12.10.2011 CLS Shooting Brake


Am 08. November 2010, also noch vor der Markeinführung des neuen CLS hat Mercedes den CLS Shooting Brake für das Jahr 2012 bestätigt. Nun sind erste Erlkönigfotos aufgetaucht. Technisch basiert er auf dem CLS Coupé und teil sich mit ihm auch die Motoren. Die Premiere soll wahrscheinlich 2012 auf dem Genfer Automobil Salon sein. (Fotos worldcarfans.com)


Anbei die Bilder der Stutdie:

06.08.2011 JESMB Test: CLS 63 AMG V8 BiTurbo

Nachdem JESMB Anfang Februar den neuen CLS 350 CDI BE testen konnte, war es nun an der Zeit das Topmodell aus Affalterbach der CLS Baureihe unter die Lupe zu nehmen. Es handelt sich um einen CLS 63 AMG V8 BiTurbo mit AMG Performance Package und AMG Driver's Package.

Der bei AMG in Handarbeit aufgebaute Motor (M157 DE 55 AL) basiert auf dem Serienaggregat der neusten Generation (M278). Es verfügt über moderne Benzindirekteinspritzung mit Piezo-Injektoren. Der Motor leistet normal 525 PS und 700 NM. Durch das AMG Performance Package wird der Ladedruck von 1,0 auf 1,3 bar angehoben, sodass er 557 PS und 800 NM leistet. Er beschleunigt in atemberaubenden 4,3s auf 100 km/h und wird aufgrund des Driver's Packages erst bei 300 km/h elektronisch abgeregelt.
Die Kraft wird über die AMG Speedshift MCT 7 Automatik mit nasser Anfahrkupplung (NAK) an die Hinterräder abgegeben. Das Getriebe verfügt serienmäßig über eine ECO-Start-Stopp Funktion, die im Modus C (Controlled Efficiency) aktiviert ist. Durch diese Maßnahme und u.a. die Benzindirekteinspritzung liegt der Normverbrauch nach NEFZ bei sagenhaften 9,9 Liter auf 100 km.
Sehr schön gelungen ist auch die deutlich spürbare Spreizung der Fahrprogramme der Automatik (C, S, S+ um M). Früher war der Unterschied zwischen C und S (damals C noch für Comfort) nicht so deutlich. Heute steht C für Controlled Efficiency und das bedeutet frühes Hochschalten, die 800 NM nutzen und cruisen mit knapp über 1.000 U/min. Nur in C steht das Start-Stopp-System zur Verfügung. Das herrliche Zwischengas und die Missfires beim Herunterschalten gibt es dafür nur bei allen anderen Fahrprogrammen.

Der neue Motor hat eine deutliche andere Charakteristik als der Hochdrehzahl-Motor im Vorgänger. Statt 7.200 U/min regelt er nun bei 6.400 U/min ab. Dafür stellt er mit 800 NM deutlich mehr Drehmoment (M156 mit 630 NM) bereit. Selbst über 200 km/h ist die Beschleunigung immer noch phänomenal, man denkt der CLS wird von einem Katapult eines Flugzeugträgers beschleunigt. So kann man im manuellen Modus frühzeitig hochschalten und im 5 oder 6 Gang immer noch kräftig beschleunigen.

Das Fahrwerk mit der breiteren AMG-Vorderachse sorgt stets für ein sicheres Fahrverhalten bietet aber einen guten Komfort.

Erstmals konnte JESMB den aktiven Spurhalteassistenten (Teil des Fahrerassistenzsystems Plus) testen. Also kurz runterbremsen und auf die rechte Spur der BAB wechseln. Weiter leicht nach rechts lenken und der Assistent erkennt die durchgezogene Linie zum Seitenstreifen. Es gibt eine farbige Meldung im Kombiinstrument und man merkt wie der CLS wieder zurück nach links zieht um wieder in die Fahrspur zu gelangen. Erreicht wird dies durch einen dezenten Bremseingriff (hier hinten links).

Insgesamt ist der CLS 63 AMG auch in Kombination mit den ganzen Assistenzsystemen sowie Comand Online eine perfekte Hochgeschwindigkeits-Reiselimousine mit der man auch auf der Rennstrecke Spaß haben kann. Der neue Motor schafft dazu den Spagat zwischen niedrigeren Verbräuchen und phänomenaler Beschleunigung. Wer also den neuen CLS 63 AMG V8 BiTurbo einmal live erleben will, sollte Brüggemann einen Besuch abstatten, denn dort kann man derzeit zwei neue CLS 63 AMG bestaunen.

02.02.2011 JESMB Test: CLS 350 CDI BE

Heute stand der neue CLS 350 CDI BlueEfficiency zur Ausfahrt bereit. Das viertürige Coupé (C218) auf Basis der aktuellen E-Klasse besticht, wie schon die erste Generation des CLS, durch extravagantes, avantgardistisches Design. Es hebt sich wohltuend von der Masse ab. Das markant konturierte Design zieht Blicke magisch an und lässt sie nicht mehr los.
Es empfehlen sich besonders Farben, die die Linienführung und Sicken der Seitenansicht hervorheben.


Auch im Interieur hebt sich der CLS, wie sein Vorgänger, von der E-Klasse ab. Die Klimaanlage wird durch runde Drehregler bedient. Insgesamt ist die Mittelkonsole höher und dadurch konnte der Comand-Bildschirm besser integriert werden. Die Verarbeitung ist hochwertig und die Haptik sehr gut. Die Sitzgrafik auf den Vorder- und Rücksitzen ist sportlich.

Aber der neue CLS begeistert nicht nur beim Design, sondern setzt auch Maßstäbe durch die eingesetzte Technik. Alle Triebwerke werden mit der neuen 7G-Tronic Plus (NAG2FE+) ausgeliefert. Sie arbeitet durch einen neuen effizienteren Wandler und einen niedrigeren Öldruck sparsamer und hilft somit Kraftstoff zu sparen. Neu sind auch die Schaltprogramme. C (Comfort) wurde durch E (Economy) ersetzt. So ist der Unterschied der Schaltcharakteristik zwischen E und S (Sport) deutlich größer als noch bei C und S. Das Economy Programm zeichnet sich durch früheres Hochschalten und eine dementsprechende Drehzahlabsenkung aus. Bei Zwischenspurts wird das Drehmoment (620 NM) des Motors genutzt und es wird nicht direkt zurückgeschaltet. Im Sport-Modus senkt die Automatik das Drehzahlniveau selbst bei konstanter Fahrt nicht auf das Minimum ab. Sie bleibt bereit zum Spurt und schaltet früher zurück und später hoch.

Der 350 CDI (OM642LS) wird erst seit September 2010 in der E-Klasse verbaut. Er leistet 265 PS und 620 NM. Er schiebt den CLS souverän nach vorne (0-100 km/h 6,2s) und wirkt niemals angestrengt. Akustisch hält er sich vornehm zurück. Besonders über 100 km/h macht sich der Unterschied zum "alten" 350 CDI mit 231 PS bemerkbar.
Der V6-CDI geht eine perfekte Symbiose mit der weiterentwickelten 7G-Tronic ein und stellt damit einen sehr perfekten Antriebsstrang da. Er vermittelt die "Leichtigkeit des Seins" perfekt ohne dabei die Umwelt durch hohe Verbräuche zu belastet (NEFZ 6,0 Liter) und ist souveräner als ein 4 Zylinder je sein kann.

Der CLS 350 CDI BE war mit dem Sport-Paket ausgestattet und verfügte daher über 18 Zoll Bereifung, eine doppelflutige Abgasanlage sowie ein sportlich abgestimmtes Fahrwerk. Es liegt straff auf der Straße und bietet eine hohe Fahrstabilität auch in schnell gefahrenen langgezogenen Kurven. Dabei bleibt der Komfort bestehen. Es ist ein toller Kompromiss zwischen Sportlichkeit und Komfort gelungen, der die Frage nach der Airmatic schon fast erübrigt. Lediglich kurze Stöße, verursacht durch Gully-Deckel und Schlaglöcher werden an die Insassen sehr gedämpft weitergeleitet.

Weitere Innovationen in der 125 jährigen Innovationsgeschichte der Daimler AG stellt das Intelligent Light System (ILS) auf Basis des LED-Lichts da. So bestehen die Hauptscheinwerfer aus 71 LEDs die zum Teil, zur Realisierung des Kurven- und Abbiegelichts, schwenkbar sind. Aufgrund der höheren Kelvinzahl (5500) ist das LED-Licht "weißer" als das BiXeon-ILS-Licht.

