällen, gleichzeitig erhöht dies auch den Komfort und ist insofern ein Beitrag zu den Kernmarkenwerten von Mercedes-Benz. Die beiden Unternehmen beabsichtigen, ihre gemeinsamen Aktivitäten in der Entwicklung weiter voranzutreiben, um eine Produktionstechnolgie für die Serienfertigung zu erhalten, die auch hinsichtlich ihrer Kosteneffekte äußerst attraktiv ist. Das Joint Venture wird die CFK-Bauteile herstellen und vermarkten, und so die Einführung von Carbonfaser-Verbundmaterialien im Automobilbereich gerade für den Serieneinsatz weiter voranzutreiben, weit über die heutigen Anwendungen (z. B. Sport Cars) hinaus.

Der erste Einsatz wird im neuen Mercedes-Benz SL (R231; Debüt Sommer 2012) sein. Später werden weitere Baureihen folgen. Die Teile werden dann dort eingesetzt wo es am meisten Sinn macht (intelligenter Materialmix).

13.01.2011 ADAC zeichnet aktive Assistenzsysteme aus

Europas größter Automobilclub ADAC mit inzwischen 17 Millionen Mitgliedern verlieh jetzt zum siebten Mal seine begehrte Auszeichnung „Gelber Engel“. In der Kategorie „Innovation und Umwelt“ zeichnete eine hochkarätige Jury den Aktiven Spurhalte- und Totwinkel-Assistenten von Mercedes-Benz aus. Damit belegen Innovationen aus dem Hause Daimler AG bereits zum vierten Mal den ersten Platz bei diesem wichtigsten automobilen Innovationspreis.

Der Aktive Totwinkel- und Spurhalte-Assistent sind zwei von zehn Sicherheitsinnovationen, die Mercedes-Benz ab März in der C-Klasse Facelift und damit vielen Kunden verfügbar macht (nach E- und S-Klasse, CL).

Seine Weltpremiere erlebte der Aktive Spurhalte- und Totwinkel-Assistent Mitte 2010 in Fahrzeugen der Luxusklasse. Der Aktive Totwinkel-Assistent warnt den Fahrer, wenn bei einem Spurwechsel Kollisionsgefahr droht, weil auf der Nachbarspur im „toten Winkel“ ein anderes Fahrzeug unterwegs ist. Ignoriert der Fahrer die Warnhinweise und kommt dem Fahrzeug auf der Nachbarspur gefährlich nahe, erfolgt ein richtungskorrigierender Bremseingriff. Der Aktive Spurhalte-Assistent tritt in Aktion, wenn das Fahrzeug ungewollt eine durchgezogene oder gestrichelte Linie rechts oder links der Fahrspur überfährt. In diesem Fall warnen eine Anzeige im Kombi-Instrument sowie Vibrationen des Lenkrads den Autofahrer. Reagiert der Fahrer im Falle der durchgezogenen Linie nicht auf die Warnung, kann der Aktive Spurhalte-Assistent durch das ESP® die gegenüberliegenden Räder abbremsen, um das Fahrzeug zurück in die Spur zu bringen und damit am Überfahren der durchgezogenen Linie zu hindern.

Mercedes-Benz und Daimler waren bereits in den vergangenen Jahren dreifach in der Kategorie „Innovation und Umwelt“ ausgezeichnet worden: 2006 für die saubere Dieseltechnologie BlueTEC, 2007 für den Aktiven Bremsassistenten im Bereich Lkw und 2009 für die innovative Lithium-Ionen-Batterie im S 400 HYBRID (zusammen mit der Continental AG).

07.01.2011 Mercedes Absatz 2010: +15%

Der Absatz von Mercedes-Benz hat sich 2010 durchwegs positiv entwickelt. Die Verkäufe stiegen jeden Monat im zweistelligen Prozentbereich, bereits Ende November wurde das Volumen des Jahres 2009 übertroffen. Das vierte Quartal war mit 313.700 Auslieferungen und einem Zuwachs von 14 Prozent das beste der Unternehmensgeschichte. Im Gesamtjahr konnte Mercedes-Benz den Absatz weltweit um 15 Prozent steigern, 1.167.700 (i.V. 1.012.300) Einheiten wurden an Kunden übergeben. Im Dezember konnte Mercedes-Benz mit dem Verkauf von 108.100 (i.V. 97.700) Einheiten trotz des bereits sehr starken Vorjahresmonats um elf Prozent und damit den vierzehnten Monat in Folge zweistellig zulegen.

Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars: „Das letzte Jahr war für uns ein voller Erfolg. Wir haben praktisch alle unsere Ziele übertroffen, einige sogar erheblich – unser Absatz entwickelte sich in vielen Märkten deutlich besser als erwartet. Die Prognose, 2010 mit Mercedes-Benz mindestens zehn Prozent zu wachsen, haben wir somit mehr als erfüllt. Wir sind stärker gewachsen als der weltweite Pkw-Gesamtmarkt und konnten daher Marktanteile gewinnen. Geprägt war das Jahr 2010 insbesondere vom Erfolg der E- und S-Klasse sowie hohen Zuwachsraten vor allem in China und den anderen BRIC-Staaten. Mit unserer Entwicklung in den USA sind wir ebenfalls sehr zufrieden.“

Produktoffensive: positive Impulse in 2011
Zu den Perspektiven für das Jahr 2011 sagte Zetsche: „Die Aussichten für Mercedes-Benz im neuen Jahr sind sehr gut. Wir haben eine attraktive, wettbewerbsfähige Modellpalette und erwarten uns von einer Vielzahl neuer Produkte zusätzlichen Rückenwind.“
Den Auftakt der Produktoffensive des Jahres 2011 bildet der neue CLS, dessen Auftragseingänge noch vor der Markteinführung am 10. Januar eine Fortsetzung der bisherigen Erfolgsgeschichte nahelegen. Der CLS verbindet ganz im Sinne der Markenwerte Perfektion, Faszination und Verantwortung faszinierendes Design mit höchster Qualität, umfassender Sicherheitsausstattung und hervorragender Effizienz. Ab Frühjahr wird dann die neue Generation des volumenstärksten Modells, der C-Klasse, für Absatzimpulse sorgen, ebenso wie der neue SLK und das neue C-Klasse Coupé. Im Herbst folgt die neue M-Klasse, die die Nachfrage im SUV-Segment weiter beleben wird. Ende des Jahres startet mit der neuen B-Klasse das erste Modell der neuen Kompaktwagengeneration. Zudem setzt Mercedes-Benz die Einführung seiner neuen und besonders effizienten Vier-, Sechs- und Achtzylindermotoren sowie der serienmäßigen Start-Stopp-Funktion fort. So kommt beispielsweise mit der neuen Generation der C-Klasse der C 220 CDI BlueEFFICIENCY mit einem Verbrauch von nur 4,4 l/100 km und einem CO2 Ausstoß von 117 Gramm auf den Markt.

China: Absatz mehr als verdoppelt und Premiummarke mit stärkstem Wachstum – übrige BRIC Staaten mit Plus von 40 bis 80 Prozent Im drittgrößten Einzelmarkt China (inkl. Hongkong) erzielte Mercedes-Benz 2010 jeden Monat neue Rekordabsätze und konnte damit schneller wachsen als die Kernwettbewerber. Das ursprüngliche Ziel von 120.000 Verkäufen wurde bereits Ende November überschritten. Die Auslieferungen summierten sich im Gesamtjahr auf 148.400 (i.V. 70.100) Pkw, das entspricht einem Plus von 112 Prozent. Im Dezember entschieden sich noch einmal 18.300 (i.V. 9.500) und damit 94 Prozent mehr Kunden für einen Pkw der Marke mit dem Stern als im Vorjahresmonat.
Mercedes-Benz verzeichnete neben China auch in vielen weiteren Märkten sehr hohe Zuwächse. In Indien war 2010 eine starke Dynamik im Premiumsegment zu beobachten, der Absatz von Mercedes-Benz lag mit dem Rekordwert von 5.800 Einheiten und einem Plus von 80 Prozent deutlich über den Erwartungen. In Russland wurden ebenfalls mehr Fahrzeuge verkauft als je zuvor (19.700 E./+64%). In Brasilien stiegen die Auslieferungen um 46 Prozent auf 7.500 Einheiten. Rekordabsätze gab es auch in Südkorea (16.500 E./+86%) und der Türkei (12.300 E./+27%). In Südafrika (22.300 E./+16%) war MercedesBenz Marktführer in 2010. Ebenfalls sehr erfolgreich schnitt Mercedes-Benz in Australien (18.900 E./+19%) und Taiwan (7.200 E./+49%) ab.

In den USA übertraf Mercedes-Benz 2010 sein ursprüngliches Absatzziel von 200.000 Einheiten. Im Gesamtjahr lieferte die Marke in ihrem zweitgrößten Einzelmarkt 216.400 (i.V. 190.600) Pkw aus, was einem Zuwachs von 14 Prozent entspricht. Damit konnte Mercedes-Benz Marktanteile gewinnen. Im Dezember lag der Absatz in den USA mit 20.100 (i.V. 20.000) Einheiten leicht über Vorjahr, trotz der starken Verkäufe im Dezember 2009. Einen neuen Bestwert gab es in Kanada, wo Mercedes-Benz Marktführer war und insgesamt 28.100 Pkw an Kunden übergab, ein Plus von 16 Prozent.

In Deutschland war Mercedes-Benz 2010 erneut und mit Abstand die meistverkaufte Premiummarke. Der Marktanteil stieg im Vergleich zum Vorjahr deutlich auf 9,6 Prozent. Im vierten Quartal konnte die Marke den Absatz um elf Prozent steigern. Vor dem Hintergrund des starken Gesamtmarktrückgangs (minus 23 Prozent) lag der Absatz von Mercedes-Benz im Jahr 2010 mit 265.000 (i.V. 265.500) Pkw wie erwartet auf dem Niveau des Vorjahres. In Westeuropa (ohne Deutschland) wurden im Berichtsjahr 291.900 (i.V. 286.100) Pkw der Marke Mercedes-Benz verkauft, das entspricht einem Zuwachs von zwei Prozent. Über Vorjahr lagen die Verkäufe dabei beispielsweise in Großbritannien und Spanien. In Portugal erzielte Mercedes-Benz mit einem Zuwachs von 36 Prozent und 9.100 verkauften Pkw das beste Jahr der Unternehmensgeschichte.

Ein wichtiger Meilenstein des vergangenen Jahres war die Komplettierung der E-Klasse Familie durch das E-Klasse Cabrio im Frühjahr – bis zum Jahresende wurde es bereits 20.800 Mal verkauft. Auch alle anderen Modelle der E-Klasse fanden im Jahresverlauf großen Anklang. Die Limousine überzeugte mit 208.400 Auslieferungen 32 Prozent mehr Kunden als im Vorjahr. Beim T-Modell stiegen die Verkäufe um mehr als das Doppelte (44.400 E./plus 157 Prozent). Beide Modelle waren im Gesamtjahr Marktführer in ihrem jeweiligen Segment. Das Coupé erfreute sich ebenfalls großer Beliebtheit (49.600 E./+39%).

Neben dem Erfolg der E-Klasse trugen 2010 auch hohe Zuwächse bei der S-Klasse zu einem hochwertigen Modellmix bei. Für die Luxuslimousine entschieden sich 66.500 Kunden. Das entspricht insbesondere angesichts neuer Modelle der Wettbewerber einer beeindruckenden Steigerung um 25 Prozent. 2010 war Mercedes-Benz nicht nur bei den Verkäufen der S-Klasse dem Wettbewerb in diesem Segment voraus, sondern auch bei der Effizienz: Der S 250 CDI BlueEFFICIENCY ist mit einem Kraftstoffverbrauch von nur 5,7 l/100 km die sparsamste Luxuslimousine der Welt. Der Mercedes-Benz S 350 BlueTEC zählt zu den saubersten Dieselfahrzeugen weltweit und erreichte kürzlich als erstes Fahrzeug in der Oberklasse fünf Sterne beim ADAC EcoTest. Für weiteren Rückenwind sorgte auch der neue CL, der nach seiner Markteinführung im vierten Quartal mit einem Plus von 53 Prozent punktete. Im Bereich der High-End Luxuslimousinen präsentierte das Unternehmen im Frühjahr 2010 den modellgepflegten Maybach mit deutlich erweiterten Ausstattungsmöglichkeiten. Insgesamt lag der Absatz im vergangenen Jahr trotz einer Produktionspause aufgrund der Modellumstellung mit rund 200 Fahrzeugen auf Vorjahresniveau.