Neu ist auch die elektronische Servolenkung, die es bislang nur in der Kompaktwagenklasse gab. Sie arbeitet präzise und gibt dem Fahrer eine gute Rückmeldung. Sie wirkt keinesfalls synthetisch. Diese technische Neuerung bietet zudem zwei weitere Vorteile. Sie hilft Sprit zu sparen (0,3 Liter), da die elektrische Servolenkung nur Strom benötigt, wenn gelenkt wird, und sie ermöglicht erst die Einführung des aktiven Parkassistenten.
Im Gegensatz zu seinen Anfängen ist Mercedes hier ein Meisterstück gelungen. Er kann in relativ knappen Parklücken einparken! Zur Funktionsweise: Man gleitet im CLS an potentiellen Parklücken vorbei. Ein blaues Parksymbol mit Richtungspfeil zeigt welche Parklücke groß genug ist. Man hält an und legt den Rückwärtsgang über den Direct-Select-Wählhebel (hinter dem Lenkrad) ein. Im farbigen, hochauflösenden Zentraldisplays des Kombiinstruments wird der detektierte Parkraum angezeigt und durch quittieren, mittels OK-Taste, wird das Kommando an den aktiven Parkassistenten übergeben. Jetzt einfach leicht Gas geben und der CLS wird automatisch in die Parklücke gelenkt. Wenn die PTS-Anzeigen Rot vermelden stoppen und den Vorwärtsgang einlegen und nach vorne fahren. Der Assistent lenkt zurück und stellt den CLS gerade. Der Parkvorgang ist beendet. Dieses Feature ist besonders bei Dunkelheit und auch aufgrund der eingeschränkten Übersichtlichkeit nach schräg hinten (Ursache des tollen Coupé-Design) überaus hilfreich und ist serienmäßig in der Parktronic (PTS) enthalten.

Um es kurz zu sagen, der CLS bietet alles was man sich in der oberen Mittelklasse wünscht: Souveränität, schonender Umgang mit der Umwelt, gehobener Luxus, tolle aktive & passive Sicherheit und nicht zuletzt ein atemberaubendes Design. Also auf zu Brüggemann!

29.11.2010 CLS mit 4matic - die Details


Mercedes-Benz ist seit Jahren weltweit erfolgreich als 4x4-Anbieter im Premiumsegment. Seit Einführung der M-Klasse im Jahr 1997 stieg die Produktion sprunghaft. Heute bietet Mercedes-Benz fast 50 Modelle mit 4MATIC in zehn Baureihen an.
Ein wesentlicher Grund für den Markterfolg ist das beeindruckende Leistungsvermögen des Antriebskonzeptes 4MATIC auf verschneiter oder vereister Straße: hohe Traktionsreserven, ausgezeichnete Fahrstabilität, bestmögliche Sicherheit und ein außerordentliches Komfortniveau.
Davon profitiert auch der neue CLS. Das viertürige Coupé ist erstmals mit Allradantrieb verfügbar in den Modellen CLS 350 CDI 4MATIC BlueEFFICIENCY und CLS 500 4MATIC BlueEFFICIENCY. Wie bei der 4MATIC-Abstimmung auf trockener oder nasser Straße gilt auch bei winterlichen Straßenverhältnissen: Die Fahrstabilität und damit die aktive Sicherheit stehen immer im Vordergrund. Das mechanische Fundament der 4MATIC mit der Momentenverteilung von 45 zu 55 Prozent zwischen Vorder- und Hinter­achse und die Lamellensperre im Zentraldifferenzial mit einer Grundsperrwir­kung von 50 Nm bieten optimale Voraussetzungen. Diese Grundkonzeption ermöglicht hohe Traktionswerte, weil die beim Beschleunigen auftretende dynamische Achslastverschiebung Richtung Hinterachse genutzt wird, um dort mehr Antriebsmoment abzusetzen. Die Lamellensperre kann das Antriebsmoment aber auch variabel zwischen Vorder- und Hinterachse verschieben, falls die Straßenverhält­nisse das erfordern. So kann der Eingriff der elektronischen Regelsysteme ESP®, 4ETS oder ASR möglichst spät erfolgen, ein Großteil des Antriebsmoments wird auch auf glatten Straßen in Vortrieb umgesetzt. Alle Regeleingriffe erfolgen fast unmerklich. Trotzdem erfährt der Fahrer sofort, wenn er sich dem Grenzbereich nähert. In diesem Fall blinkt im Kombi-Instrument ein gelbes Warnsymbol. Dies ist das eindeutige Signal, die Fahrweise den Straßenverhältnissen anzupassen. Die Auslegung als permanent arbeitende Antriebsmechanik hat entscheidende Vorteile gegenüber anderen Systemen, die zur Aktivierung des Allradantriebs erst einmal mangelnde Traktion erkennen müssen. Diese Zeitspanne nutzt die 4MATIC der Mercedes-Benz Pkw bereits, um Antriebsmoment über die Räder auf die Fahrbahn zu übertragen.

Beim Anfahren unter winterlichen Bedingungen können die 4MATIC-Modelle optimale Traktion aufbauen. Dazu werden bestimmte Fahrbahnzustände automatisch erkannt und die Eingriffe des Allrad-Regelsystems 4ETS so beeinflusst, dass ein möglichst hohes Beschleunigungsvermögen bei minimalem Radschlupf und damit bester Fahrstabilität erreicht wird. Diese Strategie ermöglicht auch ein Anfahren unter widrigsten Bedingungen, wenn beispielsweise das Fahrzeug einseitig auf einer vereisten Steigung steht (das so genannte µ-Split) oder beide Räder der Vorder- oder Hinterachse geringen Halt finden (µ-Sprung). Auf kurvigen Schnee- und Eisfahrbahnen wird die Stabilität des Fahrzeugs maßgeblich durch die Motormomentenregelung in der Antriebs-Schlupfregelung ASR sichergestellt. In Abhängigkeit der laufend aus der ESP®-Sensorik ermittelten Längs- und Querdynamik des Fahrzeugs werden die ASR-Regelschwellen der Fahrsituation angepasst. Um stabile Fahrzustände zu gewährleisten, muss die Längskraft bei Kurvenfahrt mittels der Motormomentenregelung so geregelt werden, dass immer eine ausreichende Querkraftreserve zur Verfügung steht. Um diesem physikalischen Zusammenhang gerecht zu werden, werden bei Kurvenfahrt auf Niedrigreibwert die Regelschwellen für die Motormomentenregelung an den kurvenäußeren Rädern deutlich abgesenkt, damit die Reifen ausreichend Querkräfte aufbauen können.

Der 4MATIC-Antriebsstrang der Mercedes-Benz Pkw gehört zu den leistungsfähigsten permanenten Allradantrieben. Durch die kompakte, leichte und reibleistungsoptimierte Grundkonzeption mit längs liegendem Motor und verblocktem Haupt- und Verteilergetriebe ergeben sich Vorteile gegenüber anderen Pkw-Systemen mit quer verbauter Antriebseinheit und zuschaltbarem 4x4. So liegt der Verbrauch je nach Modell zwischen 0,2 und 0,6 Liter je 100 Kilometer geringfügig über einem vergleichbaren konventionell angetriebenen Fahrzeug. Der Schwingungs- und Geräuschkomfort erreicht ein Niveau, das den hohen Erwartungen an Fahrzeuge von Mercedes-Benz entspricht.
Die 4MATIC der neuesten Generation zeichnet sich durch ein geringes Mehrgewicht von 50 bis 70 Kilogramm (je nach Modell) und eine kompakte Bauweise mit geringerem Platzbedarf aus. Dadurch sind keine Modifikationen am Karosserierohbau erforderlich und der Fußraum des Beifahrers wird nicht eingeschränkt. Zudem trägt die kompakte Bauform zu einem besseren Geräusch- und Schwingungsver­halten bei.

Die für den CLS charakteristische Fahrdynamik erreicht Mercedes-Benz durch ein innovatives DIRECT CONTROL-Fahrwerk mit adaptivem Stoßdämpfersystem. Das gewichtsoptimierte Fahrwerk mit Dreilenker-Vorderachse und Raumlenker-Hinterachse passt sich automatisch der jeweiligen Fahrsituation an, indem es die Dämpferkräfte variiert und so den Abrollkomfort spürbar verbessert. Die auf Wunsch für den CLS 350 CDI 4MATIC BlueEFFICIENCY lieferbare und im CLS 500 4MATIC BlueEFFICIENCY serienmäßige Luftfederung kombiniert Mercedes-Benz mit einem stufenlosen, elektronisch gesteuerten Dämpfungssystem, das verschiedene Sensorsignale verarbeitet und jedes Rad einzeln regelt. So erleben Mercedes-Kunden besten Komfort und profitieren gleichzeitig von hoher Fahrsicherheit und sportlicher Agilität.

Mercedes bietet 48 Pkw-Modelle mit 4MATIC Das Allrad-Angebot von Mercedes-Benz umfasst derzeit 48 Pkw-Modelle (in Deutschland) in zehn Baureihenund beeindruckt durch seine Vielfalt: Neben der E-Klasse und der ebenfalls als Limousine und T-Modell lieferbaren C-Klasse bereichern die S-Klasse, das Luxuscoupé CL, das viertürige Coupé CLS und das Reise-SUV R-Klasse die 4MATIC-Modellpalette. Zusätzlich sind der kompakte GLK sowie die Offroader der GL- und M-Klasse im Angebot. Die auch nach 30 Jahren Bauzeit lieferbare G-Klasse spielt ihre Stärken besonders abseits befestigter Wege aus. Sie gilt nach wie vor als einer der besten Geländewagen der Welt.

Die beiden CLS 4matic Versionen werden ab Herbst 2011 ausgeliefert. Merkwürdigerweise gibt Mercedes für den CLS 500 BE 4matic 408PS & 700 NM an. Der CLS 500 BE mit Heckantrieb hat "lediglich" 600 NM bei ebenfalls 408 PS.

17.11.2010 CLS 63 AMG mit 525 PS

Auf der L.A. Auto Show wird die Top-Version des neuen CLS präsentiert: Der CLS 63 AMG mit aktuellen 5,5 Liter Biturbo-Achtzylinder (M157 DE 55 LA) und 525 PS sowie 700 NM.
Hatte der alte CLS 63 noch den Hochdreh-V8 und 514 PS, hat der neue satte 525 PS und 700 Nm (zuvor: 630 Nm im M156-Saugmotor). Mit optionalen AMG Performance-Package hat das Fahrzeug noch mehr Leistung: 557 PS, 800 Newtonmeter - der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt so mit 4,4, der mit optionalen Leistungskit mit 4,3 Sekunden - VMax ist auf 250 km/h, oder 300 km/h abgeregelt.
Der wesentliche Unterschied zwischen den Leistungsversionen des neuen CLS 63 AMG macht der von 1,0 auf 1,3 bar gestiegene Ladedruck das dann unter einer Carbonabdeckung versteckten AMG Performance-Aggregats. Dank serienmäßigen Start/Stopp-System hat das Fahrzueg einen Mix-Verbrauch von 9,9 Liter.

Die Schaltung erledigt im AMG-Modell eine Siebengang-Sportautomatik (NAG2VSport), die je nach Fahrprogramm sportlich oder ökologisch sparsam laufen soll. Das einstellbare Sportfahrwerk greift an der Vorderachse auf Stahlfedern zurück, die Hinterachse hat Luftfederung - rundum sind elektronisch geregelte Dämpfer verbaut. Bei den Bremsen wird erst gegen Aufpreis auf Keramik zurückgegriffen, serienmäßig hat das AMG-Modell Stahlbremsen.
Serienmäßig verbaut AMG Kotflügel, Hauben und Türen aus Aluminium, die Felgen sind in den Dimensionen 255/35 vorne, sowie 285/30 hinten auf 19-Zoll. Weltpremiere bei den Scheinwerfern: hier werden die LED High-Performance-Scheinwerfer verbaut, die LED-Techologie mit dem adaptiven Fernlichtassistenten kombiniert (optional bei den normalen CLS-Varianten).
Die Motorhaube ist neu gezeichnet, Kotflügel sind verbreitert, neue Schürzen vorne und hinten sowie eine Spoilerlippe sorgen für den entsprechenden AMG-Auftritt. Eine vierflutige Abgasanlage sorgt für entsprechenden Klang. Im Interieur sind AMG-Ledersportsitze, Sportlenkrad und Klavierlack verbaut bzw. verarbeitet.

Markteinführung erfolgt im März 2011 - Preise sind bislang nicht bekannt.

08.11.2010 X218 nun offiziell bestätigt

Nun ist es offiziell: Die Entscheidung für den CLS Shooting Brake (X218) und seinen Produktions-Standort ist gefallen: Ab 2012 beginnt das Mercedes-Benz Werk Sindelfingen mit der Fertigung der sportlichen Fließheck-Variante auf Basis des CLS. (Intern war es schon länger bekannt, dass Sindelfingen als Ersatz für den W205 (nächste C-Klasse ab 2014), die neben dem Produktionsstandort Bremen nach Tuscaloosa verlagert wird, den neuen CLS Shooting Brake (X218) sowie ab 2014 den neuen SL (R231) erhält). Dr. Dieter Zetsche "Mit der Entscheidung, den CLS Shooting Brake zu bauen, unterstreicht Mercedes-Benz einmal mehr seine Führungsrolle bei neuen Fahrzeugkonzepten und beim Design – und genau das erwarten die Kunden von uns.“ Das weltweit größte Werk von Mercedes-Benz Cars in Sindelfingen erhält mit dem CLS Shooting Brake ein zusätzliches Produkt. Am Standort werden heute die C-Klasse Limousine, die E-Klasse Limousine und das T-Modell, die S-Klasse und die Coupés CLS und CL sowie die Modelle des Maybach und die Guard-Fahrzeuge von Mercedes-Benz gefertigt. Kürzlich ist hier zudem die Produktion des Mercedes-Benz SLS AMG und der Kleinserie der B-Klasse F-Cell mit Brennstoffzelle gestartet. Außerdem wird ab 2014 zusätzlich die SL-Klasse in Sindelfingen produziert. Die Entscheidung spiegelt auch die Flexibilität der Mercedes-Produktion wieder, denn der CLS Shooting Brake wird künftig zusammen mit dem CLS und der E-Klasse Limousine auf einer Produktionslinie gebaut.

Dr. Wolfgang Bernhard, Vorstandsmitglied der Daimler AG für Produktion und Einkauf Mercedes-Benz Cars & Mercedes-Benz Vans: „Dieses emotionale neue Modell ist ein weiteres Highlight für das Werk Sindelfingen. Die Standort-entscheidung belegt den herausragenden Stellenwert des Werkes als Kompetenz-Zentrum der Oberklasse von Mercedes-Benz Cars. Der CLS Shooting Brake leistet einen weiteren Beitrag zur nachhaltigen Kapazitätsauslastung im Herzstück unseres Produktionsverbunds.“

Die überraschende Neuinterpretation des emotionalen Coupé-Themas wurde der Weltöffentlichkeit mit einem Konzeptfahrzeug auf der Auto China 2010 im April in Peking erstmals präsentiert. Dieser Fingerzeig der Mercedes-Designer, wie sie sich die Weiterentwicklung des Themas Coupé vorstellen können, wird nun Realität. Im Jahr 2012 kommt der CLS Shooting Brake als Serienfahrzeug auf den Markt.

04.10.2010 Weitere Highlights zum CLS (C218)

Weitere Highlights des neuen CLS (C218) im Detail:
Intelligenter Leichtbau trägt beim neuen CLS entscheidend dazu bei, den klassischen Zielkonflikt zwischen niedrigem Gewicht und hoher Festigkeit zu überwinden. So ist der CLS das erste Fahrzeug von Mercedes-Benz mit rahmenlosen Türen in Vollaluminium-Bauweise. Diese bestehen aus tiefgezogenen Alublechen mit Strangpressprofilen und sind im Vergleich insgesamt rund 24 Kilogramm leichter als konventionelle Stahltüren. Davon profitiert nicht nur die Umwelt, sondern auch der Bedienkomfort: Die Coupé-Türen lassen sich – besonders am Berg – leichter öffnen und schließen. Die neue Bauweise erforderte neue Verbindungstechniken: Anstelle von Schweißpunkten kommen Klebeverbindungen kombiniert mit Niettechnik zum Einsatz.
Zur Absicherung der Qualität werden Türen in der Produktion im Rahmen mit hochexakten Robotern positioniert und die Seitenscheiben mittels Lasermesstechnik mit höchster Präzision eingestellt. Dadurch erfüllt dieses Türenkonzept dieselben Dichtheitsanforderungen wie die Rahmentüren einer Limousine, was sie unter anderem in einer Mercedes-internen Hochdruckprüfung mit 80 bar Wasserdruck beweisen müssen. Zum Vergleich: Dieser Druck ist etwa fünf Mal höher als jener, den eine Espressomaschine für eine schöne Crema benötigt.
Aus Aluminium werden außerdem Motorhaube, vordere Kotflügel, Kofferraum­deckel, Hutablage und verschiedene Trägerprofile gefertigt. Das Frontend ist eine Hybridkonstruktion aus Aluminiumblech und glasfaserverstärktem Kunststoff. Die vorderen einteiligen Aluminium-Crashboxen sind in die Längsträger gesteckt und werden seitlich mit ihnen verschraubt.