Der Bestseller von Mercedes-Benz, die C-Klasse, entwickelte sich 2010 äußerst erfolgreich. Im Jahr vor Einführung der Modellpflege konnte die Limousine die Auslieferungen um elf Prozent auf 250.600 Einheiten steigern und lag damit vor den Verkäufen der Wettbewerber in diesem Segment. Das T-Modell war 2010 ebenfalls sehr beliebt (62.900 E./+9%). Innerhalb des SUV-Segments waren 2010 alle Braureihen erfolgreich, so dass die Verkäufe insgesamt auf Rekordniveau lagen (200.500 E./+17%). Daran hatte der GLK entscheidenden Anteil, er erzielte mit einem Zuwachs von 20 Prozent einen neuen Bestwert. Für Schwung sorgten auch die neue Generation der R-Klasse (+7%) sowie die M-Klasse (+12%), die GL-Klasse (+28%) und die G-Klasse (+19%).

Ein Jahr vor dem Start des ersten Modells der neuen Kompaktwagengeneration von Mercedes-Benz behauptete sich die A- und B-Klasse sehr gut am Markt. Die Verkäufe im Segment lagen mit 222.400 (i.V. 219.300) Pkw über Vorjahr. Auf dem Gebiet alternativer Antriebe belegen die A-Klasse E-Cell mit Elektroantrieb und die B-Klasse F-Cell mit Brennstoffzellenantrieb beispielhaft die Innovationskraft und Technologieführerschaft des Unternehmens. Beide werden bereits unter Serienbedingungen produziert, die ersten Fahrzeuge der B-Klasse F-Cell gingen Ende letzten Jahres an Kunden in Europa und den USA, die Auslieferungen der A-Klasse E-Cell starten ab Anfang 2011.

Der smart fortwo electric drive wird seit Herbst 2009 in Kleinserie gefertigt. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde 2010 das Produktionsziel auf 1.500 Einheiten erhöht, bis Ende des Jahres wurde bereits die Hälfte davon ausgeliefert. Der weltweite Absatz des smart fortwo lag 2010 bei 97.500 (i.V. 117.000, -17%) Modellen. Die Absatzentwicklung wurde maßgeblich durch starke Rückgänge der Vergleichsklasse beeinflusst, insbesondere in den wichtigen smart Märkten Deutschland, Italien oder Frankreich. Dennoch hielt sich der innovative Zweisitzer beispielsweise in Deutschland im Dezember bereits den zehnten Monat in Folge an der Spitze seiner Klasse. In China, wo er seit April 2009 erhältlich ist, ist er ebenfalls sehr beliebt: 3.900 Einheiten, mehr als doppelt so viele wie noch im Vorjahr, wurden 2010 ausgeliefert (+116%).

03.12.2010 Mercedes Absatz per Nov 2010

Mercedes-Benz macht beim Absatz weiter Tempo: im November entschieden sich 105.200 (i.V. 88.600) Kunden für ein Fahrzeug der Marke, 19 Prozent mehr als im Vorjahr – und mehr als jemals zuvor in einem November. Mercedes-Benz erzielte damit erneut einen starken Zuwachs gegenüber dem Vorjahresmonat, obwohl der Absatz im November 2009 nach der Krise bereits wieder gestiegen war - insbesondere in den USA. Seit Januar lieferte Mercedes-Benz weltweit insgesamt 1.059.600 (i.V. 914.700) Pkw aus, was einem Wachstum von 16 Prozent entspricht.
In Deutschland war Mercedes-Benz im November wieder die unangefochtene Nummer eins der Premiummarken. Der Absatz stieg in einem weiterhin rückläufigen Gesamtmarkt (minus sechs Prozent) um 22 Prozent, 27.700 (i.V. 22.800) Fahrzeuge wurden an Kunden übergeben. Mercedes-Benz konnte damit seinen Marktanteil deutlich auf 11,2 Prozent steigern. In Westeuropa insgesamt erzielte die Marke mit dem Stern mit der Auslieferung von 50.900 (i.V 45.700) Pkw einen Zuwachs von elf Prozent.
Im November profitierte Mercedes-Benz wieder von einer starken Nachfrage in China (inkl. Hongkong). Dr. Joachim Schmidt: „Wir entwickeln uns in China weiter dynamisch und wachsen schneller als unsere Premiumwettbewerber. Daher konnten wir bereits im November unser Ziel, dieses Jahr in China über 120.000 Fahrzeuge zu verkaufen, erreichen.“ Nach elf Monaten summieren sich die Verkäufe auf 130.100 Einheiten, das sind mehr als doppelt so viele wie von Januar bis November 2009 (plus 114 Prozent). Im November stieg der Absatz um 68 Prozent auf das Rekordniveau von 14.600 (i.V. 8.700) Einheiten. Auf Wachstumskurs ist die Marke auch in den anderen BRIC Staaten Brasilien (plus 49 Prozent), Indien (plus 84 Prozent) und Russland (plus 76 Prozent). Innerhalb der Region Asien/Pazifik entwickelt sich neben China der sükoreanische Markt weiter dynamisch. Dort lagen die Verkäufe von Mercedes-Benz auf Rekordniveau (1.600 E./plus 47 Prozent). In Südafrika erzielte die Marke mit dem Verkauf von 1.800 Einheiten ein Plus von 18 Prozent.
In den USA wuchs Mercedes-Benz im November um acht Prozent auf 18.200 (i.V. 16.800) Einheiten. Seit Jahresbeginn liegt der Absatz damit bei insgesamt 196.300 (i.V. 170.400) Pkw, was einem Plus von 15 Prozent entspricht. Im bisherigen Jahresverlauf gewann Mercedes-Benz damit Marktanteile. In Kanada schloss die Marke mit 2.400 Pkw einen neuen Rekordmonat ab (plus 15 Prozent). Mercedes-Benz verzeichnete im November über alle Produktsegmente hinweg Zuwächse. Die weltweite Marktführerschaft beispielsweise der E-Klasse Limousine und des T-Modells im Jahresverlauf sowie hohe Steigerungsraten bei neuen Produkten wie dem CL (plus 63 Prozent) und der R-Klasse (plus 37 Prozent) belegen die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität des Produktportfolios. Die S-Klasse steigerte ihre Verkäufe seit Januar über ein Viertel, 59.700 Kunden entschieden sich für die Luxuslimousine (plus 27 Prozent). Die E-Klasse Limousine und das T-Modell sind ebenfalls auf Erfolgskurs und punkteten im gleichen Zeitraum mit einem Plus von 48 Prozent (229.800 E.). Auch die C-Klasse Limousine behauptete von Januar bis November die Marktführerschaft in ihrem Segment und legte um 10 Prozent zu. Allein im November lag der Absatz 16 Prozent über Vorjahr. Der C-Klasse Kombi erzielte vergangenen Monat wieder einen Rekord und ein Wachstum von 39 Prozent. Die SUV-Verkäufe lagen im Berichtsmonat ebenfalls auf Rekordniveau (20.700 Einheiten/plus 32 Prozent). Wachstumstreiber waren neben der R-Klasse beispielsweise der GLK (plus 41 Prozent) und der GL (plus 50 Prozent). Des Weiteren kamen die Kompaktwagen von Mercedes-Benz wieder gut bei den Kunden an: A- und B-Klasse lagen mit 21.200 Einheiten 15 Prozent über dem Vorjahr.

Vom smart fortwo wurden im November 7.100 (i.V. 9.800) Modelle ausgeliefert (minus 27 Prozent). Seit Jahresbeginn beläuft sich der Absatz auf insgesamt 89.900 (i.V. 107.000) Einheiten (minus 16 Prozent). Der smart fortwo konnte in diesem Jahr in vielen Märkten wie beispielsweise Italien, Frankreich und Deutschland seine Marktposition ausbauen. In Deutschland war er vergangenen Monat zum neunten Mal in Folge die Nummer eins in seinem Segment, das um 32 Prozent zurückging. Der Absatz des smart fortwo wird von anhaltend starken Rückgängen seines Marktsegments insbesondere in den großen smart-Märkten Italien, Deutschland und Frankreich beeinflusst. Das Unternehmen erwartet für das Gesamtjahr 2010 beim smart fortwo einen Absatz in der Größenordnung von 100.000 Einheiten.

24.11.2010 50 Jahre Mercedes Automatikgetriebe


Stuttgart-Hedelfingen: K4A 025 – unter diesem nüchternen Kürzel brachte Mercedes-Benz zu Beginn der 1960er Jahre eine wegweisende technische Neuerung auf den deutschen Automobilmarkt: ein automatisches Getriebe mit hydraulischer Kupplung, vier Gängen und einer geschwindigkeitsabhängigen Gangwahl. Eine Erfolgsgeschichte: Seit nunmehr 50 Jahren entwickelt und produziert Mercedes-Benz am Standort Untertürkheim Mercedes-Benz Automatikgetriebe – mittlerweile in fünfter Produktgeneration.
Technisch betrachtet liegen zwischen dem Urahnen und der neuesten Getriebegeneration Welten. Der Anspruch, Komfort und Effizienz der Automatikgetriebe ständig weiter zu verbessern, ist jedoch unverändert geblieben und noch immer die treibende Kraft im Getriebewerk Hedelfingen.

Fünf Generationen Automatikgetriebe und rund 18 Millionen Einheiten sind seit Anfang der 1960er Jahre im Werkteil Hedelfingen vom Band gelaufen. Mit der wachsenden Beliebtheit der „Automatik“ bei den Kunden stiegen die Anforderungen an die Produktion der Aggregate. In den fünfzig Jahren seines Bestehens wurde das Getriebewerk Hedelfingen immer wieder erweitert und kontinuierlich auf den neuesten produktionstechnischen Stand gebracht.
Aktuell arbeiten die Mitarbeiter am Hochlauf einer weiterentwickelten Getriebevariante: In einer neuen zweigeschossigen Halle mit über 25.000 Quadratmetern Fläche wird die Fertigung des elektronisch gesteuerten Siebengang-Getriebes namens 7G-Tronic Plus (NAG2FE+) zusätzlich aufgenommen. Das Aggregat ist für den Start-Stopp-Betrieb von Benzin- und Dieselmotoren ausgelegt und senkt den Verbrauch, je nach Fahrzeugmodell, noch einmal um bis zu sieben Prozent.
Für Peter Schabert, Leiter des Mercedes-Benz Werks Untertürkheim und Leiter Produktion Powertrain Mercedes-Benz Cars markiert das Getriebe einen Meilenstein im ständigen Bestreben zur weiteren Optimierung des Verbrennungsantriebs: „Mit der Weiterentwicklung unseres Siebengang-Getriebes machen wir den gesamten Antriebsstrang unserer Fahrzeuge noch effizienter. Damit tragen wir erheblich zur Senkung von Verbrauch und Emissionen bei – ganz im Sinne der Daimler-Roadmap, die auf die Absicherung nachhaltiger Mobilität abzielt.“

Auf die Zukunft ausgerichtet ist auch der Ausbau des Werkteils Hedelfingen zu einem erweiterten Kompetenzzentrum für die Getriebeproduktion. Ab 2011 wird am Standort zusätzlich ein neues 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (F-DCT) gefertigt, das zunächst für den Einsatz in Fahrzeugen mit Frontantrieb vorgesehen ist (neue A- und B-Klassen Familie). Bereits 2008 hatten Werkleitung und Betriebsrat eine entsprechende Vereinbarung getroffen. Rund 450 Mitarbeiter wechseln dazu bis 2012 von Zuffenhausen nach Hedelfingen. Peter Schabert sieht das Getriebewerk damit für die Herausforderungen der Zukunft gut gerüstet: „Die Bündelung der Produktionskompetenz von Automatikgetrieben am Standort Hedelfingen ist entscheidend für die Umsetzung der kommenden Aufgaben. Wir steigern mit diesem Schritt entscheidend seine Wettbewerbsfähigkeit. Ich bin zuversichtlich, dass dieser Standort damit die besten Voraussetzungen hat, auch bei der zukünftigen Serienfertigung von Getrieben, die auch rein elektrisches Fahren ermöglichen, seine Erfolgsgeschichte fortzuschreiben.“

05.11.2010 Mercedes Absatz per Okt 10

Die weltweite Nachfrage nach Mercedes-Benz Pkw steigt weiter: 100.500 (i.V. 88.400) Fahrzeuge wurden im Oktober verkauft. Die Auslieferungen legten mit einem Plus von 14 Prozent erneut im zweistelligen Prozentbereich zu. Mercedes-Benz erzielte damit auch im vergangenen Monat einen starken Zuwachs zum Vorjahr, obwohl der Absatz im Oktober 2009 erstmalig nach der Krise wieder gestiegen war - insbesondere in den USA. Seit Beginn dieses Jahres wurden bislang insgesamt 954.400 (i.V. 826.000) Fahrzeuge der Marke Mercedes-Benz an Kunden übergeben, 16 Prozent mehr als von Januar bis Oktober 2009.