Aktiver Park-Assistent inklusive PARKTRONIC
Mit dem Aktiven Park-Assistenten erfüllt sich für viele Fahrer im chronisch knappen Verkehrsraum Europas ein Traum: Der CLS erkennt Parklücken nicht nur, sondern kann auch helfen einzuparken (wie A- & B-Klasse). Möglich wird dies in der Kombination mit der neuen elektromechanischen Direktlenkung (siehe Kapitel Fahrwerk) und einer Reihe von Ultraschallsensoren. Das Komfortsystem hat folgende Funktionen:

Vermessung von potenziellen Parklücken nach Länge und Tiefe bis zu einer Fahrzeuggeschwindigkeit von 36 km/h
Berechnung einer geeigneten Einfahrspur von der aktuellen Position des Fahrzeuges aus

Zur Vermessung von Parklücken werden zwei weiterentwickelte Ultraschallsensoren verwendet, die rechts und links in den vorderen Stoßfänger integriert sind. Abhängig von der Geschwindigkeit und dem Fahrzyklus werden diese Sensoren zur Vermessung von Parklücken und zur Unterstützung der PARKTRONIC-Funktionalität verwendet. Ab Unterschreiten von 30 km/h wird ein „P“-Symbol im Kombiinstrument eingeblendet, um dem Fahrer die aktive Parklückensuche anzuzeigen. Ist eine Parklücke gefunden, erscheint neben dem „P“-Symbol ein Pfeil. Standardmäßig zeigt der Pfeil auf Parklücken auf der Beifahrerseite. Ist der Blinker auf der Fahrerseite gesetzt, werden Parklücken auf der Fahrerseite angezeigt. Ein Einschalten der Parklückensuche ist nicht erforderlich. Durch die Ultraschallsensorik wird nur der potenzielle Parkraum geometrisch bewertet und nicht, ob dieser freie Raum auch wirklich ein Parkplatz ist. Die Verantwortung auch während des Einparkvorgangs bleibt beim Fahrer. Wird durch die Ultraschallsensoren ein Bürgersteig erkannt, wird parallel zu diesem geparkt. Der vom Aktiven Park-Assistenten unterstützte Einparkvorgang beginnt, wenn das eigene Fahrzeug in Fahrtrichtung vor der durch den Pfeil angezeigten Parklücke steht, der Fahrer den Rückwärtsgang eingelegt und einen entsprechenden Dialog mit Warnhinweisen über das Kombiinstrument mit dem System bestätigt hat. Der Fahrer betätigt während des Einfahrens in die Parklücke weiter Gas- und Bremspedal. Durch das Ansteuern der elektrischen Lenkung übernimmt der Aktive Park-Assistent in Abhängigkeit der vom Fahrer vorgegebenen Längsdynamik und der Parkspur die Querführung. Die Maximalgeschwindigkeit für diesen Einparkvorgang ist auf 10 km/h begrenzt. Bei 7 km/h erscheint im Kombiinstrument der Hinweistext „Park-Assistent nur bis 10 km/h“, begleitet von einem Hinweiston. Die bekannte PARKTRONIC-Funktion steht uneingeschränkt zur Verfügung. Das System schaltet ab, sobald der Fahrer in die automatische Lenkraddrehung eingreift, das System über die PTS-Taste (Parktronic-Sensor) abschaltet, sowohl Fahrergurtschloss als auch Fahrertür geöffnet sind oder ein Systemfehler vorliegt.
Zum Gesamtsystem PARKTRONIC und Aktiver Park-Assistent gehören folgende Komponenten:
Steuergerät
zehn Ultraschallsensoren, davon zwei mit größerer Reichweite
PTS-Warnelemente auf der Instrumententafel und am Innenhimmel hinten PTS-Taster.
Es sind bis zu maximal fünf Züge zulässig (rückwärts-vorwärts-rückwärts-vorwärts-rückwärts). Anschließend werden die Räder gerade gestellt. Der abschließende Parkzug wird im Kombiinstrument mit dem Hinweistext „Park-Assistent beendet“ angezeigt und von einem Quittierton unterstützt.

Erstmalig wird der CLS (C218) auch mit 4matic erhältlich sein. Der Marktstart für den CLS 350 CDI BE 4matic und den CLS 500 BE 4matic ist für September 2011 vorgesehen.

Der CLS 500 BE mit dem aus dem CL 500 BE bekannten neuen M278 DE 46 LA wird ab April 2011 ausgeliefert. Er leistet im CLS 408 PS, statt 435 PS und leistet 600 NM zwischen 1.800-3.500 U/min (im CL 500 und S 500 sind es 700 NM). Während der CL 500 9,5 Liter auf 100 km/h verbrauch soll der Verbrauch im CLS unter 9,0 Liter betragen!

Kleinerer Tank, gleiche Reichweite
Weil die neuen CLS-Modelle deutlich weniger Kraftstoff verbrauchen, konnte bei den Vier- und Sechszylinder-Modellen das Füllvolumen des Kraftstoffbehälters auf 59 Liter reduziert werden. Der 80-Liter-Tank ist bei allen V8-Motoren serienmäßig und wird als Sonderausstattung für alle CLS-Varianten mit 59-Liter-Tank angeboten.

ECO Start-Stopp: Komplexe Technik für höchste Effizienz
Motor aus im Stillstand, Motor an beim Lösen der Bremse – in der Praxis agiert die ECO Start-Stopp-Funktion fast unmerklich. Damit das klappt, sorgen komplexe Steuerungen im Hintergrund für Effizienz, Komfort und Schutz. So arbeitet die ECO Start-Stopp-Funktion im Detail: Grundsätzlich wird der Motor bei jedem Fahrzeugstillstand abgeschaltet (Autostopp-Funktion). Das Wiederanspringen (Autostart-Funktion) erfolgt kaum wahrnehmbar und die Weiterfahrt ohne zeitliche Verzögerung gegenüber einem mit laufendem Motor haltenden Fahrzeug. Dafür sorgen zwei Besonderheiten: Dank eines Kurbelwellenhallsensors mit Drehrichtungserkennung erkennt das Motorsteuergerät, in welchem Zylinder der Kolben optimal zum Start positioniert ist. Dort wird der Kraftstoff zuerst eingespritzt und somit das Anlassen beschleunigt. Eine zusätzliche elektrische Getriebeölpumpe versorgt die Kupplungen des Automatikgetriebes vorab mit Öldruck, um nach dem Direktstart des Verbrennungsmotors umgehend losfahren zu können. Auch der Startermotor (Anlasser) wurde grundlegend modifiziert: Er ist auf acht Mal so viele Startvorgänge ausgelegt und damit auch für andauernden Stadtverkehr mit häufigem Autostart ein Autoleben lang gerüstet. Außerdem wird das Bordnetz durch eine zweite Batterie unterstützt.

Randbedingungen für die ECO Start-Stopp-Funktion
Nicht immer ist es sinnvoll, den Motor beim Fahrzeugstillstand automatisch auszuschalten. Damit der Autostopp ausgelöst wird, muss eine Reihe von Voraussetzungen erfüllt sein:
1. Der Verbrennungsmotor hat die erforderlichen Betriebsparameter (beispielsweise die minimale Kühlmitteltemperatur) erreicht.
2. Die fahrzeugseitigen Randbedingungen sind erfüllt (Beispiele ausreichende Spannung im Bordnetz, die Innenraumtemperatur wurde nach dem Schlüsselstart einmalig eingeregelt, der Druckspeicher von Luftfederung oder der Bremsanlage ist hinreichend gefüllt). Und natürlich muss das Fahrzeug stehen.
3. Die fahrerseitigen Randbedingungen sind erfüllt: Der Getriebewählhebel steht auf Fahrstufe D oder N; Gaspedal und Lenkrad werden nicht betätigt; der Fuß steht auf der Bremse oder die HOLD-Funktion ist aktiviert; die Türen sind geschlossen, das Fahrer-Gurtschloss gesteckt und die Motorhaube geschlossen.
4. Die ECO Start-Stopp-Funktion ist nicht mittels der ECO-Taste ausgeschaltet.
5. Nach dem Schlüsselstart oder zum Beispiel beim Rangieren wurden entsprechende Grenzgeschwindigkeiten überschritten.

Der Autostart erfolgt, wenn der Motor sich im Autostopp befindet, d.h. der Motor über die Motor-Stopp-Funktion abgeschaltet wurde und die Zündung weiterhin eingeschaltet ist. Außerdem muss eine der folgenden Funktionsbedingungen erfüllt sein:
Das Fahrpedal wird betätigt.
Die Fahrstufe R wird eingelegt.
Die Fahrstufe P wird verlassen.
Das Bremspedal wird gelöst und Hold ist nicht aktiviert und die Feststellbremse ist gelöst und die Fahrstufe ist nicht P.
Die ECO Start-Stopp-Funktion wird über den ECO-Schalter ausgeschaltet.
Das Fahrzeug rollt.
Eine an den Motorlauf gebundene Funktion, wie z.B. eine Fahrzeugniveauanhebung, wird durch den Fahrer aktiviert.

Doch die Start-Stopp-Funktion denkt noch weiter: Als Komfort- und Schutzfunktion steht außerdem der Motorzwangsstart zur Verfügung. Hierbei wird der Motor selbständig ohne Eingriff des Fahrers durch das Motorsteuergerät gestartet, wenn eine der folgenden Funktionsbedingungen eintritt:
Eine fahrzeugseitige Randbedingung für den Autostopp ist nicht mehr erfüllt, wie die Randbedingungen der Klimaanlage, des Bordnetzes, der Bremsanlage, des Fahrwerks und weiterer fahrzeugseitiger Einflüsse. Der Fahrer schnallt sich ab oder öffnet die Fahrertür. Ein Zwangsstart erfolgt, um das aktive Abschalten des Motors vom Fahrer durch Betätigung des Zündschlüssels (Stellung 0) vor dem Verlassen des Fahrzeuges zu initiieren. So ist sicher gestellt, dass die ECO Start-Stopp-Funktion bei geparktem Fahrzeug sicher deaktiviert ist.
Damit die Fahrer des CLS jederzeit Vertrauen zur ECO Start-Stopp-Funktion haben können, wird die Verfügbarkeit des Autostopps durch das ECO-Symbol in der Multifunktionsanzeige des Kombiinstruments signalisiert:
Farbe grün: alle Vorbedingungen sind erfüllt, Motor wird beim Anhalten stoppen.
Farbe gelb: ECO ist eingeschaltet, aber Vorbedingungen sind nicht erfüllt.
Keine ECO-Anzeige: ECO ist ausgeschaltet oder wegen eines Fehlers deaktiviert.

Im neuen CLS feiert die elektromechanische Direktlenkung ihre Weltpremiere im oberen Fahrzeugsegment. Die wegweisende Innovation eröffnet den Ingenieuren ein weites Feld neuer Abstimmungsmöglichkeiten und wird in den nächsten Jahren in einer Vielzahl von Mercedes-Modellen Einzug halten. Darüber hinaus leistet die Lenkung einen wichtigen Beitrag zur Gesamteffizienz des CLS: Da die Lenkunterstützung nur Energie benötigt, wenn tatsächlich gelenkt wird, beträgt die Verbrauchseinsparung bis zu 0,3 Liter/7 g CO2 im Vergleich zum Vorgängermodell.
Bei der neuen Lenkung sind Lenkgetriebe und der unterstützende Servomotor zu einer kompakten Einheit zusammengefasst und wie bisher auf einem außerordentlich steifen und gewichtsgünstigen Integralträger aus hochfestem Stahl vor der Radmittenachse montiert. Wie bisher ist das Lenkgetriebe als Direktlenkung ausgeführt, das heißt, die Lenkübersetzung wird über dem Lenkwinkel spürbar direkter. Dadurch werden Fahrzeughandling und –agilität maßgeblich gesteigert. In Kombination mit den Sensoren und dem Steuergerät ermöglicht die neue Lenkung erheblich größere Freiheitsgrade bei der Auslegung der Kräfte, die in unterschiedlichen Fahrsituationen – vom Parken bis zu schneller Autobahnfahrt – vom Fahrer am Lenkrad aufgebracht werden müssen. Eine aktive Dämpfung erhöht das Sicherheitsgefühl bei schneller Geradeausfahrt. Zur Definition des gewünschten Lenkgefühls diente eine aufwendige grundlegende Untersuchung der Mercedes-Fahrdynamik-Ingenieure.
Neben einem präziseren und gleichzeitig komfortableren Lenkerlebnis bietet die neue elektromechanische Lenkung, deren Herstellkosten deutlich über bisherigen hydraulischen Systemen liegen, eine Reihe weiterer Vorteile. So bleibt die Servounterstützung auch bei stehendem Motor verfügbar – wobei ein Regelalgorithmus dafür sorgt, dass der Verbrennungsmotor im ECO Start-Stopp-Modus nicht nur deswegen anspringen muss, weil der Fahrer im Stand am Lenkrad spielt. Realisierbar wurden mit der neuen Lenkung auch die automatische Einparkfunktion „Aktiver Park-Assistent“ und die Entlastung des Fahrers bei einer zum Rand hin abfallenden Fahrbahn.
Assistenz bietet die neue Lenkung auch beim Bremsen auf stark unterschiedlich griffigem Untergrund (µ-Split). Sensoren erkennen das dabei auftretende Gier­moment (das Fahrzeug dreht sich zur griffigeren Fahrbahnseite hin). Durch Überlagerung eines Lenkmoments verspürt der Fahrer einen Impuls zum Gegen­lenken. Nimmt er diesen Hinweis an, wird das Lenkmoment zurück genommen. Reihenuntersuchungen mit Autofahrern haben gezeigt, dass durch den Einsatz des Lenk-Assistenten unter µ-Split-Bedingungen sowohl die Spurtreue verbessert als auch der Bremsweg verkürzt werden können.

19.09.2010 Alle Infos zum neuen CLS C218

. Mit ihrem faszinierenden und sinnlichen Design und ihrer kultivierten Sportlichkeit profitiert die Neuauflage des CLS davon, dass Mercedes-Benz als Erfinder des Segments eine ganze Generation Vorsprung hat. Als Design-Trendsetter setzt der neue CLS auch im Innenraum mit der Vielzahl möglicher Individualisierungen neue Maßstäbe. Fünf Interieurfarben, fünf Zierteil-Ausführungen sowie drei Lederausführungen stehen zur Wahl.

Beim Verkaufsstart sind zunächst zwei in Leistung und Effizienz deutlich gesteigerte Sechszylindermodelle verfügbar: CLS 350 CDI BlueEFFICIENCY mit 265 PS und CLS 350 BlueEFFICIENCY mit 306 PS sowie serienmäßiger ECO Start-Stopp-Funktion. Die Preise betragen 63.427 beziehungsweise 64.617 Euro (alle Preise inkl. MwSt.). Zu den europäischen Händlern rollen diese beiden Modelle im Januar 2011. Bereits zwei Monate später ergänzt der CLS 250 CDI BlueEFFICIENCY mit 204 PS ab 59.857 Euro die Motorenpalette. Der kombinierte Kraftstoffverbrauch ist mit 5,1 Liter Diesel pro 100 Kilometer herausragend für diese Leistungsklasse und entspricht CO2-Emissionen von 134 Gramm pro Kilometer.

Ab Dezember 2010 kann der CLS 500 BlueEFFICIENCY mit V8-Motor und 408 PS (in der S-Klasse und CL leistet der Motor 435 PS) bestellt werden, die Markteinführung findet hier im April 2011 statt. Auch die beiden letztgenannten Antriebsvarianten haben serienmäßig die ECO Start-Stopp-Funktion. Alle vier Motoren sind für den CLS neu, sie sorgen für einen Verbrauchsvorteil von bis zu 25 Prozent gegenüber den Vorgängermodellen. Ebenfalls neu und in allen CLS serienmäßig ist das weiterentwickelte Automatikgetriebe 7G-TRONIC PLUS (NAG2FE+).

Zur Effizienzsteigerung trägt auch die serienmäßige elektromechanische Direktlenkung bei, die im CLS im oberen Fahrzeugsegment ihre Weltpremiere feiert. Dies ist ein radikaler Schritt in der Beziehung zwischen Fahrer, Auto und Straße. Denn erstmals haben die Ingenieure die Freiheit, viele Parameter, die das Lenkgefühl beeinflussen, frei zu wählen und zu programmieren. Sie definierten ein Mercedes-Benz Lenkgefühl. Neben der Verbrauchseinsparung konnten so in der Umsetzung Fahrzeughandling und -agilität maßgeblich gesteigert werden. Die elektromechanische Direktlenkung ermöglichte zudem eine weitere Innovation - den Aktiven Park-Assistenten (868,70 Euro). Der CLS erkennt Parklücken nicht nur, sondern kann auch selbstständig einparken.

Als erstes Automobil der Welt besitzt der CLS auf Wunsch volldynamische LED High Performance-Scheinwerfer (1.773,10 Euro), die den faszinierenden tageslichtähnlichen Farbeindruck der LED-Technologie mit Performance, Funktionalität und Energieeffizienz der heutigen Bi-Xenon-Generation kombinieren. Das neue Lichtsystem bietet erstmals das bereits in Mercedes-Modellen mit Bi-Xenon- Scheinwerfern bewährte Intelligent Light System in Kombination mit LED-Technologie. Die Scheinwerfer mit ihren insgesamt 71 LED sehen aufregend aus und unterstreichen so den unverwechselbaren Auftritt des CLS.

Über ein Dutzend Fahr-Assistenzsysteme tragen im neuen CLS dazu bei, Verkehrsunfälle zu vermeiden und die Unfallschwere zu vermindern. Neu sind der Aktive Totwinkel-Assistent und der Aktive Spurhalte-Assistent. Beide sind im Fahrassistenz-Paket Plus in Kombination mit DISTRONIC PLUS, BAS PLUS und PRE-SAFE® Bremse für 2.677,50 Euro erhältlich. Die beiden neuen Assistenten können nicht nur unbeabsichtigte Spurwechsel oder Fahrzeuge im toten Winkel erkennen, sondern können per sanftem Bremseingriff die Fahrtrichtung korrigieren, wenn der Fahrer die optische oder sensorische Gefahrenwarnung ignoriert.

Limitiert auf das erste Jahr nach der Markteinführung ist der CLS "Edition 1". Die Kennzeichen dieses Sondermodells (ab 6.664 Euro Aufpreis) sind die matte Außenlackierung Manganitgrau SHAPE, die metallisch schimmernde Lederausstattung designo corteccia pearl, Fußmatten mit "Edition 1" Schriftzug, schwarzer designo Dachhimmel sowie Aluminium-Pedale. Als Interieur-Zierteile können bei der "Edition 1" Pappel hellbraun seidenmatt, Esche schwarz glänzend oder als Sonderausstattung AMG Carbon (Aufpreis dann 10.115 Euro) gewählt werden.