Dr. Joachim Schmidt: „Wir sind mit einem kräftigen Plus erfolgreich in das vierte Quartal gestartet und konnten im Oktober zum zwölften Mal in Folge unseren Absatz im zweistelligen Prozentbereich steigern. Unser Erfolg auf dem deutschen Markt war maßgeblich an dieser Entwicklung beteiligt. Hier erzielten wir mit 11,1 Prozent den bislang höchsten Marktanteil seit Oktober 2008. Weltweit peilen wir für Mercedes-Benz in 2010 ein Absatzwachstum von mindestens zehn Prozent an.“ Basis dafür sind eine steigende Nachfrage in den Märkten Asiens und den BRIC-Staaten, das Wachstum von Mercedes-Benz in den USA sowie attraktive neue Produkte. Die neue Generation der R-Klasse und des CL beispielsweise fanden im Oktober bei den Kunden großen Anklang: die R-Klasse konnte den Absatz verdoppeln, der CL legte im zweistelligen Prozentbereich zu.

Mercedes-Benz war im Oktober in allen Regionen erfolgreich. Gegen den weiter rückläufigen Trend des Gesamtmarkts (minus 20 Prozent) steigerte Mercedes-Benz in Deutschland den Absatz mit 27.000 (i.V. 23.600) Einheiten um 14 Prozent. Mercedes-Benz gewann unter den Premiumherstellern die meisten Marktanteile hinzu und bleibt mit Abstand stärkster Premiumhersteller auf dem Heimatmarkt. Bei den Zulassungen des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) waren insgesamt fünf Modelle die Nummer eins in ihrem Segment: S-Klasse, E-Klasse Coupé, C-Klasse, B-Klasse und smart fortwo. In Westeuropa insgesamt lag der Absatz von Mercedes-Benz im Oktober drei Prozent über dem Vorjahresmonat, 48.900 (i.V. 47.500) Pkw wurden verkauft. Mercedes-Benz entwickelte sich dabei unter anderem in Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien besser als der Gesamtmarkt.

In China (inkl. Hongkong) erzielte Mercedes-Benz wieder eine neue Bestmarke mit dem Verkauf von 13.500 (i.V. 6.600) Pkw und verdoppelte damit den Absatz im Vergleich zum Vormonat (plus 105 Prozent). Seit Jahresbeginn beläuft sich der Zuwachs damit auf 122 Prozent. Mercedes-Benz wächst in China weiterhin schneller als seine Premiumwettbewerber. Aber auch in den anderen Märkten Asiens wie Südkorea (plus 42 Prozent), Australien (plus 20 Prozent) und Taiwan (plus 38 Prozent) macht Mercedes-Benz Tempo. Sehr hohe Wachstumsraten gab es auch in den übrigen BRIC-Staaten Brasilien (plus 88 Prozent), Russland (plus 58 Prozent) und Indien (plus 65 Prozent).

In den USA lagen die Auslieferungen im Oktober trotz des hohen Vorjahresniveaus mit 18.400 (i.V. 18.200) Einheiten leicht im Plus. Seit Jahresbeginn gingen in den USA 178.100 (i.V. 153.600) Pkw an Kunden, 16 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Mercedes-Benz bleibt damit seit Jahresbeginn in seinem zweitgrößten Markt die absatzstärkste deutsche Premiummarke. In Kanada schloss Mercedes-Benz mit 2.200 Pkw einen neuen Rekordmonat ab.

Mercedes-Benz legte im Oktober von den Kompaktwagen bis zu den SUVs in allen Segmenten zu. Die Verkäufe der S-Klasse Limousine zogen um 28 Prozent auf 6.000 Modelle an. Sie behauptet damit in den ersten zehn Monaten des Jahres trotz neuerer Modelle der Wettbewerber die Spitzenstellung in ihrem Segment. Seit Jahresbeginn liegt der Zuwachs bei 29 Prozent. Die neue Generation des CL kommt ebenfalls sehr gut im Markt an und legte um 13 Prozent zu. Auch die E-Klasse erfeut sich weiter großer Beliebtheit: Limousine und T-Modell sind seit Beginn des Jahres führend in ihrem Segment. Insgesamt 20.800 Modelle gingen an Kunden, 17 Prozent mehr als im Vorjahr. Per September stiegen die Auslieferungen um 52 Prozent. Die C-Klasse Limousine behauptet von Januar bis Oktober ebenfalls die Marktführerschaft in ihrem Segment und punktete vergangenen Monat mit einem Plus von 16 Prozent. Das T-Modell erzielte einen Rekordabsatz und steigerte die Verkäufe um 21 Prozent. Einen neuen Rekord stellte Mercedes-Benz auch bei den SUVs auf, 18.400 Kunden (plus 22 Prozent) entschieden sich im Oktober für ein Modell dieses Segments. Dabei verzeichneten alle Baureihen Zuwächse: der GLK (plus 27 Prozent), die M-Klasse (plus sieben Prozent), die R-Klasse (plus 100 Prozent), der GL (plus 28 Prozent), und die G-Klasse (plus elf Prozent). Die Verkäufe von A- und B-Klasse legten mit 19.700 Modellen vier Prozent gegenüber dem Vorjahr zu.

Vom smart fortwo wurden im Oktober 7.900 (i.V. 9.300) Fahrzeuge an Kunden übergeben (minus 15 Prozent). Der Absatz des smart fortwo wird von anhaltend starken Rückgängen seines Marktsegments insbesondere in den großen smart-Märkten Italien, Deutschland, Frankreich und Spanien beeinflusst. Dennoch konnte der smart seit Jahresbeginn in vielen Märkten wie beispielsweise Deutschland und Italien Marktanteile gewinnen. In Deutschland war er im Oktober zum achten Mal in Folge meistverkaufter Kleinwagen in seinem Segment, das in Summe um 42 Prozent zurückging. Das Unternehmen erwartet für das Gesamtjahr 2010 beim smart fortwo einen Absatz in der Größenordnung von 100.000 Einheiten.

28.10.2010 EBIT-Erwartung auf 7,0 Mrd. EUR erhöht

Die Daimler AG konnte im dritten Quartal 2010 an die hervorragenden Ergebnisse der ersten Jahreshälfte anknüpfen. Der Automobilkonzern erzielte ein EBIT von 2.418 (i. V. 470) Mio. €. Die weltweite Erholung der Automobilmärkte, ein attraktives Produktangebot und nachhaltige Effizienzsteigerungen haben zu diesem erneut sehr guten Ergebnis geführt.
Daimler geht davon aus, den Erfolg auch im vierten Quartal fortsetzen zu können. Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars: „Natürlich ist die Weltwirtschaft noch nicht wieder so stabil wie vor der Rezession, aber wir sind zuversichtlich, dass wir in unseren Märkten weiterhin erfolgreich sein werden.“ Für das Jahr 2010 erwartet der Daimler-Konzern nun ein EBIT aus dem laufenden Geschäft von mehr als 7,0 Mrd. €.

Die gute EBIT-Entwicklung führte zu einer signifikanten Verbesserung des Konzernergebnisses auf 1.610 (i. V. 56) Mio. €. Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich entsprechend auf 1,44 (i. V. 0,04) €.

Daimler hat weltweit 475.100 Pkw und Nutzfahrzeuge abgesetzt und damit das Vorjahresniveau um 23% übertroffen. Der Konzernumsatz lag bei 25,1 Mrd. € und damit um 30% über dem Vorjahreswert. Bereinigt um Wechselkursveränderungen betrug der Umsatzanstieg 22%.

Der Free Cash Flow des Industriegeschäfts erhöhte sich im Zeitraum Januar bis September deutlich um 3,1 Mrd. € auf 5,3 Mrd. €. Zum Ende des dritten Quartals 2010 waren bei Daimler weltweit 259.943 (i. V. 256.857) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren 164.589 (i. V. 163.538) in Deutschland tätig.

Mercedes-Benz Cars konnte den Absatz erneut um 17% auf 317.500 Fahrzeuge steigern. Der Umsatz nahm um 33% auf 13,7 Mrd. € zu. Das Geschäftsfeld erzielte ein EBIT von 1.299 (i. V. 355) Mio. € und konnte damit das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 944 Mio. € steigern und die positive Ertragsentwicklung des ersten Halbjahres weiter fortsetzen. Die Umsatzrendite verbesserte sich von 3,5% im Vorjahr auf 9,5%.
Auch im dritten Quartal resultierte das hervorragende Ergebnis vor allem aus dem hohen Absatzniveau, insbesondere in China und den USA, sowie aus einem vorteilhaften Produkt-Mix. Positiv auf das Ergebnis wirkten sich zudem eine bessere Preisdurchsetzung sowie eine positive Entwicklung der Wechselkurse und der Garantiekosten aus. Gegenläufig wirkten gestiegene Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen.
Daimler Trucks hat den Absatz im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich von 66.100 auf 94.800 Fahrzeuge gesteigert. Der Umsatz nahm um 47% auf 6,4 Mrd. € zu. Das Geschäftsfeld verzeichnete ein EBIT von 500 (i. V. -127) Mio. € und konnte damit das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 627 Mio. € verbessern. Die Umsatzrendite betrug 7,8% (i. V. -2,9%). Die Ergebnisentwicklung resultierte vor allem aus der guten Absatzentwicklung in allen Kernmärkten. Die nachhaltigen Effizienzsteigerungen, insbesondere aus den Neuausrichtungen der Tochtergesellschaften Daimler Trucks North America und Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation, wirkten sich ebenfalls positiv auf die Entwicklung des EBIT aus. Weiterhin ergaben sich bei Daimler Trucks North America Erträge von 183 Mio. € aus der Anpassung von Gesundheitsfürsorge- und Pensionsleistungen. Gegenläufig wirkten Aufwendungen im Rahmen der Bewertung von langfristigen Garantie- und Serviceverpflichtungen, sowie höhere Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen. Mercedes-Benz Vans setzte insgesamt 53.700 (i. V. 40.100) Einheiten ab. Der Umsatz übertraf mit 1,9 (i. V. 1,6) Mrd. € ebenfalls deutlich das Vorjahresniveau. Das Geschäftsfeld wies ein operatives Ergebnis von 122 (i. V. 1) Mio. € aus, die Umsatzrendite belief sich auf 6,4% gegenüber 0,1% im Vorjahr. Die deutliche Ergebnissteigerung resultierte im Wesentlichen aus dem im Vergleich zum Vorjahr spürbar gestiegenen Fahrzeug-absatz. Außerdem wirkten sich nachhaltige Effizienzsteigerungen positiv auf das EBIT aus.

Angesichts der guten Geschäftsentwicklung in allen Geschäftsfeldern erwartet der Daimler-Konzern für 2010 ein EBIT aus dem laufenden Geschäft von mehr als 7,0 Mrd. €. Diese Erwartung basiert auf der Annahme einer weiterhin stabilen konjunkturellen Entwicklung und dem anhaltenden Markterfolg der Produkte. Die größten Risiken werden in den hohen Volatilitäten an den internationalen Finanzmärkten sowie in einer Eintrübung des makroökonomischen Umfelds gesehen. Die EBIT-Erwartungen der Geschäftsfelder aus dem laufenden Geschäft für 2010 im Einzelnen:
Mercedes-Benz Cars erwartet ein EBIT von rund 4,5 Mrd. €.
Daimler Trucks rechnet mit einem EBITvon mehr als 1,1 Mrd. €.
Mercedes-Benz Vans geht von einem EBIT von rund 430 Mio. € aus.
Daimler Buses erwartet ein EBIT von rund 180 Mio. €.
Daimler Financial Services rechnet mit einem EBIT von mehr als 900 Mio. €.

Mercedes-Benz Cars wird auch im weiteren Jahresverlauf vom Erfolg der aktuellen Modellpalette profitieren. Dazu gehören insbesondere die neuen E-Klasse-Modelle. Für Absatzimpulse sorgen auch der neue Supersportwagen Mercedes-Benz SLS AMG und die neuen Generationen der R-Klasse und der CL-Klasse. Seit dem dritten Quartal 2010 werden die Fahrzeuge sukzessiv mit den neuen und besonders effizienten Sechs- und Acht-Zylinder-Benzinmotoren ausgestattet. Für die Marke smart wird von der Markteinführung der neuen Generation des smart fortwo eine Belebung der Nachfrage erwartet. Auf der Basis des attraktiven und wettbewerbsfähigen Fahrzeugangebots geht das Geschäftsfeld davon aus, dass der Absatz der Marke Mercedes-Benz im Jahr 2010 zweistellig wachsen wird.

08.10.2010 Mercedes Absatz per Sept 2010

Mercedes-Benz erzielte im vergangenen Monat den besten September der Unternehmensgeschichte und war weltweit die Premiummarke mit dem höchsten Absatz. Der September war für Mercedes-Benz der bislang stärkste Verkaufsmonat dieses Jahres. Die Verkäufe stiegen damit zum elften Mal in Folge im zweistelligen Prozentbereich. In nahezu allen Märkten gewann Mercedes-Benz Marktanteile hinzu. Weltweit wurden im September 118.600 (i.V. 104.900) Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert, ein Plus von 13 Prozent. Seit Januar summieren sich die Verkäufe damit auf 854.000 (i.V. 737.600) Pkw, was einem Zuwachs von 16 Prozent entspricht.

Mercedes-Benz konnte den Absatz im September in allen Regionen steigern. In der Region Asien/Pazifik und in den BRIC-Staaten setzte sich das rasante Wachstum der letzten Monate fort. In China (inkl. Hongkong) lieferte Mercedes-Benz doppelt so viele Fahrzeuge aus wie im Vorjahr (13.500 Einheiten, plus 98 Prozent) und verbuchte einen Rekordabsatz. Schmidt: „In China sind wir nach wie vor die Premiummarke mit dem stärksten Wachstum. Unser ursprüngliches Absatzziel von über 100.000 Pkw in diesem Jahr haben wir bereits im September erreicht und dank der hohen Nachfrage auf über 120.000 Einheiten erhöht.“ Durchgängig zweistellige Steigerungsraten gab es auch in den übrigen BRIC-Staaten Brasilien (plus 23 Prozent), Russland (plus 47 Prozent) und Indien (plus 92 Prozent). Innerhalb der Region Asien/Pazifik verzeichnete Mercedes-Benz zudem einen hohen Zuwachs in Japan (plus 16 Prozent) sowie Rekordabsätze in Südkorea und Australien.

Auch in den USA ist Mercedes-Benz weiter auf Wachstumskurs: 19.900 (i.V. 17.000) Pkw wurden an Kunden übergeben, 17 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Mercedes-Benz ist damit die absatzstärkste Premiummarke in den Vereinigten Staaten. Per September summiert sich der Absatz damit auf 159.700 (i.V. 135.400) Fahrzeuge, ein Plus von 18 Prozent. In Kanada erzielte Mercedes-Benz mit 2.300 Pkw eine neue Bestmarke. In Westeuropa (ohne Deutschland) lag der Absatz von Mercedes-Benz im September sieben Prozent über dem Vorjahresmonat, 33.500 (i.V. 31.400) Einheiten wurden verkauft. Positiv entwickelten sich die Verkäufe unter anderem in den volumenstarken Märkten Großbritannien (plus zwölf Prozent) und Frankreich (plus fünf Prozent). In Deutschland lieferte Mercedes-Benz 27.300 (i.V. 28.700) Fahrzeuge an Kunden aus (minus fünf Prozent). In einem stark rückläufigen Gesamtmarkt (minus 18 Prozent) gewann Mercedes-Benz im Vergleich zu den Premiumwettbewerbern am stärksten Marktanteile hinzu und bleibt mit einem Marktanteil von 10,8 Prozent Premiummarke Nummer eins. Fünf Modelle erreichten die Spitzenposition in ihrem Segment bei den Zulassungen des Kraftfahrt-Bundesamts: E-Klasse Limousine, E-Klasse Coupé, C-Klasse, B-Klasse und der smart fortwo.

Dank der steigenden Nachfrage nach den Modellen der E- und S-Klasse sowie den SUVs verfügt Mercedes-Benz über einen hochwertigen Absatzmix. Von der E-Klasse Limousine und dem T-Modell wurden im September 23.900 Einheiten ausgeliefert, 23 Prozent mehr als im Vorjahr. Per September liegt der Zuwachs bei 57 Prozent. Beide Fahrzeuge sind erneut führend in ihrem Segment. Der Absatz der S-Klasse Limousine legte im September mit 6.600 Modellen um 14 Prozent zu, seit Jahresbeginn stieg er um 29 Prozent. Auch die S-Klasse Limousine ist Spitzenreiter ihres Segments. Die C-Klasse ist bei den Kunden ebenfalls beliebt, Limousine und T-Modell punkteten im September mit einem Plus von neun Prozent. Im Segment der SUVs verzeichnete Mercedes-Benz deutliche Zuwächse, getragen insbesondere vom GLK (plus 32 Prozent) und der M-Klasse (plus 27 Prozent). Auch die neue Generation der R-Klasse entwickelt sich positiv: die Auslieferungen stiegen um neun Prozent. A- und B-Klasse übertrafen vergangenen Monat mit 23.600 (i.V. 22.600) Pkw den Wert vom September 2009 um vier Prozent.

Die Verkäufe des smart fortwo lagen im September erstmals in diesem Jahr über dem Niveau des Vorjahres. 10.100 (i.V. 9.400) Modelle des Zweisitzers wurden verkauft, ein Plus von sieben Prozent. Vergangenen Monat wurden bereits die ersten Fahrzeuge der neuen Generation des smart fortwo ausgeliefert. In Deutschland konnte der Zweisitzer ein Plus von 13 Prozent verzeichnen, auch in Großbritannien (plus 13 Prozent) und insbesondere in Frankreich (plus 35 Prozent) entwickelte sich der Absatz positiv. Starkes Wachstum verbuchte der smart fortwo auch in China (plus 474 Prozent), wo er seit April letzten Jahres erhältlich ist. Von der neuen Generation des smart fortwo erwartet das Unternehmen in den kommenden Monaten positive Impulse für den Absatz.

03.09.2010 Mercedes Absatz per Aug 2010

Der Absatz von Mercedes-Benz bleibt auf Wachstumskurs. Im August legte die Marke zum zehnten Mal in Folge zweistellig zu und erreichte ein Plus von 22 Prozent: Weltweit wurden 81.000 (i.V. 66.200) Einheiten an Kunden übergeben. Damit setzte Mercedes-Benz seit Beginn des Jahres 735.400 Pkw ab und verzeichnete einen Zuwachs von 16 Prozent. Vertriebschef Schmidt: In unserem größten Absatzmarkt Deutschland konnten wir im August ein starkes Plus erzielen. Für die kommenden Monate rechnen wir mit einer weiterhin erfreulichen Entwicklung. Weltweit wollen wir mit Mercedes-Benz im Gesamtjahr 2010 zweistellig wachsen.“ Getragen wird dieses Wachstum weiter vor allem von der E- und S-Klasse sowie von den Zuwächsen in China und den USA. Ein weiteres Highlight unseres Produktportfolios präsentieren wir auf der Motor Show in Paris mit der völlig neuen Generation unserer Stilikone CLS, die mit ihrem faszinierenden Design, umfassender Sicherheitsausstattung sowie neuen V6- und V8-BlueDIRECT-Benzinmotoren auch im Verbrauch erneut Maßstäbe setzen wird.

Mercedes-Benz legte im August in seinen drei Hauptabsatzmärkten Deutschland, den USA und China zu. Sehr erfreulich entwickelte sich die Marke auf ihrem größten Absatzmarkt in Deutschland. Gegen den rückläufigen Trend des Gesamtmarkts (minus 27 Prozent) erzielte Mercedes-Benz ein deutliches Plus von 17 Prozent, insgesamt wurden 15.800 (i.V. 13.500) Pkw an Kunden übergeben. Die E-Klasse, das E-Klasse Coupé, die C-Klasse und der smart fortwo erreichten bei den Zulassungen auf dem deutschen Markt die Spitzenposition in ihrem Segment.
Die Vereinigten Staaten sind nach wie vor als zweitgrößter Absatzmarkt wichtiger Bestandteil des Verkaufserfolgs von Mercedes-Benz. Dort steigerte die Marke ihren Absatz um zehn Prozent, 18.800 (i.V. 17.100) Pkw wurden an Kunden übergeben. Im Gesamtjahr hat Mercedes-Benz in den USA insgesamt 139.900 (i.V. 118.400) Fahrzeuge abgesetzt (plus 18 Prozent) und ist damit seit Jahresbeginn die volumenstärkste deutsche Premiummarke. Mit dem Verkauf von 2.100 Einheiten erzielte Mercedes-Benz in Kanada einen Rekordabsatz und legte damit im August um fünf Prozent zu.
Auch in den BRIC-Märkten entwickelte sich Mercedes-Benz weiter positiv: In China (inkl. Hongkong) konnte Mercedes-Benz seine Verkäufe mehr als verdoppeln und erzielte mit 13.400 (i.V. 6.300) ausgelieferten Pkw ein Plus von 113 Prozent. In Brasilien verzeichnete die Marke einen Zuwachs von 48 Prozent, der Absatz in Russland legte um 63 Prozent zu und in Indien betrug die Steigerung 91 Prozent.

Wachstumstreiber bei den Baureihen waren im August erneut die E- und S-Klasse. Die E-Klasse Limousine und das T-Modell verzeichneten einen Zuwachs von 38 Prozent. Der Absatz der E-Klasse Limousine stieg um 25 Prozent mit 15.700 verkauften Einheiten, vom T-Modell wurden im August nahezu viermal so viele Modelle wie im Vormonat ausgeliefert (plus 286 Prozent). Für eine S-Klasse Limousine entschieden sich 5.100 (i.V. 3.600) Kunden, das entspricht einem Zuwachs von 41 Prozent. Auch die C-Klasse legte im August zu: 18.900 Kunden entschieden sich für eine C-Klasse Limousine (plus 21 Prozent). Vom T-Modell der aktuellen Baureihe wurden 4.400 Einheiten (plus 27 Prozent) ausgeliefert. Das Segment der SUVs verzeichnete ebenfalls Zuwächse, insgesamt wurden 14.500 Einheiten abgesetzt (plus 13 Prozent). Der GLK erreichte bei den Auslieferungen einen Rekordwert von 6.200 Einheiten, 35 Prozent mehr als im August 2009. Auch die A- und B-Klasse behaupteten sich im August mit 12.100 ausgelieferten Einheiten gut auf dem Markt und verzeichneten ein Plus von 18 Prozent.
Vom smart fortwo wurden im August 5.800 (i.V. 7.000) Modelle verkauft (minus 18 Prozent). Durch die Markteinführung einer neuen Generation des smart fortwo am 2. Oktober erwartet das Unternehmen eine Belebung der Nachfrage für den innovativen Zweisitzer.

27.07.2010 Daimler EBIT-Ausblick liegt bei 6 Mrd. EUR für 2010

Der Absatz von Mercedes-Benz entwickelt sich weiter positiv. Im Juli verzeichnete die Marke mit einem Plus von 17 Prozent den neunten Monat in Folge ein zweistelliges Wachstum. Weltweit wurden 97.700 (i.V. 83.500) Einheiten an Kunden übergeben. Seit Jahresbeginn summierten sich die Verkäufe damit auf 654.400 (i.V. 566.600) Pkw, ein Zuwachs von 16 Prozent.