22.08.2010 Der neue Mercedes CLS als Edition 1

Die Edition 1 des CLS (C218) enthält die folgenden Optionen:

Manganit Grau SHAPE designo Leder corteccia pearl
designo Innenhimmel in Stoff schwarz
Die Zierteile sind entweder Esche schwarz oder Pappel hellbraun seidenmatt. Der Paketpreis beträgt 6.585,60 EUR oder 9.996 EUR inkl AMG Carbon Zierteile. Nachfolgend die Fotos der Edition 1:


Hier nun weitere allgemeine Infos zum CLS Design:

Diese Proportionen sind nach wie vor aufsehenerregend: lange Motorhaube, schmale Fenstergrafik mit rahmenlosen Seitenscheiben, dynamisch nach hinten geneigtes Dach. Das viertürige Coupé von Mercedes-Benz etablierte sich 2003 umgehend als neue Stil-Ikone. Die Proportionen bleiben – und doch ist alles anders: Die zweite Generation des Design-Trendsetters setzt auf einen vollkommenen Neuauftritt. Sofort ins Auge springt das innovative Front-Design, das Anklänge an den Mercedes-Benz SLS AMG zeigt. Die Kühlermaske ist nicht optisch in die Motorhaube integriert, sondern separat gestaltet. Dies setzt die sportlich-lange Motorhaube noch besser in Szene. Dominiert wird der Grill vom großen Zentralstern, der die Verwandtschaft zu den anderen Coupés der Marke betont und die Markenidentität stärkt. Athletik signalisieren auch die großen, dunklen, in die Breite gestreckten Lufteinlässe mit schwarzen Gittern.

Ein weiteres Ausrufezeichen setzen die Voll-LED-Scheinwerfer, die weltweit erstmals alle dynamischen Lichtfunktionen in LED-Technik bieten. Diese Innovation wird eindrucksvoll inszeniert – ihr Innenleben ist von oben nach unten in drei gepfeilte Ebenen gegliedert. In der obersten Ebene ein LED-Blinker, darunter umfasst ein auffälliges LED-Positionslicht die Abblend­lichtfunktion. Das Positionslicht wird auch noch bei eingeschaltetem Abblendlicht formal wahrgenommen und bildet somit ein neuartiges und eigenständiges Nachtdesign und Erkennungsmerkmal. In der untersten Ebene des Scheinwerfers befinden sich die LED-Fernlicht- und Nightview-Funktionen. Insgesamt 71 LEDs sorgen für ein unverwechselbares Erscheinungsbild und gegenüber bisherigen Systemen eine deutlich erlebbar verbesserte Sicht.
Die typische CLS-Silhouette mit ihrer elegant gestreckten Proportion ist das dominierende Merkmal des neuen Modells. Die dynamische, athletische Skulptur wird durch ein neuartiges Linien- und Flächenspiel in seiner Wirkung gesteigert. Die vordere Strukturkante oberhalb des Kotflügels nach hinten abfallend – von den Designern Dropping Line genannt – ist ein neuartiges Designmerkmal, aber auch ein neu interpretiertes formales Zitat, das an den einzigartig reichen Formenschatz der historischen Mercedes-Sportwagen erinnert. Ein sportwagenhaft ausgeprägter Schultermuskel über der Hinterachse unterstreicht den athletischen Charakter des neuen CLS. Die breit ausgestellten Radhäuser wirken wie kraftvolle Oberschenkel einer zum Sprung bereiten Raubkatze. Vollendet wird die Seitenansicht durch die weit umgreifenden Heckleuchten in LED-Technik, welche als verbindendes Element zum Heck angeordnet sind. Unterstrichen wird die Form durch die von hinten deutlich wahrnehmbare breite Schulterlinie, auf der sich das flache Coupédach abstützt. Eine breite Metallspange setzt am Heck einen optischen Akzent.

Seiner Rolle als Design-Ikone wird der CLS auch durch die innovative Ausführung der Materialien gerecht. Dazu gehört das spannende Wechselspiel zwischen seidenmatt und glänzend bei den metallischen Oberflächen. Glanzpunkte sind hier beispielsweise matt galvanisierte Lüftungsdüsen, welche den Rahmen für eine hochglänzend eingefasste Analoguhr bilden. Handwerkliche Perfektion manifestiert sich in Details wie den abgesteppten Sitzbezügen oder dem so genannten Nähkleid für die Armaturentafel. Bei letzterem werden die einzelnen Lederbezugsteile in mehreren Stunden von Hand zusammengenäht, bevor sie in das Werkzeug eingelegt und mit hochwertigem Schaum hinterpolstert werden. Vor diesem Prozess wird das Leder noch durch Erhitzen vorgeschrumpft, damit es auch bei extremer Sonneneinstrahlung in Form bleibt. Höchste optische und haptische Ansprüche erfüllt das Leder PASSION, ein besonders feines, 1,6 Millimeter dickes Semi-Anilin-Leder. Nur mit einer leichten Pigmentierung geschützt, bleibt die natürliche Porenstruktur erhalten und das Leder hat einen besonders warmen und weichen Griff. Da auch Naturmerkmale größtenteils sichtbar bleiben, erfordert das Semi-Anilin-Leder einen sehr genauen Auswahlprozess von Hand.
Kultivierte Sportlichkeit vermittelt der Innenraum des CLS auch mit seinen großzügigen und edlen Zierteilen. Sie finden sich auf dem Instrumententräger der Mittelkonsole und auf Teilen der Türverkleidungen. Der Kunde hat die Wahl zwischen den drei exklusiven Holzarten Wurzelnuss braun glänzend, Esche schwarz glänzend und Pappel hellbraun seidenmatt. Mit meisterlicher Handwerkskunst wird der Naturstoff auch an schwierige Radien perfekt angepasst, für einen stimmigen Gesamteindruck werden die Holzteile ihrer Maserung entsprechend in einem aufwendigen Auswahlprozess aufeinander abgestimmt. Noch progressiver erscheint der Fahrzeuginnenraum durch Zierelemente in Klavierlack oder Carbon. Auch hier steht handwerkliche Perfektion im Vordergrund des Herstellungsprozesses. So werden beim Klavierlack bis zu sieben Schichten Lack aufgetragen und abgeschliffen, bis sich das gewünschte Hochglanz-Finish einstellt.

Die Weltpremiere wird der CLS (C218) ab dem 2. Oktober 2010 auf dem Pariser Autosalon feiern. Die Showroom-Premiere erfolgt dann im Januar 2011. Die Bestellfreigabe erfolgt am 15. September 2010. Der CLS wird optional erstmals mit Voll-LED-Scheinwerfern zu haben sein. Auch neu, jedoch nicht ab Start ist der optionale 4matic Allrad Antrieb für den CLS 350 CDI und den CLS 500. Da die S-Klasse auch den 4 Zylinder CDI-Diesel erhält wird auch der CLS erstmalig mit einem 4 Zylinder Motor ausgeliefert:

CLS 250 CDI (204 PS / 500 NM) OM651, ab März 2011
CLS 350 CDI (265 PS / 620 NM) OM642LS DE 30 LA, ab Januar 2011
CLS 350 CDI 4matic (265 PS / 620 NM) OM642LS DE 30 LA
CLS 350 CGI (306 PS / 370 NM) M276 DE 35, ab Januar 2011
CLS 500 BE (435 PS / 700 NM) M278 DE 46 LA, ab März 2011
CLS 500 BE 4matic (435 PS / 700 NM) M278 DE 46 LA
CLS 63 AMG (544 PS / 800 NM) M157 DE 55 LA

Update: weitere Infos:
Der Verbrauch des CLS 350 CDI BE wird bei 6,0 Litern und der des CLS 350 BE wird bei 6,8 Litern liegen. Bis auf den CLS 350 CDI BE werden alle Modelle über die ECO-Stopp-Start Funktion verfügen.

Hier die Preise der ab 15.09.2010 bestellbaren Modelle:
CLS 250 CDI BE 59.857,-- EUR inkl MwSt
CLS 350 CDI BE 63.427,-- EUR inkl MwST
CLS 350 BE 64.260,-- EUR inkl MwST

Zur Serienausstattung zählen wie bei der E-Klasse (W212) Attention Assist, PreSafe, zahlreiche Airbag inkl. Kneebag und Pelvisbag auch BiXenon-Scheinwerfer. Zusätzlich verfüg, vermutlich eine der drei Rundinstrumente des Kombiinstruments, über einen "Farbdisplay mit TFT-Technologie (Thin-Film-Transistor)". jesmb.de geht davon aus, dass hierüber auch die Kartendarstellung im Kombiinstrument eingeblendet werden kann. Oder bspw. auch der optionale Nachtsichtassistent Plus.