Dr. Joachim Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Cars, Vertrieb & Marketing: „Unsere Absatzzahlen steigen weiter – nach einem erfolgreichen ersten Halbjahr sind wir mit einem hohen Zuwachs sehr gut in die zweite Jahreshälfte gestartet. Ab Herbst werden neben der E- und S-Klasse attraktive neue Modelle für zusätzlichen Rückenwind sorgen. Die neue Generation der R-Klasse beispielsweise kommt sehr gut bei unseren Kunden an und der rundum überarbeitete CL wird unser Angebot im Luxussegment ideal ergänzen.“ Zudem führt Mercedes-Benz seine neuen und besonders effizienten Sechs- und Acht-Zylinder-Benzinmotoren sukzessive in allen Baureihen ab der C-Klasse ein. Die hightech Benziner mit Direkteinspritzung werden mit einem weiterentwickelten 7GTRONIC Automatikgetriebe mit serienmäßiger Start-Stopp Funktion kombiniert. Dr. Schmidt weiter: „Wir sind mit diesem starken Produktportfolio sehr gut aufgestellt. Deshalb blicken wir zuversichtlich nach vorn. Insgesamt wollen wir mit Mercedes-Benz im Gesamtjahr 2010 zweistellig wachsen.“

Mercedes-Benz konnte im Juli in vielen Automobilmärkten deutlich zulegen. In China (inkl. Hongkong) verbuchte die Marke den besten Monat aller Zeiten mit dem Verkauf von 14.600 (i.V. 4.800) Pkw, ein Plus von 205 Prozent. Mercedes-Benz bleibt damit die am schnellsten wachsende Premiummarke im chinesischen Markt. Den höchsten Zuwachs verzeichnete Mercedes-Benz vergangenen Monat in dem dynamisch wachsenden Markt Südkorea. Hier entschieden sich 1.300 Kunden für ein Fahrzeug der Marke mit dem Stern, fünfmal so viele wie im Vorjahr (plus 446 Prozent). Innerhalb der Region Asien/Pazifik stiegen die Verkäufe ebenfalls in Australien (plus 48 Prozent) deutlich. Den besten Monat aller Zeiten erzielte Mercedes-Benz im Juli auch in Russland (plus 116 Prozent). In Indien (plus 142 Prozent) und der Türkei (plus 155 Prozent) lagen die Verkäufe ebenfalls auf Rekordniveau.
Der amerikanische Markt bleibt auch im zweiten Halbjahr eine wichtige Säule für den Erfolg von Mercedes-Benz. Im Juli konnte Mercedes-Benz mit dem Verkauf von 17.400 (i.V. 16.200) Pkw den Absatz um sieben Prozent steigern. Seit Jahresbeginn wurden insgesamt 121.000 (i.V. 101.300) Pkw an Kunden übergeben, ein Plus von 20 Prozent. Mercedes-Benz ist damit in den USA seit Jahresbeginn die volumenstärkste deutsche Premiummarke. Innerhalb der Region Nordamerika erzielte Mercedes-Benz einen Rekordabsatz in Kanada, wo über die ersten sieben Monate des Jahres 16.400 Einheiten an Kunden übergeben wurden, 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Mercedes-Benz bleibt damit Marktführer in Kanada.
In Deutschland behauptet Mercedes-Benz mit einem Marktanteil von 10,3 Prozent im Juli weiter die Position als stärkste Premiummarke. In einem stark rückläufigen Gesamtmarkt (minus 30,2 Prozent) konnte die Marke mit dem Stern erneut deutlich Marktanteile gewinnen. Insgesamt lag der Absatz von Mercedes-Benz vergangenen Monat mit 23.600 (i.V. 24.000) Pkw nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Die S-Klasse, die E-Klasse, das E-Klasse Coupé, die B-Klasse und der smart fortwo erreichten bei den Zulassungen auf dem deutschen Markt die Spitzenposition in ihrem Segment.
Der Absatz von Mercedes-Benz in der Region Westeuropa lag im Juli bei 47.100 (i.V. 48.300, minus drei Prozent) verkauften Fahrzeugen. Mercedes-Benz konnte in vielen Märkten wachsen, besonders hoch war die Steigerung dabei in Großbritannien, wo die Marke zehn Prozent zulegte.

Bei den Baureihen hatten die E- und S-Klasse auch im Juli den stärksten Anteil am weltweiten Wachstum von Mercedes-Benz. Die E-Klasse Limousine wurde 19.200 Mal an Kunden übergeben und verzeichnete ein Plus von 34 Prozent. Damit liegt sie weiterhin vor ihren Wettbewerbern, ebenso wie das neue T-Modell, von dem im Juli viermal so viele Modelle ausgeliefert wurden wie im Vorjahr (plus 303 Prozent). Seit Markteinführung der neuen E-Klasse wurden bis heute über 300.000 Limousinen, T-Modelle, Coupés und Cabrios ausgeliefert. Sehr erfolgreich war im vergangenen Monat auch die Limousine der S-Klasse: 5.500 Kunden entschieden sich für die Luxuslimousine, 47 Prozent mehr als im Juli 2009.
Auch die C-Klasse Limousine ist bei den Kunden gefragt und war im Juli meistverkauftes Fahrzeug ihrer Klasse: 22.200 Modelle wurden abgesetzt, ein Plus von 15 Prozent. Insgesamt wurden bis heute über eine Million C-Klasse Limousinen und T-Modelle der aktuellen Baureihe an Kunden übergeben. Im Segment der SUVs konnten alle Baureihen deutlich zulegen. Besonders begehrt waren dabei die M-Klasse mit einem Absatzplus von 22 Prozent und 5.000 verkauften Einheiten sowie der GLK, dessen Verkäufe um 13 Prozent auf den Rekordwert von 6.300 Einheiten stiegen. Insgesamt belief sich der Absatz bei den Geländewagen damit auf 14.600 Pkw, eine Steigerung von 18 Prozent.
Vom smart fortwo wurden im Juli 8.400 (i.V. 10.400) Modelle verkauft (minus 20 Prozent). Im dritten Quartal erwartet das Unternehmen durch die Markteinführung einer neuen Generation des smart fortwo eine Nachfragebelebung für den innovativen Zweisitzer.

27.07.2010 Daimler EBIT-Ausblick liegt bei 6 Mrd. EUR für 2010

Auf Basis der Einschätzungen der Geschäftsfelder erwartet Daimler, dass der Konzernabsatz im Jahr 2010 insgesamt deutlich zunehmen wird (i. V. 1,6 Mio. Fahrzeuge inkl. Lkw). Der Daimler-Konzern rechnet für das Jahr 2010 mit einem deutlichen Umsatzanstieg (i. V. 78,9 Mrd. €). Angesichts der guten Geschäftsentwicklung in allen Geschäftsfeldern und unterstützt durch die günstige Entwicklung wichtiger Wechselkurse hat der Daimler-Konzern seine Ergebnis-Prognose noch einmal erhöht. Für 2010 wird ein EBIT aus dem laufenden Geschäft von 6 Mrd. € angestrebt.

Diese Erwartung basiert auf der Annahme einer weiterhin stabilen konjunkturellen Entwicklung und dem anhaltenden Markterfolg der Konzern-Produkte. Die größten Risiken werden in den hohen Volatilitäten an den internationalen Finanzmärkten sowie in einer Eintrübung des makroökonomischen Umfelds gesehen.

Die neuen EBIT-Erwartungen der Geschäftsfelder aus dem laufenden Geschäft für 2010 im Einzelnen:
Mercedes-Benz Cars strebt ein EBIT von 4 Mrd. € an.
Daimler Trucks rechnet mit einem EBIT von rund 1 Mrd. €.
Mercedes-Benz Vans geht von einem EBIT in der Größenordnung von 350 Mio. € aus.
Daimler Buses erwartet ein EBIT von 180 Mio. €.
Daimler Financial Services rechnet mit einem EBIT von etwa 800 Mio. €.

Mercedes-Benz Cars wird im laufenden Jahr von der vollen Verfügbarkeit der neuen E-Klasse Modelle profitieren. Für Absatzimpulse sorgen auch der neue Supersportwagen Mercedes-Benz SLS AMG und ab dem Herbst 2010 die neuen Generationen der R-Klasse und der CL-Klasse. Ab dem dritten Quartal 2010 werden die Fahrzeuge sukzessive mit neuen und besonders effizienten Sechs- und Acht-Zylinder-Benzinmotoren (M276/M278) ausgestattet.

Für die Marke smart wird ab dem dritten Quartal 2010 eine Nachfrage-Belebung durch die neue Generation des smart fortwo erwartet. Auf der Basis des attraktiven und wettbewerbsfähigen Fahrzeugangebots geht das Geschäftsfeld davon aus, dass der Absatz der Marke Mercedes-Benz im Jahr 2010 zweistellig wachsen wird.
Für das zweite Halbjahr 2010 erwartet Mercedes-Benz Cars eine Fortsetzung des positiven Trends der ersten beiden Quartale, jedoch nicht mehr mit der gleichen Dynamik. Zwar werden global weiter stabile Absatzmärkte und ein sich festigendes wirtschaftliches Umfeld unterstellt, dennoch bestehen weiterhin Risiken einer verlangsamten Marktentwicklung in einigen Regionen. Hinzu kommen in der zweiten Jahreshälfte erhöhte Personalaufwendungen aufgrund der zum 31. Mai beendeten Arbeitszeitverkürzung; außerdem besteht eine hohe Volatilität bei wichtigen Währungen. Demgegenüber stehen eine konsequente Umsetzung des Effizienzprogramms und eine optimierte Produktpalette.

16.07.2010 Daimler EBIT per 2Q 2010 gestiegen

Die Daimler AG hat heute ihre vorläufigen Zahlen für das zweite Quartal 2010 vorgelegt. Der Konzernumsatz beläuft sich auf 25,1 (i. V. 19,6) Mrd. €, das Konzern-EBIT inklusive Sondereffekten auf 2,1 (i. V. -1,0) Mrd. €. Im zweiten Quartal wurde das EBIT vor allem von Mercedes-Benz Cars getragen. Die wesentlichen Faktoren für das gute Ergebnis sind eine erfreuliche Absatzentwicklung, insbesondere in China und den USA, ein vorteilhafter Produkt-Mix sowie eine bessere Preisdurchsetzung und positive Wechselkurseffekte. Auch das Geschäftsfeld Daimler Trucks entwickelte sich im zweiten Quartal positiv und verbesserte das operative Ergebnis. Dazu tragen wesentlich die gute Absatzentwicklung in unseren wichtigsten Märkten und die nachhaltigen Maßnahmen zu Kostensenkungen bei.

Das vorläufige EBIT der einzelnen Geschäftsfelder liegt bei:
Mercedes-Benz Cars 1.376 Mio. €;
Daimler Trucks 300 Mio. €;
Mercedes-Benz Vans 127 Mio. €;
Daimler Buses 79 Mio. €;
Daimler Financial Services 171 Mio. €.

Die Umsätze der einzelnen Geschäftsfelder betragen:
Mercedes-Benz Cars 14,018 Mrd. €;
Daimler Trucks 5,853 Mrd. €;
Mercedes-Benz Vans 1,977 Mrd. €;
Daimler Buses 1,205 Mrd. €;
Daimler Financial Services 3,322 Mrd. €.

Der Daimler-Konzern wird am 27. Juli 2010 bei der Vorlage des Berichts zum 2. Quartal seine EBIT-Prognose für 2010 anheben.
Alle Zahlen sind vorläufig und vor Durchsicht des Wirtschaftsprüfers.

05.07.2010 Mercedes Absatz per Juni 2010

Mercedes-Benz verzeichnete vergangenen Monat den bislang besten Juni der Unternehmensgeschichte: Mit der Auslieferung von 113.300 (i.V. 100.300) Einheiten stiegen die Verkäufe weltweit um 13 Prozent und übertrafen damit die Erwartungen. Im ersten Halbjahr setzte Mercedes-Benz insgesamt 15 Prozent mehr Pkw ab als im Vorjahreszeitraum, 556.700 (i.V. 483.300) Fahrzeuge wurden an Kunden übergeben.

Dr. Joachim Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Cars, Vertrieb & Marketing: „Wir konnten im Juni zum achten Mal in Folge unsere Verkäufe im zweistelligen Prozentbereich steigern. Das erste Halbjahr haben wir mit einem Zuwachs von 15 Prozent sehr erfolgreich gemeistert – unser Absatz lag in allen Regionen über Vorjahr, Wachstumstreiber waren insbesondere die E- und S-Klasse. Wir sind auch für die kommenden Monate gut gerüstet und wollen im dritten Quartal mit einem deutlichen Plus den Erfolgskurs von Mercedes-Benz fortsetzen.“ Basis dafür bleibt insbesondere die E- und S-Klasse sowie die positive Entwicklung von Mercedes-Benz in den beiden größten Auslandsmärkten USA und China.

Einen wesentlichen Anteil am Rekordabsatz im Juni hatte das rasante Wachstum in China, wo Mercedes-Benz die Premiummarke mit dem stärksten Zuwachs war. Vergangenen Monat wurde dort mit 13.700 (i.V. 4.900) Pkw eine neue Bestmarke erzielt, ein Plus von 177 Prozent. Über die ersten sechs Monate stieg der Absatz um 120 Prozent auf 60.500 (i.V. 27.500) Einheiten. In den anderen BRIC-Staaten Brasilien (plus 73 Prozent), Russland (plus 76 Prozent) und Indien (plus 83 Prozent) lagen die Zuwächse vergangenen Monat im hohen zweistelligen Prozentbereich. Dies gilt auch für das erste Halbjahr. Innerhalb der Region Asien/Pazifik zog der Absatz letzten Monat in Japan um 27 Prozent an, im ersten Halbjahr um 15 Prozent. In Südkorea konnte Mercedes-Benz die Verkäufe sowohl im Juni (plus 174 Prozent) als auch im ersten Halbjahr mehr als verdoppeln. Mercedes-Benz legte zudem in Australien (plus 22 Prozent) und im WM-Land Südafrika (plus 23 Prozent) seit Jahresbeginn deutlich zu.
Die anhaltend hohe Nachfrage in den USA trug ebenfalls maßgeblich zur Steigerung der Zahlen bei. Mercedes-Benz war dort im Juni die am schnellsten wachsende Premiummarke. Der Absatz stieg um 21 Prozent auf 18.300 (i.V. 15.200) Einheiten. Im ersten halben Jahr summierten sich die Verkäufe auf 103.700 (i.V. 85.100) Pkw, ein Plus von 22 Prozent. Mercedes-Benz ist damit in den USA seit Jahresbeginn die volumenstärkste deutsche Premiummarke. In Kanada setzte Mercedes-Benz seit Jahresbeginn 14.300 (i.V. 12.000) Pkw ab, 19 Prozent mehr als im Vorjahr.
In der Region Westeuropa (ohne Deutschland) stieg der Absatz in der ersten Jahreshälfte um sieben Prozent auf 152.300 (i.V. 142.900) Einheiten. Absatzzuwächse gab es unter anderem in Großbritannien (plus neun Prozent), Spanien (plus 12 Prozent), den Niederlanden (plus 26 Prozent) und Portugal (plus 42 Prozent). Im Juni entwickelte sich der Absatz insbesondere in Italien positiv und stieg um 18 Prozent. In Deutschland gewann Mercedes-Benz im Juni Marktanteile hinzu und bleibt mit dem höchsten Marktanteil unter den Premium-wettbewerbern die stärkste Marke auf dem Heimatmarkt. Im ersten Halbjahr wurden in einem stark rückläufigen Gesamtmarkt insgesamt 122.500 (i.V. 131.000) Pkw an Kunden übergeben (minus sieben Prozent).

Bei den Baureihen waren die E- und S-Klasse wesentliche Wachstumstreiber im ersten Halbjahr 2010. Die E-Klasse Limousine ist weiterhin die Nummer eins in ihrem Segment und steigerte den Absatz über die ersten sechs Monate um 62 Prozent auf 101.700 Einheiten. Vom neuen T-Modell wurden im selben Zeitraum mehr als doppelt so viele Einheiten wie im Vorjahr an Kunden übergeben (plus 124 Prozent). Der Absatz der S-Klasse Limousine erreichte in der ersten Jahreshälfte mit einem Zuwachs von 29 Prozent 30.500 Einheiten. Im Juni war die S-Klasse die meistverkaufte Luxuslimousine in ihrem Segment, der Absatz stieg um 51 Prozent. Mit der Markteinführung der neuen Generation der CL-Klasse Anfang Juli gewinnt das S-Klasse Segment ein weiteres attraktives Mitglied der Modellfamilie. Die Verkäufe der C-Klasse Limousine und des T-Modells stiegen im ersten Halbjahr um insgesamt fünf Prozent, die C-Klasse Limousine war im Juni ebenfalls führend in ihrem Segment. Bei den SUVs verzeichnete Mercedes-Benz in der ersten Jahreshälfte ein Plus von zehn Prozent. Vom smart fortwo wurden im Juni 9.600 (i.V. 11.000) Modelle verkauft (minus 13 Prozent). Von der Modellpflege des smart fortwo, die im Juli erstmals den Medien vorgestellt wird, erwartet das Unternehmen positive Impulse für den Absatz.

29.06.2010 1 Mio. V6-CDI (OM642) aus Berlin

Heute ist nach 5 Jahren Produktion im Mercedes-Benz Powertrain-Werk Berlin-Marienfelde der eine Millionste V6-CDI (OM642) vom Band gelaufen.
Der V6-Dieselmotor (OM642) wird seit 2005 im Werk Berlin gefertigt. Seit 2007 produziert der Standort den V6 auch als BlueTEC Variante - einer der saubersten Motoren seiner Klasse. Im E 350 BlueTEC leistet er 211 PS bei einem Verbrauch von 6,8 Liter auf 100 km und erfüllt bereits heute die für 2014 geplanten EU6-Abgasvorschriften. Im Frühjahr 2011 wird zudem noch ein S 350 BlueTec mit rund 244 PS auf den Markt kommen. Aktuell läuft im Werk Berlin die leistungsgesteigerte Variante des V6-Dieselmotors an (OM642LS). Sie feiert ihr Debüt in der neuen Mercedes-Benz R-Klasse 350 CDI 4MATIC. Zeitgleich im September 2010 wird sich auch in der Limousine und im T-Modell der E-Klasse ausgeliefert. Dort verbindet der Sechszylinder die hohen Fahrleistungen eines V8-Modells mit den geringen Verbrauchswerten einer ökonomischen V6-Variante. Die Bestleistung liegt bei 265 PS, während die NEFZ-Verbrauchswerte die des Vorgängers um 0,8 Liter auf 100 km unterbieten.

Neben den Dieselmotoren und den High-Tech V12-Motoren (M275) wird ab 2012 eine neue Generation getriebeintegrierter Elektromotoren für Mercedes-Benz-Hybridmodelle in Berlin vom Band laufen. Für diese neuen Produktionsumfänge wird zurzeit eine Halle von 4.000 m² Fläche umgebaut. Das Unternehmen investiert insgesamt rund 40 Millionen Euro in die Entwicklung und die Produktion des neuen Motors, davon die Hälfte in Sachanlagen am Standort. Insgesamt 50 Mitarbeiter werden sich in Zukunft mit der Entwicklung und Fertigung der neuen Elektromotoren beschäftigen.

10.06.2010 JD Power bestätigt Mercedes Qualität ist top

In der aktuellen Qualitätsstudie des renommierten Marktforschungsinstituts J.D. Power and Associates für den amerikanischen Markt erreichte Mercedes-Benz das beste Ergebnis seit 1990. Gemessen wurde in der IQS-Studie ("Initial Quality Study") die Auslieferungsqualität nach 90 Tagen für Fahrzeuge des Modelljahrs 2010. Auch die Produktionswerke in East London und Sindelfingen schneiden bei J.D. Power and Associates erfolgreich ab. „Die Qualität unserer Fahrzeuge ist auf einem historischen Hoch. Was unsere internen Analysen sowie europäische Studien schon länger zeigen, wurde jetzt durch eine unabhängige Untersuchung auch für den US-Markt bestätigt.“ So kommentierte Dr. Thomas Weber, Vorstand der Daimler AG für Konzernforschung & Mercedes-Benz Cars Entwicklung, das Ergebnis der aktuellen IQS-Studie ("Initial Quality Study") von J.D. Power and Associates. Befragt wurden US-Kunden mit Fahrzeugen aus dem Modelljahr 2010. Gegenüber 2009 hat sich Mercedes-Benz nochmals deutlich verbessert und steigt im Markenranking um drei Plätze auf Rang drei. Dies ist das beste IQS-Ergebnis von Mercedes seit 1990. Aus Mercedes-Sicht besonders erfreulich ist das Abschneiden der C-Klasse, die den ersten Platz im Premium-Einsteiger-Segment belegte. Die neue E-Klasse konnte sich als Limousine und Coupé auf Anhieb positionieren: Sie erreichte einen zweiten Platz, wie auch die modellgepflegte S-Klasse.

10.06.2010 Mercedes - Das Beste oder nichts !

Mercedes-Benz ist auf der Erfolgsspur: Seit Jahresbeginn hat Mercedes-Benz weltweit 16 Prozent mehr Fahrzeuge abgesetzt als im Vorjahreszeitraum. Und die Weichen für weiteres Wachstum sind dank der bereits gestarteten Modelloffensive gestellt: 16 neue oder weiterentwickelte Modelle werden in den Jahren 2010 und 2011 auf den Markt kommen, darunter zwei Fahrzeuge einer künftig vierköpfigen Modellfamilie im Kompaktwagensegment. Zu den Neuheiten gehören mit dem smart fortwo electric drive, der B-Klasse F-Cell und der A-Klasse E-Cell drei Serienfahrzeuge mit alternativen Antrieben, die lokal emissionsfrei fahren. Im Herbst 2010 setzt Mercedes-Benz abermals Maßstäbe bei der Effizienz moderner Verbrennungsmotoren: Völlig neue V6- und V8-Motoren (M276/M278) benötigen bis zu 24 Prozent weniger Kraftstoff als ihre Vorgänger. Diese BlueDIRECT-Triebwerke (sie werden nicht mehr CGI heissen) ergänzen die bereits vorgestellten, ebenfalls mit beispielhaft niedrigem Verbrauch glänzenden Vierzylindermotoren. Ebenfalls im Herbst beginnt Mercedes-Benz, die ECO Start-Stopp-Funktion serienmäßig für alle Modelle einzuführen.

Diese Produkt- und Technologieinnovationen werden ab sofort von einer breiten-wirksamen Kommunikationsoffensive unterstützt. Im Mittelpunkt steht dabei der neue Markenclaim „Das Beste oder nichts.“ – der Leitgedanke des Gründervaters Gottlieb Daimler. Als internes Leitbild für alle Mitarbeiter mit sehr positiver Resonanz bereits zum Jahreswechsel 2009/2010 eingeführt, soll er nun auch den Führungsanspruch der Marke nach außen unterstreichen. „Wir haben das Automobil erfunden und viele, heute selbstverständliche Technologien kommen aus unserem Hause – von der Sicherheitszelle über das ABS, den Airbag oder das ESP® bis hin zu einmaligen technologischen Highlights wie ‚PRE-SAFE®’.

Der neue Markenclaim reflektiert nicht nur die zentralen Markenwerte Perfektion, Faszination und Verantwortung, sondern ist zugleich gelebte Unternehmenskultur: Bereits Gottlieb Daimler hat die Maxime „Das Beste oder nichts.“ formuliert und lebte und arbeitete stets nach diesem Motto. Und bis heute prägt dieser Führungsanspruch das Denken und Handeln jedes einzelnen Mercedes-Mitarbeiters. Entsprechend positiv wurde der motivierende und intern zu Bestleistungen anspornende neue alte Leitsatz von der Belegschaft aufgenommen.

Konsequenterweise setzt Mercedes-Benz bei der internationalen Markenkampagne auf Mitarbeiter als Botschafter der Marke. Egal ob Sicherheitsingenieur, Chefdesigner oder Elektronikspezialistin – Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus unterschiedlichen Bereichen unterstreichen, worin sich heute und in Zukunft der Führungsanspruch der Marke widerspiegelt. Die Markenkampagne wird ab 11. Juni 2010 über die Kanäle Print, TV und Online kommuniziert. Auch im Markenauftritt ist der Führungsanspruch erlebbar durch eine noch größere Nähe zwischen dem Markenzeichen am Fahrzeug und der Kommunikation. In der Kommunikation werden Wort- und Bildmarke zusammen-geführt und um den Markenclaim „Das Beste oder nichts.“ ergänzt. Der Stern – eines der wertvollsten und bekanntesten Markenzeichen der Welt – erhält eine dreidimensionale Darstellung und glänzt in edlem Chrom.