Als neue Sonderausstattung gegenüber der E-Klasse sind folgende Optionen zu nennen: Edition 1 (bestellbar bis Mai 2012): u.a. Speziallackierung "Manganit Grau SHAPE" siehe Fotos
aktiver Parkassistent 730 EUR
LED High Performance-Scheinwerfer 1.100 EUR
LED Intelligent Light System 1.490 EUR

18.08.2010 Update: Neue Fotos zum neuen CLS (C218)

Die Weltpremiere wird der CLS (C218) im Oktober 2010 auf dem Pariser Autosalon feiern. Die Showroom-Premiere erfolgt dann im Januar 2011. Die Bestellfreigabe erfolgt am 15. September 2010. Der CLS wird optional erstmals mit Voll-LED-Scheinwerfern zu haben sein. Auch neu, jedoch nicht ab Start ist der optionale 4matic Allrad Antrieb für den CLS 350 CDI und den CLS 500. Da die S-Klasse auch den 4 Zylinder CDI-Diesel erhält wird auch der CLS erstmalig mit einem 4 Zylinder Motor ausgeliefert:

CLS 250 CDI (204 PS / 500 NM) OM651, ab März 2011
CLS 350 CDI (265 PS / 620 NM) OM642LS DE 30 LA, ab Januar 2011
CLS 350 CDI 4matic (265 PS / 620 NM) OM642LS DE 30 LA
CLS 350 CGI (306 PS / 370 NM) M276 DE 35, ab Januar 2011
CLS 500 BE (435 PS / 700 NM) M278 DE 46 LA, ab März 2011
CLS 500 BE 4matic (435 PS / 700 NM) M278 DE 46 LA
CLS 63 AMG (544 PS / 800 NM) M157 DE 55 LA

Update: weitere Infos:
Der Verbrauch des CLS 350 CDI BE wird bei 6,0 Litern und der des CLS 350 BE wird bei 6,8 Litern liegen. Bis auf den CLS 350 CDI BE werden alle Modelle über die ECO-Stopp-Start Funktion verfügen.

Hier die Preise der ab 15.09.2010 bestellbaren Modelle:
CLS 250 CDI BE 59.857,-- EUR inkl MwSt
CLS 350 CDI BE 63.427,-- EUR inkl MwST
CLS 350 BE 64.260,-- EUR inkl MwST

Zur Serienausstattung zählen wie bei der E-Klasse (W212) Attention Assist, PreSafe, zahlreiche Airbag inkl. Kneebag und Pelvisbag auch BiXenon-Scheinwerfer. Zusätzlich verfüg, vermutlich eine der drei Rundinstrumente des Kombiinstruments, über einen "Farbdisplay mit TFT-Technologie (Thin-Film-Transistor)". jesmb.de geht davon aus, dass hierüber auch die Kartendarstellung im Kombiinstrument eingeblendet werden kann. Oder bspw. auch der optionale Nachtsichtassistent Plus.

Als neue Sonderausstattung gegenüber der E-Klasse sind folgende Optionen zu nennen: Edition 1 (bestellbar bis Mai 2012): u.a. Speziallackierung "Manganit Grau SHAPE"
aktiver Parkassistent 730 EUR
LED High Performance-Scheinwerfer 1.100 EUR
LED Intelligent Light System 1.490 EUR

08.08.2010 Neuer CLS kommt mit 4matic

Die Weltpremiere wird der CLS (C218) im Oktober 2010 auf dem Pariser Autosalon feiern. Die Showroom-Premiere erfolgt dann im Januar 2011. Der CLS wird optional erstmals mit Voll-LED-Scheinwerfern zu haben sein. Auch neu, jedoch nicht ab Start ist der optionale 4matic Allrad Antrieb für den CLS 350 CDI und den CLS 500. Auf den nun neuen Erlkönigbildern aus Florida erkennt man auch schön, das sich das Interieur an die Shooting Brake Studie anlehnt und somit deutlich von der E-Klasse Limousine absetzt. Da die S-Klasse auch den 4 Zylinder CDI-Diesel erhält wird auch der CLS erstmalig mit einem 4 Zylinder Motor ausgeliefert:

CLS 250 CDI (204 PS / 500 NM) OM651, ab März 2011
CLS 350 CDI (265 PS / 620 NM) OM642LS DE 30 LA, ab Januar 2011
CLS 350 CDI 4matic (265 PS / 620 NM) OM642LS DE 30 LA
CLS 350 CGI (306 PS / 370 NM) M276 DE 35, ab Januar 2011
CLS 500 BE (435 PS / 700 NM) M278 DE 46 LA, ab März 2011
CLS 500 BE 4matic (435 PS / 700 NM) M278 DE 46 LA
CLS 63 AMG (544 PS / 800 NM) M157 DE 55 LA

16.07.2010 Weitere CLS Fotos

Nun sind weitere CLS (C218) Fotos aufgetaucht:
(Fotos: noticiasautomotivas.com.br)

22.05.2010 Erste Fotos vom neuen CLS

Bei Dreharbeiten vom neuen CLS haben Erlkönigfotographen nun erste ungetarnte Fotos machen können. Die zweite Generation CLS wird wie auch schon die erste wieder Maßstäbe in Sachen Design und Emotionalität setzen.
Erstmals zum Einsatz kommem Voll-LED Ablendlichtscheinwerfer, die neuen MOVE-Motoren (auf dem Foto CLS 350 CGI mit 306 PS) und Start-Stopp-Technik in Kombination mit dem 7G-Tronic Automatik-Getriebe.
Gegenüber früheren Erlkönigbilder hat der Kühlergrill wie der SLS nur eine zentrale Lamelle. Erstaunlich ist auch die extrem tiefe Anordnung der Nebelschlussleuchte zwischen den Endrohren. Der auf den Fotos gezeigte CLS (C218) ist mit AMG-Styling Paket ausgestattet sowie Luftfederung. Erstaunlich ist auch das herkömmliche Glas-Schiebedach. Der Trend ging eigentlich zu den großflächigen Panoramadächern. Das E-Klasse Coupé verfügt bspw. nur noch über ein Panoramadach.
Motorenprogramm:
CLS 250 CDI (kommt vermutlich nicht direkt zur Markteinführung)
CLS 350 CDI (265 PS / 620 NM) OM642LS DE 30 LA
CLS 350 CGI (306 PS / 370 NM) M276 DE 35
CLS 500 CGI (435 PS / 700 NM) M278 DE 46 LA
CLS 63 AMG (544 PS / 800 NM) M157 DE 55 LA

Die Premiere wird der CLS im Oktober 2010 auf dem Pariser Autosalon feiern.
(Fotos: Brenda Priddy/leflanenews.com)

20.04.2010 Studie: CLS Shooting Break

Im Oktober 2004 begründete Mercedes-Benz mit dem viertürigen Coupé CLS ein neues Marktsegment. Im September 2008 zeigte die Marke mit dem Design-Showcar Concept FASCINATION eine überraschende neue Interpretation des emotionalen Coupé-Themas. Mit dem Concept Shooting Break, der auf der Auto China 2010 seine Premiere feiert, geben die Mercedes-Designer nun einen weiteren Fingerzeig, wie sie sich die Weiterentwicklung des Themas Coupé vorstellen können. Zugleich setzt das Concept Shooting Break deutliche Zeichen für die weitere Emotionalisierung der Mercedes-Designsprache (Der CLS Shooting Break wird ab ca. Ende 2011 in Sindelfingen im der internen Bezeichnung X218 vom Band rollen).

Ganz neu ist die Frontgestaltung, die Anklänge an den Supersportwagen SLS AMG zeigt: Die Kühlermaske mit dem großen Stern und der prägnanten, bionischen Lamelle ist nicht in die Motorhaube integriert, sondern separat gestaltet. Flankiert wird der Grill von Voll-LED-Scheinwerfern, die erstmals alle bekannten dynamischen Lichtfunktionen in LED-Technik bieten.
Im Interieur dominieren mit Holz und Leder natürliche Materialien. Prägnant ist die große durchgehende Mittelkonsole. Sie unterstreicht die Viersitzigkeit und den hohen Komfortanspruch des Concept Shooting Break. Eine edle Interpretation des Laderaums spiegelt sich in dessen Holzboden wider. Die dunkel gebeizte Seideneiche steht dabei in Kontrast zu den eingelegten Ladeschutzleisten aus Aluminium.

Als Antrieb des Concept Shooting Break dient ein Vorbote der kommenden neuen V-Motoren-Generation von Mercedes-Benz. Zu den Besonderheiten des strahlgeführten Direkteinspritzers zählen die piezo-elektrischen Einspritzventile der neuesten Generation, die Mehrfacheinspritzungen erlauben. Ein erweiterter Magerbetrieb wird durch die Lasterfassung aus Druckinformationen ermöglicht. Auch der Betrieb der Nebenaggregate wurde effizient gestaltet. Hinzu kommt ein Start-Stopp-System. Der neue V6 hat (intern M276 eine Zylinderwinkel von 60° (statt wie bisher 90° beim M272) sowie 3,5 Liter Hubraum. Der Sechszylinder leistet 306 PS bei einem maximalen Drehmoment von 370 Nm und setzt gemäß den BlueEFFICIENCY-Kriterien von Mercedes-Benz auch beim Verbrauch neue Maßstäbe im Wettbewerbsumfeld (Er kommt ohne Turboaufladung aus!).

Ein besonderer Blickfang sind die Voll-LED-Scheinwerfer, die erstmals alle dynamischen Lichtfunktionen in LED-Technik bieten. Ihr Innenleben ist von oben nach unten in drei gepfeilte Ebenen gegliedert: In der obersten Ebene ein LED-Blinker, darunter umfasst ein auffälliges LED-Positionslicht die LED-Abblend­lichtfunktion. Das Positionslicht wird auch noch bei eingeschaltetem Abblendlicht formal wahrgenommen und bildet somit ein neuartiges und eigenständiges Nachtdesign und Erkennungsmerkmal. In der untersten Ebene des Scheinwerfers befinden sich die LED-Fernlicht- und Nightview-Funktionen. Insgesamt 71 LEDs sorgen für ein unverwechselbares Erscheinungsbild und gegenüber bisherigen Systemen deutlich erlebbare verbesserte Sicht.