07.06.2010 Mercedes Absatz per Mai 2010

"Im Mai konnten wir mit Mercedes-Benz schneller wachsen als der Gesamtmarkt. Wir halten mit diesem hervorragenden Absatzergebnis Kurs auf ein starkes zweites Quartal, in dem wir zweistellig wachsen werden. Durch den Erfolg unserer E- und S-Klasse verbessern wir kontinuierlich unseren Produktmix und bauen unsere Position in vielen Märkten weiter aus – im Mai lag unser Absatz in allen Regionen über dem Vorjahresniveau.“

Die höchste Steigerungsrate erzielte Mercedes-Benz in China (inkl. Hongkong), wo sich der Aufwärtstrend mit Rekordverkäufen fortsetzt. Im Mai wurden 11.500 (i.V. 5.200) Pkw an Kunden verkauft, mehr als doppelt so viele wie im Vorjahresmonat (plus 121 Prozent). In allen BRIC-Staaten legte Mercedes-Benz ebenfalls deutlich zu, besonders hoch war das Wachstum dabei in Russland (plus 101 Prozent). In Südafrika war Mercedes-Benz im Mai Marktführer und steigerte den Absatz um 34 Prozent. Im zweitgrößten Einzelmarkt, den USA, war Mercedes-Benz im Mai die volumenstärkste deutsche Premiummarke mit dem Verkauf von 18.500 (i.V. 15.100) Einheiten, was einer Steigerung von 23 Prozent entspricht. Mercedes-Benz war damit Marktführer unter den deutschen Premiummarken. In der Region Westeuropa (ohne Deutschland) verzeichnete Mercedes-Benz ein Wachstum von insgesamt neun Prozent, 26.500 (i.V. 24.300) Pkw wurden an Kunden übergeben. Zuwächse gab es dabei in allen großen Märkten: In Italien, wo Mercedes-Benz im Mai die Marktführerschaft behauptete, stieg der Absatz um 18 Prozent, in Frankreich und Spanien um jeweils fünf Prozent, in Großbritannien lagen die Auslieferungen leicht über dem Vorjahreswert. In Deutschland setzte Mercedes-Benz im Mai 24.700 (i.V. 25.600, minus vier Prozent) Pkw ab und konnte in einem stark rückläufigen Gesamtmarkt die größte Marktanteilssteigerung unter den Premiumwettbewerbern auf 10,7 Prozent Marktanteil verzeichnen. Mercedes-Benz behauptet damit die Position als stärkste Premiummarke auf dem Heimatmarkt und stellt im Mai bei den Zulassungen der S-Klasse, der E-Klasse, dem E-Klasse Coupé, der C-Klasse, der B-Klasse und dem smart fortwo insgesamt sechs Spitzenreiter im jeweiligen Segment.

Das starke Wachstum im Mai wurde vor allem von der E- und S-Klasse getragen. Die E-Klasse Limousine steigerte die Verkäufe um 39 Prozent, 17.700 Fahrzeuge wurden an Kunden übergeben. Damit liegt sie weltweit erneut vor ihren Wettbewerbern, ebenso wie das neue T-Modell, von dem im Mai fast viermal so viele Modelle ausgeliefert wurden wie im Vorjahr. Auch die Limousine der S-Klasse war im Mai erfolgreich, 5.700 Einheiten wurden an Kunden übergeben, 41 Prozent mehr als im Vorjahr. Innerhalb des C-Klasse Segments kam insbesondere das C-Klasse T-Modell hervorragend bei den Kunden an und legte mit einem Plus von 36 Prozent kräftig zu. Bei den SUVs verzeichneten alle Baureihen im Mai ein Absatzplus, insgesamt stiegen die Verkäufe im Segment um 12 Prozent. Im Kompaktsegment punkteten die A- und B-Klasse mit einem Zuwachs von acht Prozent.

Vom smart fortwo wurden im Mai weltweit 9.300 (i.V. 11.000) Modelle ausgeliefert (minus 15 Prozent). Das Unternehmen erwartet von der Markteinführung einer neuen Generation des smart fortwo ab dem dritten Quartal dieses Jahres positive Impulse für den Absatz.

01.06.2010 3 Jahre kostenlose Comand-Kartenupdate

Drei Jahre lang erhalten Mercedes-Benz Kunden künftig kostenlos die aktuellsten Karten für ihr Navigationssystem COMAND APS. Die Mercedes-Benz Partner spielen Kartenupdates im Rahmen eines Händlerbesuchs auf das Navigationssystem. Dank der neuen kostenlosen Kartenupdates kommen Mercedes-Fahrer mit COMAND APS künftig noch zuverlässiger und schneller ans Ziel.

Das Multimedia-System COMAND APS von Mercedes-Benz bietet ein europaweites Navigationssystem mit besonderen Fähigkeiten. Da seine Daten auf Festplatte (40 Gigabyte) gespeichert sind, kann es im Vergleich zu einer DVD-basierten Navigation besonders schnell auf die Navigationsdaten zugreifen und die Fahrtroute schneller berechnen. Im Rahmen des neuen Kartenupdate-Programms werden aktuelle Kartendaten automatisch beim turnus- mäßigen Service-Werkstattbesuch aufgespielt. Zusätzlich informiert Mercedes-Benz auf seinen Internetseiten darüber, wenn ein neues Update zur Verfügung steht. Auf Kundenwunsch wird das Update auch außerhalb der normalen Serviceintervalle von einem Mercedes- Benz Partner bereit gestellt.

Zusätzlich zur hochklassigen Navigation und dem hochauflösenden Farbdisplay bietet COMAND APS einen DVD-Spieler für Audio und Video sowie ein Music Register für rund 1000 komprimierte Musiktitel im MP3- oder WMA-Format, die von Speicherkarten in das Register übertragen werden können. Serienmäßig kombiniert Mercedes-Benz COMAND APS mit der Sprachbedienung LINGUATRONIC und einer so genannten Text-to-Speech-Funktion. Damit kann sich der Autofahrer routenbezogene Verkehrsmeldungen, SMS-Kurznachrichten, Adressbucheinträge oder Sendernamen vorlesen lassen. Auch neue Verkehrsnachrichten, die für die Fahrtroute relevant sind, liest das System automatisch vor. Der Kaufpreis für das Multimedia-System COMAND APS beträgt für die E-Klasse Limousine bspw. 3.046,40 Euro (inkl. MwSt.).

Das neue kostenlose Update für die Navigationskarten gewährt Mercedes-Benz ab dem Modelljahr 2011 für die mit COMAND APS ausgerüsteten Neuwagen aller Pkw-Baureihen in 39 europäischen Ländern. Die Drei-Jahres-Frist gilt ab der Erstzulassung. Der Preisvorteil für das Kartenupdate beträgt mehrere hundert Euro. Da es an das Fahrzeug gebunden ist, wird das Update-Recht an einen neuen Besitzer übertragen, falls das Auto vor Ablauf der Drei-Jahres-Frist verkauft wird.

04.05.2010 Mercedes Absatz per April 2010

Mercedes-Benz bleibt auf Wachstumskurs. Wie schon in den vergangenen Monaten legten die Verkäufe auch im April im zweistelligen Prozentbereich zu: insgesamt wurden 93.100 (i.V. 80.700) Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert, 15 Prozent mehr als im Vorjahr.

Ein wesentlicher Wachstumstreiber bleibt der chinesische Markt. Hier erzielte Mercedes-Benz mit dem Verkauf von 11.300 (i.V. 5.600) Pkw einen neuen Bestwert und konnte die Auslieferungen erneut verdoppeln. Innerhalb der Region Asien/Pazifik stiegen die Auslieferungen in Japan um 26 Prozent und in Australien um 36 Prozent. Auch in den BRIC Staaten Indien (plus 95 Prozent), Brasilien (plus 77 Prozent) und Russland (plus 50 Prozent) legte Mercedes-Benz im April im zweistelligen Prozentbereich zu.
In den USA hält der positive Trend der letzten Monate ebenfalls an: mit dem Verkauf von 17.600 (i.V. 14.600) Fahrzeugen stieg der Absatz um 21 Prozent. Mercedes-Benz war damit die volumenstärkste deutsche Premiummarke und konnte Marktanteile hinzugewinnen. Seit Jahresbeginn ist Mercedes-Benz Marktführer unter den deutschen Premiummarken.
In der Region Westeuropa (ohne Deutschland) lagen die Auslieferungen im April sechs Prozent über Vorjahr, 24.200 (i.V. 23.000) Pkw wurden an Kunden übergeben. Hohe Zuwächse gab es unter anderem in Großbritannien (plus 12 Prozent), Belgien (plus 14 Prozent) und Österreich (plus 27 Prozent).
In Deutschland lag der Absatz mit dem Verkauf von 21.600 (i.V. 22.100) Einheiten nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Damit konnte Mercedes-Benz im April in einem rückläufigen Gesamtmarkt Marktanteile gewinnen und bleibt die stärkste Premiummarke auf dem Heimatmarkt.

Bei den Baureihen entwickeln sich die neuen Modelle der E-Klasse anhaltend stark. Die Limousine steigerte die Verkäufe um 52 Prozent, 17.200 Fahrzeuge wurden an Kunden übergeben. Damit liegt sie erneut deutlich vor ihren Wettbewerbern. Das E-Klasse Cabrio, das seit 27. März in den Showrooms der Händler steht, kommt ebenfalls hervorragend bei den Kunden an. Von der Limousine der S-Klasse wurden im April 4.700 Modelle an Kunden übergeben, sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Auch die C-Klasse erfreut sich großer Beliebtheit: die Limousine verzeichnete ein Plus von acht Prozent mit 19.600 Auslieferungen, das T-Modell legte sogar um 19 Prozent zu.
Vom smart fortwo wurden im April weltweit 9.000 (i.V. 10.200) Modelle ausgeliefert (minus elf Prozent). Daimler erwartet von der Markteinführung des smart fortwo Facelifts ab September 2010 positive Impulse für den Absatz.

04.05.2010 Mercedes-Benz Style

Die Designer von Mercedes-Benz entwerfen künftig zusätzlich zum klassischen Automobildesign auch die Formgebung für andere Produkte. Das Spektrum des neu gegründeten Bereichs „Mercedes-Benz Style“ reicht von Produkten aus dem Transportwesen über Möbel- und Lifestyleprodukte bis hin zu Industriedesign. „Unsere einzigartige Design-Kompetenz wird überall auf der Welt geschätzt. Daher haben wir uns entschieden, die Mercedes-Benz typische Formensprache auch außerhalb der Automobilwelt zu etablieren – und sind damit bei vielen Herstellern in unterschiedlichen Branchen auf eine positive Resonanz gestoßen“, so Professor h.c. Gorden Wagener, Designchef von Mercedes-Benz. Zurzeit gestalten die Mercedes-Benz Designer die exklusive Innenausstattung eines Helikopters und das spektakuläre Außendesign einer Luxusyacht. Als erstes Produkt wird am 4. Mai 2010 der Helikopter auf der European Business Aviation Convention & Exhibition (EBACE 2010) in Genf vorgestellt.

„Mercedes-Benz Style“ umfasst sowohl Auftragsarbeiten, bei denen die Rechte an der Gestaltungsleistung an den Produkthersteller verkauft werden, als auch die Vergabe von Designlizenzen. Hierbei bleiben alle Rechte an der Designleistung bei Mercedes-Benz. Bei beiden Varianten kann der Hersteller wählen, ob Mercedes-Benz namentlich genannt wird. „Ob Auftragsarbeit oder Lizenz, grundsätzlich gilt: Produkt und Hersteller müssen zu unserem Premiumanspruch passen und für Innovation, trendsetzende und stilvolle Langlebigkeit stehen“, erläutert Gorden Wagener. Ebenso wie im Automobilbereich legen die Designer auch im neuen Gebiet Wert auf eine markentypische, leidenschaftliche Gestaltung.
Das Mercedes-Benz Design hat seinen Hauptsitz in Sindelfingen, wo 1998 auf dem Gelände des Mercedes-Benz Technology Centers ein modernes Design-Gebäude fertig gestellt wurde. Darüber hinaus gibt es in Italien, Japan, China und den USA vier internationale Advanced Design Studios. Rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus zirka 20 Nationen sind in verschiedenen Funktionen mit der Zukunft des Designs von Mercedes-Benz beschäftigt und lassen unterschiedlichste kulturelle Aspekte in die Entwurfsphase einfließen. Die verschiedenen Kulturen versprechen stilistische Vielfalt, die notwendig ist, um über Jahre im Voraus zu erkennen, wohin der Trend in Sachen Automobil-Design führt und wie sich die Ansprüche der Kunden entwickeln werden.