Die Seitengrafik des Concept Shooting Break wird dominiert durch die niedrigen, rahmenlosen Seitenscheiben, deren coupéhafte Form durch einen polierten Aluminiumrahmen noch zusätzlich betont wird. Durch bordkantenpositionierte Außenspiegel wird die Seitenlinie markant betont und die Rundumsicht im Bereich der A-Säulen verbessert. Die Seitenscheiben ruhen auf einer hohen Bordkante, die in einer Neuinterpretation der klassischen „Dropping Line“ ikonischer Mercedes-Coupés nach hinten gelassen abfällt.

Komplettiert wird der sportliche Auftritt des Concept Shooting Break durch große Räder in Sterlingsilber und im Format 20, deren bionisch geformten fünf Speichen besonders filigran gestaltet wurden. Sie geben so den Blick auf die großen Bremsscheiben frei. Vorne kommen Reifen im Format 255/30 ZR 20 zum Einsatz, hinten rollt die Studie auf Reifen 285/25 ZR 20.

Ein großes Panorama-Glasdach erleichtert beim Concept Shooting Break den Einblick ins hochwertige und handwerklich perfekt ausgeführte Interieur. Mit Holz und Leder dominieren natürliche Materialien den Innenraum des Concept Shooting Break. Holz findet sich an den Zierstäben und den Zuziehgriffen der Türen, der Armaturentafel und der Mittelkonsole und vor allem auf dem Lade-boden im Heck. Wegen ihrer ungewöhnlichen, linsenförmigen Maserung entschieden sich die Interieurdesigner beim Holz für die Seideneiche. Der Holzboden im Laderaum mit eingelegten Ladeschutzleisten aus Aluminium erinnert an exklusiven Yachtbau. Vier Satteltaschen an den Längsseiten des Laderaums helfen beim Verstauen kleinerer Utensilien. Sie sind mit Leder bezogen, einem Material, das im Concept Shooting Break großzügig verwendet wurde: Fast zehn Quadratmeter Leder, also mindestens fünf ganze Häute, wurden verarbeitet. Helle Partien Nappaleder in der Farbe Porcellaine stehen dabei in reizvollem Kontrast zu Anilinleder im dunklen Braunton Nature und den perforierten, metallic-silbern ausgeführten Sitzflächen und Türmittelfeldern. Zahlreiche Doppelkapp-Ziernähte und die polstertechnisch anspruchsvollen und farblich abgestimmten Sitzpfeifen zeugen ebenso von handwerklicher Perfektion und Liebe zum Detail wie die Ziersaumnähte auf der Instrumententafel, der Türbrüstung und den Sitzlehnen, die besonders die Konturen der Bauteile betonen.

Das Concept Shooting Break ist ein klarer Viersitzer. Die vier identisch geformten Ledersitze erinnern dank ihrer integrierten Kopfstützen an Sportwagen. Durchbrüche im oberen Bereich der Lehnen erleichtern den Durchblick. Eine große durchgehende Holzkonsole auf dem Kardantunnel trennt Fahrer- und Beifahrerseite optisch voneinander und verwöhnt die Insassen zugleich mit zwei großen lederbezogenen Armauflagen. Darüber hinaus beherbergt sie zwei Cup-Holder sowie die Bedieneinheit der Fond-Klimaanlage. Die Mittelkonsole wird hinten von einer Intarsien-Arbeit gekrönt: einem geschwungenen Mercedes-Schriftzug, dessen Ausführung im Stil an die 20er-Jahre erinnert. Der markante Schreibschrift-Schriftzug findet sich wieder in den Einstiegsleisten der Vordertüren.

Der Zentral-Bildschirm wurde in das Instrumententafel-Oberteil integriert. Den eleganten Schwung und die bionischen Details des Exterieurs greifen unter anderem die im dynamischen Wellen-Design gestalteten Luftdüsen im Armaturenträger auf. In der Mitte thront eine Uhr mit Analoganzeige. Das Kombiinstrument umfasst drei Tuben für die Rundinstrumente sowie ein Farbdisplay für Serviceanzeigen.

Die Scheinwerfer: Faszinierende LED-Technologie mit voller Funktionalität Das Concept Shooting Break besitzt dynamische Voll-LED-Scheinwerfer, die den faszinierenden tageslichtähnlichen Farbeindruck der LED-Technologie mit Performance, Funktionalität und Energieeffizienz der heutigen Bi-Xenon-Generation kombinieren. Das neue Lichtsystem, das noch in diesem Jahr als Weltneuheit in Serie geht (vermutlich im neuen CLS (C218) oder S-Klasse Coupé), bietet das bereits in Mercedes-Modellen mit Bi-Xenon-Scheinwerfern bewährte Intelligent Light System. Dessen insgesamt fünf Lichtfunktionen – Landstraßenlicht, Autobahnlicht, Erweitertes Nebellicht, Aktives Kurvenlicht sowie Abbiegelicht – sind auf typische Fahr- oder Wetterbedingungen abgestimmt.
Die Lichtspezialisten von Mercedes-Benz konnten die LED-Technologie erstmals auch mit dem innovativen Adaptiven Fernlicht-Assistenten verbinden, was zu einem völlig neuen Sicherheitslevel bei Nacht führt. (Fotos: Daimler AG)

11.01.2010 Design Skulptur zeigt neuen CLS


Mercedes-Benz überrascht die Besucher der North American International Autoshow 2010 in Detroit dieses Jahr nicht nur mit der Weltpremiere des neuen E-Klasse Cabrios und innovativer Technik, sondern rückt zusätzlich eine kunstvolle Automobil-Skulptur ins Rampenlicht. Sie zeigt einen Fahrzeugkörper, der sich sanft und fließend aus einer Ebene heraus entfaltet – als ob ein Automobil aus flüssigem Silber entsteht oder ein schimmerndes Tuch eine neue Form sanft bedeckt. Wie von selbst modelliert dieser Prozess klar geformte Flächenschwünge, geordnet und begrenzt durch scharf gezogene Linienbögen. Sie lassen die Skulptur wie natürlich gewachsen erscheinen, geben ihr Zukunft und Ursprung.

Die Design Skulptur zeigt zum einen die Proportionen sowie die Designphilosophie des im September 2010 debütierenden neuen CLS's (C218).

09.10.09 Neuer CLS kommt im September 2010


Update: Heute erhielt jesmb.de die Information, dass auf dem unten dargestellten Interieurfoto noch ein älterer Prototyp des neuen CLS zu sehen ist. Die neueren Prototypen sowie die endgültige Version des CLS (C218) werden über ein anderes Oberteil des Amarturenbrett verfügen. Es wird das Comand Display harmonischer/rundlicher integrieren.
Auf dem hier zu sehenden Interieurbild erkennt man die extreme Verwandschaft zur E-Klasse im Interieur. Diese war beim Vorgänger C219 / W211 nicht in diesem Umfang gegeben. Auf den ersten Blick unterscheidet sich das E-Klasse (W212) und CLS (C218) Interieur lediglich durch eine andere Klimaanlagenregelung (zwei große Drehregeler), einem sportlicheren 3-Speichenlenkrad sowie einer Schalterleiste aus Chrom (unterhalb des Radio-Bediengblocks). (Fotos: worldcarfans.com)

09.10.09 Neuer CLS kommt im September 2010


Der neue CLS (C218) debütiert in weniger als einem Jahr (Sept 2010). Er verfügt über die bekannte 7G-Tronic und erhält die brandneuen V6- und V8-Motoren. Der 3,5 Liter große V6 Turbomotor mit Benzindirekteinspritzung wird 252 und 306 PS leisten. Der 4,6 Liter große M278 V8 Turbomotor mit Benzindirektspritzung soll 435 PS mit 700 NM leisten. Die AMG Variante basiert ebenfalls auf dem M278 und erhält 5,5 Liter Hubraum und soll 544 PS sowie 900 NM leisten. Die AMG Variante wird im Frühjahr 2011 nachgeschoben.
Sie verfügen auch über ein Stopp-Start-System in Verbindung mit der Automatik. Technisch basiert er auf der neuen E-Klasse (W212). Dadurch erhält er auch die ganzen neuen Assistenzsysteme wie Attention-Assist, Nachtsichtsystem, Distronic Plus, BAS Plus, Presafe, Geschwindigkeitslimits- und den Fernlichtassistenten.

23.12.08 Neuer CLS kommt im September 2010


Nun sind erste Fotos vom neuen CLS aufgetaucht. Er ist momentan noch mit einer sehr hohen Tarnstufe unterwegs. Der neue CLS (C218) basiert auf der neuen E-Klasse, die im März 2009 ihr Publikumsdebut feiert, und erscheint im September 2010. (Fotos: worldcarfans.com)


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