04.05.2010 Daimler beendet Kurzarbeit in Rastatt und Bremen

In den Mercedes-Benz Werken in Rastatt und Bremen ist die Kurzarbeit ab sofort und damit früher als geplant beendet. Aufgrund der sich erholenden weltweiten Märkte für Premium-Fahrzeuge und der damit verbundenen erfreulichen Entwicklung der Auftragseingänge gibt es in beiden Werken keine weiteren Kurzarbeitstage. Somit ist die Kurzarbeit mit Ausnahme von Berlin (V6-CDI, V8-CDI und V12 Motoren Produktion) nun in allen PKW-Werken von Mercedes-Benz in Deutschland beendet. In Bremen werden die C-Klasse Limousine und T-Modell, der Mitteklasse-SUV GLK sowie das Coupé und Cabriolet der E-Klasse sowie die beiden Roadster SL und SLK produziert. In Rastatt laufen A- und B-Klasse vom Band.
Mercedes-Benz Cars verzeichnete im ersten Quartal 2010 eine sehr erfreuliche Geschäftsentwicklung. Insbesondere durch starkes Wachstum im Segment der E- und S-Klasse stieg der Konzernabsatz im Vergleich zum Vorjahr um 20% auf 277.100 (i. V. 231.200) Einheiten. Damit setzt die Pkw-Sparte die positive Entwicklung des vierten Quartals 2009 in diesem Jahr weiter fort. Der Umsatz nahm im ersten Quartal um 28% auf 11,6 Mrd. € zu.

20.04.2010 Daimler mit tollen 1Q 2010 Zahlen

Die Daimler AG hat heute ihre vorläufigen Zahlen für das erste Quartal 2010 vorgelegt. Der Konzernumsatz beläuft sich auf 21,2 Mrd. €, das Konzern-EBIT inklusive Sondereffekten beläuft sich auf 1,2 (i.V. -1,4) Mrd. € Im ersten Quartal wurde das EBIT von sehr guten Ergebnissen bei Mercedes-Benz Cars getragen. Diese waren die Folge von hohen Verkäufen, starkem Modellmix und guter Preisdurchsetzung zusätzlich zu einer insgesamt vorteilhaften Kostenstruktur im ersten Quartal.

Die vorläufigen EBITs der Geschäftsfelder belaufen sich auf:
Mercedes-Benz Cars 806 Mio. €;
Daimler Trucks 130 Mio. €;
Mercedes-Benz Vans 64 Mio. €;
Daimler Buses 41 Mio. €;
Daimler Financial Services 119 Mio. €.

Negative Sondereffekte sind in den Ergebnissen der Geschäftsfelder von Daimler Trucks und Daimler Financial Services enthalten. Das Ergebnis aus dem Verkauf der Tata-Beteiligung und die Belastung durch die EADS bewegen sich in einer ähnlichen Größenordnung.
Die Umsätze der Geschäftsfelder belaufen sich auf:
Mercedes-Benz Cars 11,6 Mrd. €;
Daimler Trucks 4,9 Mrd. €;
Mercedes-Benz Vans 1,7 Mrd. €;
Daimler Buses 1,0 Mrd. €;
Daimler Financial Services 3,1 Mrd. €.

EBIT Ausblick 2010
Mercedes-Benz Cars erwartet ein EBIT von 2,5 bis 3 Mrd. € aus dem laufendem Geschäft. Daimler Trucks rechnet mit einem EBIT von 500 bis 700 Mio. € aus dem laufendem Geschäft. Diese Q1-Zahlen sind vorläufig und vor Durchsicht des Wirtschaftsprüfers. Daimler wird die endgültigen Zahlen und die Guidance für den Gesamtkonzern sowie weitere Details zum Bericht für das erste Quartal am 27. April 2010 veröffentlichen.

07.04.2010 Daimler kooperiert mit französich-japanischer Allianz

Hier die Eckpunkte:
Die Renault-Nissan Allianz erhält einen Anteil von 3,1% in Daimler und Daimler einen Anteil von 3,1% in Renault und von 3,1% in Nissan (es finde lediglich ein Aktientausch statt, es fließt kein Geld).

Anstoß für die Diskussion zur Kooperation war der Nachfolger des aktuellen smart fortwo's. Die Entwicklung für die Daimler AG ist zwar seit der neusten Generation (C451) zwar rentabel, jedoch nicht im gewünschten Umfang.
Die nächste Generation des smart fortwo (Coupé und Cabrio), ein neuer Viersitzer der Marke smart und der nächste Renault Twingo werden auf Basis einer gemeinsamen Architektur entwickelt. Jedes Fahrzeug wird sich hinsichtlich seiner Produktgestaltung klar voneinander differenzieren. Die Entwicklungsarbeit dieser neuen Architektur wird auf dem einzigartigen Heckantriebskonzept der aktuellen smart Modelle aufbauen. Die Markteinführungen der gemeinsam entwickelten Modelle sind ab 2013 vorgesehen. Das smart Werk in Hambach, Frankreich, wird die Produktionsstätte der Varianten mit zwei Sitzen, während das Renault-Werk in Novo Mesto, Slowenien, die jeweiligen Viersitzer fertigen wird. Bereits ab Markteinführung werden die gemeinsam entwickelten Fahrzeuge auch mit einem Elektroantrieb verfügbar sein.

Antrieb
Die Renault-Nissan Allianz wird in diesem Zusammenhang aus ihrem Portfolio Benzin- und Dieselmotoren mit drei und vier Zylindern an Daimler liefern, die dann an die Mercedes-Benz typischen Anforderungen und Charakteristika angepasst werden (Drei-Zylinder-Motoren für die smart Modelle kommen somit von Renault und nicht mehr von Mitsubishi). Das Ergebnis bietet für beiden Seiten Vorteile: Daimler kann Motoren aus der Renault-Nissan Allianz nutzen und damit zusätzliche Absatzpotenziale für seine nächste Generation von A-/B-Klasse (MFA-Plattform; Hinweis: es werden in der nächsten A-Klasse/B-Klasse auch reine Mercedes Motoren wie der M274 und der OM651 verbaut) erschließen. Gleichzeitig verbessert die Renault-Nissan Allianz die Auslastung ihrer Kapazitäten.

Daimler, Renault und Nissan werden zudem bei zukünftigen Benzin- und Dieselmotoren zusammenarbeiten. Die Entscheidungen zu den entsprechenden Produktionswerken für die gemeinsam entwickelten neuen Motoren sind noch offen und werden zu einem späteren Zeitpunkt fallen. Gemeinsam erklärtes Ziel hierbei ist es, eine ausgeglichene Arbeitsteilung zwischen den Partnern zu erreichen, die für alle beteiligten Unternehmen Vorteile bietet
. Daimler wird zudem Benzin- und Dieselmotoren aus seinem aktuellen Antriebsportfolio an Infiniti liefern. Dies beinhaltet Vier- und Sechszylinder-Motoren (vermutlich M272, M276 und OM651/OM642). Auch hierbei bieten sich für beide Seiten Vorteile: Infiniti kann auf Motoren von Daimler zurückgreifen, während Daimler eine weitere Verbesserung der Auslastung seiner Fertigungskapazitäten in Untertürkheim und Berlin-Marienfelde erreicht.
Die Zusammenarbeit im Bereich von Motoren wird auf einem technischen Konzept beruhen, das eine klare Wahrung und individuelle Ausprägung der jeweiligen Marken- und Produktidentitäten sicher stellt und gleichzeitig eine sehr wettbewerbsfähige Kostenstruktur bietet. Zum einen wird ein hoher Standardisierungsgrad bei nicht-markenrelevanten Komponenten signifikante Einsparpotenziale für beide Partner eröffnen. Zum anderen stellt der Einsatz von exklusiven und markenspezifischen Technologiepaketen sicher, dass die jeweiligen Ansprüche der betreffenden Marken erfüllt werden. Das wesentliche Ziel ist die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der beteiligten Partner durch ein wesentlich höheres Volumen, das zu entsprechenden Skaleneffekten führt, sowie das Teilen von Entwicklungskosten.

Mercedes-Benz Vans:
Die Unternehmen haben sich außerdem auf eine enge Kooperation im Segment der leichten Nutfahrzeuge geeinigt. Mercedes-Benz Vans wird in diesem Zusammenhang sein Portfolio ab 2012 um ein komplett neues Einstiegsmodell erweitern, das für den kommerziellen Einsatz vorgesehen ist. Die technische Basis dieses Stadtlieferwagens wird von Renault (Renault Kangoo Rapid, ohhh mein Gott !!!)stammen, die Produktion des Fahrzeugs erfolgt im Renault-Werk in Maubeuge, Frankreich. Beide Seiten profitieren hierbei von einem zusätzlichen Absatzvolumen, einer verbesserten Kapazitätsauslastung sowie geteilten Investitionskosten. All dies führt zu einer Verbesserung der generellen Kostenstruktur.
Zusätzlich zu dieser Zusammenarbeit bei leichten Nutzfahrzeugen werden auch ausgewählte Antriebskomponenten ausgetauscht, um das Produktangebot und das Absatzvolumen im Bereich der mittelgroßen Nutzfahrzeuge auszubauen. Dies beinhaltet einen kleinen Dieselmotor und Getriebevarianten, die Daimler von Renault-Nissan für den Mercedes-Benz Vito beziehen wird (wieso wird der OM651 nicht verwendet ?). Diese zusätzliche Einstiegsmotorisierung erschließt zusätzliche Absatzpotenziale für Mercedes-Benz Vans und ermöglicht eine verbesserte Kapazitätsauslastung bei Renault.

Weitere Kooperationsporjekte werden geprüft.

06.04.2010 Mercedes Absatz per März 2010

Mercedes-Benz setzte im März den Aufwärtstrend der letzten beiden Monate fort und konnte den Absatz mit dem Verkauf von 109.300 (i.V. 98.500) Einheiten um elf Prozent steigern. Damit wurden im ersten Quartal 15 Prozent mehr Fahrzeuge als im Vorjahr an Kunden ausgeliefert.
Dr. Joachim Schmidt, Vertrieb & Marketing: „Wir haben wie erwartet das erste Quartal beim Absatz erfolgreich abgeschlossen und dank des zunehmenden Erfolgs der neuen E- und S-Klasse unseren Absatzmix weiter verbessert. Wir werden diesen positiven Absatztrend in den nächsten Wochen fortsetzen und rechnen für das zweite Quartal erneut mit einem deutlichen Zuwachs bei den Verkäufen.“ Auf der New York International Auto Show präsentierte Mercedes-Benz kürzlich mit der neuen Generation der R-Klasse ein weiteres Highlight des Jahres 2010. Sie wird ab August in den USA, ab September in Westeuropa und ab Oktober in ihrem größten Markt China erhältlich sein.

Zum Absatzplus des ersten Quartals trug die neue E-Klasse wesentlich bei. Die Limousine konnte die weltweiten Verkäufe nahezu verdoppeln auf 45.700 Pkw und behauptet damit die Marktführerschaft. Die S-Klasse Limousine verbuchte im gleichen Zeitraum ein Plus von 23 Prozent, insgesamt 13.500 Luxuslimousinen wurden an Kunden übergeben. Der Absatz der C-Klasse Limousine entwickelte sich per März ebenfalls positiv und stieg um zehn Prozent auf 57.000 Autos. Im SUV-Segment verzeichnete Mercedes-Benz mit 41.100 Einheiten eine Steigerung um 12 Prozent.
Vom smart fortwo wurden im März weltweit 10.600 (11.900) Modelle ausgeliefert (minus elf Prozent). Eine Belebung des Absatzes wird von der Markteinführung einer neuen Generation des smart fortwo ab August/September 2010 erwartet.


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